
Dort, wo Pina Bausch ihren Lebensweg begann und zwanzig Gehminuten von ihrem Elternhaus entfernt, eröffnet sich zu ihrem Jubiläumsjahr ein außergewöhnlicher Ausstellungsraum. Mit „Proberaum Pina“ knüpfen die Studierenden an die Arbeitsweise Pina Bauschs und ihr Verständnis der Bühne als Raum von Übung und Veränderung an. In verschiedenen künstlerischen Formen und Medien – von Malerei und Skulpturen über Videoinstallationen bis zu Performances – erkunden die jungen Kunstschaffenden ihren persönlichen Zugang zu Bauschs Werk. Fragen von Zugehörigkeit und Einsamkeit, menschlicher Fragilität und Intimität, persönlicher Erfahrung, Riten und Symbolik bis zu technologischer Vermittlung und Erkundung der Natur bilden den Ausgangspunkt ihrer Reflexion.







Als Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Solingen und der KHM entstanden die Ausstellungswerke im Kontext des Seminars „urban stage“ von Mischa Kuball. Bei ihrer Recherche arbeiteten die Studierenden mit dem Tanztheater Wuppertal, seinem Bühnenbild und Kostümarchiv sowie dem Pina Bausch Archiv zusammen.
Der sich ständig wandelnde „Proberaum“ an Bauschs Geburtsort Solingen kann bis zum 25. April erkundet werden. Am 12. und 13. April findet ein Performance-Wochenende statt.
