
Am Bahnhofsgleis geschehen viele Sachen gleichzeitig. Menschen fahren zur Schule, zur Arbeit, machen eine Besorgung oder freuen sich, eine*n Freund*in wiederzutreffen. Sie wirken aufgeregt, müde, ausgelassen, traurig, verliebt oder sogar wütend. Doch wie bewegen sie sich dabei? Bis der Zug kommt, wird gewartet – im Stehen, im Gehen oder im Sitzen. In dieser Wartezeit werden die jugendlichen Teilnehmenden zu Beobachter*innen und erforschen die unterschiedlichen Bewegungssprachen dieser Menschen. Inspirieren sie uns dabei zu eigenen Bewegungen?
Gemeinsam werden die Beobachtungen und Ideen anschließend zusammengetragen und es wird tänzerisch mit unterschiedlichen Rollen und Bewegungen experimentiert – bis aus diesen eine eigene Choreographie und Performance entsteht, die zum Abschluss des Kulturrucksack-Projekts in der Fabrik Heeder präsentiert wird.