Schon im April startet der Workshop „Black Ritual and Durational Action“, an dem 15 Folkwang Studierende verschiedener Disziplinen im dreiwöchigen Intensivkurs mit dem Künstler arbeiten und eigene Performances produzieren. Mit seinen spektakulären Dauerperformances sorgte der Künstler auch im Kontext der letzten Venedig Biennale international für Aufsehen.
Die Studierenden hätten die Möglichkeit, Greenbergs Prinzipien und Praktiken im Bereich Performancekunst kennenzulernen und individuelle Dauerperformances zu entwickeln, hieß es in einer Mitteilung. Miles Greenberg (geb. 1997, Kanada) widmet sich in seiner künstlerischen Arbeit dem Verhältnis des Körpers zum Raum. Mit diesem Ansatz schafft er groß angelegte, sensorisch immersive und ortsspezifische Umgebungen, die er durch Long Durational Performances aktiviert. Dabei setzt er den Körper als skulpturales Material ein. Streng und rituell in seiner Methodik legt er ein besonderes Augenmerk auf Aspekte wie Langsamkeit und den Verfall der Form.
Die Performances werden live aufgezeichnet, und sind Grundlage für Videoarbeiten und Skulpturen. Abseits formaler Bildungseinrichtungen hat er unter dem Mentorat von Choreograph und Tänzer Édouard Lock, Theaterregisseur und Künstler Robert Wilson und Performance-Künstlerin Marina Abramović gearbeitet. Er war außerdem Artist in Residence bei Folkwang Universität der Künste.