
Unbekannte Landschaften und Lebensräume tun sich auf, unglaubliche Naturphänomene, hybride Pflanzen- und Tierformen entstehen. Auf dem Handy-Display erscheinen zehn neue, eigens für diesen Ort entwickelte Werke: Mélodie Mousset und Eduardo Fouilloux etwa lassen leuchtende Quallen umherschwimmen, die man mit Stimme und Gesang steuern kann.

In einer "Wanzensimulation" von Theo Triantafyllidis und Mirevi werden die Besucher*innen Teil einer Ameisenkolonie. Lauren Moffatt kreiert ein menschenähnliches Pflanzenwesen, das den Bewegungen der Besucher*innen folgt. Und das Künstler*innen-Duo Banz & Bowinkel entwirft ein mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes, interaktives Gaming-Ökosystem.

Die Pionierin der Virtual- und Augmented-Reality-Kunst Tamiko Thiel lässt zusammen mit dem Künstler /p Plastikmüll vom Himmel regnen. Derweil am Rande des Parks über dem Rhein eine gewaltige Wolke aufgeht – ein Werk von Nancy Baker Cahill, die hier den Inbegriff der menschengemachten Katastrophe als gigantisches Pilznetzwerk am Himmel darstellt.
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