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Helene Hegemann, gefeiert seit „Axolotl Roadkill“, legt mit „Striker“ einen atemlosen Roman über eine Kämpferin vor, die mit Verschwörungen und sich selbst ringt. Zwischen Disziplin und Chaos sucht sie nach Antworten. Auf der lit.COLOGNE moderiert Maria-Christina Piwowarski das Gespräch.
Mit ihrem Debüt „Axolotl Roadkill“ sorgte Helene Hegemann für Aufsehen, heute ist sie eine feste Größe der deutschsprachigen Literatur. Nun erscheint ihr neuer Roman „Striker“ – eine Geschichte über eine Welt, in der die Grenzen zwischen Verschwörung, Klassenkampf und Gewalt verschwimmen.
Im Zentrum steht die Kampfsportlerin N, die zwischen Problembezirk und Villenviertel lebt, zwischen Disziplin und Selbsthass schwankt. Als sie rätselhafte Zeichen an einer Mauer entdeckt und eine Fremde auftaucht, die behauptet, mit ihnen in Verbindung zu stehen, gerät ihr Leben aus den Fugen. Wer ist diese Frau – und warum fühlt es sich an, als würde N sich selbst begegnen?