
Die Ausstellung "not dying" nimmt als Ausgangspunkt Ingeborg Bachmanns unvollendetes "Todesarten"-Projekt. Darin hatte sie geschildert, auf welche Weise Faschismus, Kolonialismus und Frauenhass inzwischen Teil der gesellschaftlichen DNA sind. Im Haus Rüschhaus sind dazu künstlerische und literarische Positionen zu sehen, die diese Formen der Gewalt aufarbeiten und sich gegen sie aufstellen. Autor*innen haben mit literarischen, poetischen Notizen auf die Kunstwerke reagiert. Die Texte (eingesprochen von den Autor*innen) dienen wiederum als Audio-Guide durch die Ausstellung.
Zu sehen sind Werke unter anderem von Christiane Blattmann, Brigitte Dunkel, Nora Hansen, Ani Schulze, Alison Yip und Studierenden der Kunstakademie Münster. Dazu gibt es Texten von Dorothee Elmiger, Heike Geißler, Charlotte Krafft, Miedya Mahmod, Karosh Taha oder Evan Tepest.


