„Zärtlichkeiten mit Freunden“ im Hotel Büker
10.02.12 20:00

Ganz normal können zwei Männer, die sich „Ines Fleiwa“ und „Cordula Zwischenfisch“ nennen, wohl nicht sein. Das wollen die beiden „Zuzweitunterhalter“ der Band „Zärtlichkeiten mit Freunden“ aber auch gar nicht. Das merkt man daran, dass sie mit abenteuerlichen Perücken die Bühne betreten, zum Teil rote Heino-Gedenksakkos tragen und Unfug mit Instrumenten treiben – „Musikkasperett“ eben. Zwischen den Lieddarbietungen werden die anwesenden Zuschauer beleidigt und Witze gerissen. Zudem spielt Lenin rückwärts Schlagzeug. „Zärtlichkeiten mit Freunden“ ist grober Unfug und Gesamtkunstwerk zugleich. Trotz einiger Fernsehauftritte, die ein verwirrtes, aber amüsiertes Publikum zurückließen, gelten die zwei „Grobmusiker“, die im echten Leben Stefan Schramm und Christoph Walther heißen, noch immer als Geheimtipp.

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Max Goldt im Zakk

Ob „Klofußumpuschelung“ oder „Rohlingsspindel“ – Max Goldt hat Erfahrung mit „sprachlichem Ungeziefer“ und breitet die ganze schreckliche Schönheit verunglückter Grammatik und abseitigen Wortbaus aus.

Wilfried Schmickler im Senftöpfchen

Drei Jahrzehnte auf Kabarett-Tour durch Deutschland: zuerst mit den legendären „Matsche, Wörks und Pullrich“, dann im „3Gestirn“ und seit 2002 als Solist. Er gehört zum Stammpersonal der „Mitternachtsspitzen“, jeden Montag um kurz vor 11 stellt er

Helge Schneider

Man traute seinen Augen kaum: Die „singende Herrentorte“ in der Reichskanzlei! Als er 2007 in Dani Levys Film-Farce „Mein Führer“ ebenjenen verkörpert, löst Helge Schneider das aus, was er immer auslöst: Irritation. Kann er das? Er kann.

Georg Schramm im Maximilianpark

Dombrowski ist zurück. Nach Jahren in der „Anstalt“ des ZDF an der Seite von Urban Priol ist er aus ebendieser ausgebrochen und steht wieder auf den Bühnen der Republik. „Meister Yodas Ende – Über die Zweckentfremdung der Demenz“ heißt sein neues Programm.

Hape Kerkeling

In der Düsseldorfer Bahnhofsgegend wohnt ein Mann namens Hurtz. Von seinem Balkon kann er auf die Fenster eines Studios schauen, in dem häufiger mal Komiker ihr Unwesen treiben. Manchmal schauen diese Komiker auch zurück, und dann lassen sie sich inspirieren von den Menschen, die da zugucken.

Kom(m)ödchen, Düsseldorf

Das Düsseldorfer Kom(m)ödchen ist das dienstälteste Kabarett in Deutschland. Nicht weniger als eine Institution. Begonnen hat alles 1947, als die Gründer Kay und Lore Lorentz das erste Programm unter dem Titel „positiv dagegen…“ im Hinterzimmer einer Düsseldorfer Kneipe vorstellten

Abschiedstour: René Mariks "KasperPop" in der Stadthalle

Dieser Maulwurf hat es nicht leicht: Er ist blind, hat einen schlimmen Sprachfehler und kam in René Mariks früherem Programm „Autschn!“ in tragischer Weise ums Leben. Aber: Er lebt! Merkwürdigerweise. Und stürzt sich mit dem Kermit-Verschnitt Falkenhorst,

Max Goldt im Stadttheater

Ob „Klofußumpuschelung“ oder „Rohlingsspindel“ – Max Goldt hat Erfahrung mit „sprachlichem Ungeziefer“ und breitet die ganze schreckliche Schönheit verunglückter Grammatik und abseitigen Wortbaus aus.

Georg Schramm im Audimax der RWTH

Dombrowski ist zurück. Nach Jahren in der „Anstalt“ des ZDF an der Seite von Urban Priol ist er aus ebendieser ausgebrochen und steht wieder auf den Bühnen der Republik. „Meister Yodas Ende – Über die Zweckentfremdung der Demenz“ heißt sein neues Programm.

Susanne Linke

Susanne Linke gehört zur Gründergeneration des deutschen Tanztheaters. Gleichzeitig ist sie eine der letzten großen Solistinnen in der Tradition des deutschen Ausdruckstanzes. Wie keine andere Künstlerin hat sie das Erbe von Mary Wigman und Kurt Jooss in eine zeitgenössische Form über- und weitergeführt.

Götz Alsmann

In Götz Alsmanns Biografie stehen drei Termine dicht beieinander. Da ist der 12. Juli 1957 als Tag seiner Geburt vermerkt, das Jahr 1959 als jenes, in dem die Familie Alsmann einen Fernseher erwirbt, und in der Rubrik 1961 steht folgender Satz: „Götz beschließt, Musiker zu werden oder einen anderen Weg zu finden, ins Fernsehen zu kommen."

Christine Prayon im Bürgerhaus Stollwerck

Wer mit dem Namen Christine Prayon nichts anfangen kann, der schaltet vielleicht bei „Birte Schneider“ und „heute-show“. Im satirischen Wochenrückblick des ZDF spielt Prayon die Außenreporterin und „Fundamental-Realistin“ Birte Schneider; wunderbar genervt von ihrem Job und der Welt, aus der sie berichtet. Zur Distanzwahrung wird während der Schalte der Moderator

DIN A 13 bei DansArt

Gerda König ist die Pionierin des deutschen Mixed-abled-dance, also: Tanz für Menschen mit und ohne Behinderung.

DIN A 13 in der Wachsfabrik

Gerda König ist die Pionierin des deutschen Mixed-abled-dance, also: Tanz für Menschen mit und ohne Behinderung.

Die Bude

Es gibt wohl keinen anderen Ort, der so sehr das Ruhrgebiet verkörpert und gleichzeitig sein eigenes Klischee ist. Sicher, auch im Rheinland hat man „Kioske“ und „Trinkhallen“, in Berlin den „Nachtkauf“ und im Frankfurter Raum gar das „Wasserhäuschen“.

Martin Reinls „Pfoten hoch!“ im Haus der Springmaus

Er ist bei „Zimmer frei!“ im WDR der Mann hinter dem Sofa und gleichzeitig Seele der puscheligen Straßenköter-Puppe „Wiwaldi“, der allsonntäglich die prominenten Gäste in absurde Gespräche verwickelt. Martin Reinl entwirft, baut, spielt und spricht seine Puppen selbst – optisch ist die „Muppets“-Hommage

Martin Reinls „Pfoten hoch!“ im Gloria Theater

Er ist bei „Zimmer frei!“ im WDR der Mann hinter dem Sofa und gleichzeitig Seele der puscheligen Straßenköter-Puppe „Wiwaldi“, der allsonntäglich die prominenten Gäste in absurde Gespräche verwickelt. Martin Reinl entwirft, baut, spielt und spricht seine Puppen selbst – optisch ist die „Muppets“-Hommage

Heimatdesign

Der Mann ist pures Understatement, wenn man bedenkt, dass er die kreative Szene im Ruhrgebiet und darüber hinaus zu neuem Selbstbewusstsein befeuert. Marc Röbbecke könnte rein optisch bei einer Band wie „Blumfeld“ mitspielen – einfacher grauer Pullover, Indie-Scheitel und ein zurückhaltendes Lächeln.

DIN A 13 im Theater im Depot

Gerda König ist die Pionierin des deutschen Mixed-abled-dance, also: Tanz für Menschen mit und ohne Behinderung.

Wuppertaler Literatur Biennale: Abbas Khider in der viertelbar

Mitte der 1990er Jahre saß der 1973 in Bagdad geborene Schriftsteller Abbas Khider knapp zwei Jahre aus „politischen Gründen“ in einem irakischen Gefängnis ein. Danach folgt eine vierjährige Irrfahrt durch mehre Länder, die in einem Passauer Flüchtlingswohnheim endet. Khider wird als politisch Verfolgter anerkannt und bleibt in Deutschland.

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