Wuppertaler Bühnen

Die Wuppertaler Bühnen sind bekannt für die intensive Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Oper. Interdisziplinäre Projekte entstehen in beiden Häusern, zusammen mit Kooperationspartnern aus dem kulturellen Umfeld des Theaters. Der Focus des Musiktheaters liegt dabei auf den Ethnien, die in den heutigen Großstädten inzwischen die Kultur mit prägen und im Schauspiel auf den gesellschaftlich relevanten Schwerpunktthemen der Zeit. Das Theater Wuppertal verfügt mit dem kürzlich frisch sanierten Opernhaus in Barmen und der neuen kleinen Spielstätte im traditionsreichen Elberfelder Schauspielhaus über zwei Bühnen. Das ursprüngliche Opernhaus wurde 1905 eröffnet, architektonisch eine Mischung aus Neobarock und Jugendstil. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es schwer beschädigt. Als eines der ersten Theaterbauten im Nachkriegs-Deutschland wurde es wiederaufgebaut und am 14. Oktober 1956 wiedereröffnet. Neben den Musiktheater- und Musical-Produktionen werden derzeit im Opernhaus auch die großen Schauspielstücke gezeigt und die Inszenierungen des Tanztheaters Pina Bausch aufgeführt. Die Bühnen beherbergen im Opernhaus außerdem die Wuppertaler Sinfoniker und den Chor.

empfehlungen der redaktion
91_thumb
25833_thumb
25342_thumb
220_thumb
26925_thumb
93_thumb
97_thumb
25416_thumb
26670_thumb
10774_thumb
26669_thumb
116_thumb
140_thumb
142_thumb
113_thumb
26636_thumb
17008_thumb
17009_thumb
110_thumb
17322_thumb

Theater Duisburg

Die Vorderfront des Theater Duisburg erinnert an die Tempeleingänge der Antike: Über sechs ionischen Säulen ruht der Dreiecksgiebel auf dem in großen Lettern ein Zitat von Friedrich Schiller aus der „Huldigung der Künste“ steht und die Zuschauer einlädt, auf 1117 Plätzen „das große Spiel der Welt“ zu sehen und anschließend „reicher in sich selbst zurück zu kehren“.

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

„Der Blitz (Fukushima Sunrise)“ im Kleinen Schauspielhaus

Das Textmaterial für „Der Blitz (Fukushima Sunrise)“, das Erstlingswerk des noch unbekannten Dramatikers Fred Hundt, ist eine Art sprachliches Abfallprodukt der Reaktorkatastrophe in Japan. Die verstrahlten Sätze und von selbst zerfallenden Floskeln...

WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln

Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal

Das Festival der Uraufführungen im Rahmen der 66. Ruhrfestspiele Recklinghausen

Inzwischen hat sich das Festival der Uraufführungen als zentraler Bestandteil des Programms der Ruhrfestspiele etabliert. Daran hat auch der jährlich in Frankfurt (Oder) vergebene Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker seinen Anteil. Seit 2010 ist an den mit 7.500 Euro dotierten Preis...

Philharmonie Essen

In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff

Städtische Bühnen, Köln

Die Bühnen der Stadt Köln sind am Offenbachplatz beheimatet und dort erhalten sie in den kommenden Jahren auch ihr neues Domizil: Das Schauspielhaus wird (wenn die Stadt nicht noch eine Kehrtwende vollzieht) neu gebaut und soll in Zukunft Schauspiel, Studiobühne und Kinderoper unter einem Dach vereinen.

Verdis „Il Trovatore“ in Bonn

In Bonn zeigt Dietrich Hilsdorf Verdis "Trovatore" in acht Bildern, deutlich voneinander abgegrenzt, sozusagen acht Mini-Opern, für die Dieter Richter eng dimensionierte, realistisch ausgestattete Räume gebaut hat. Auch musikalisch ist es ein großartiger Abend.

Borcherts „Draußen vor der Tür“ in Bochum

David Bösch lässt keinen Zweifel, was es auf sich hat mit Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“. Am Schauspiel Bochum erklären er und seine fabelhaften Darsteller Florian Lange und Nicola Mastroberardino in Schmutz und Elend aller kulturell überlieferten Sinnproduktion den Krieg.

Puccinis „Butterfly“ an der Rheinoper Düsseldorf

Die Oper zählt zu den Repertoire-Lieblingen. Puccinis „Madama Butterfly“, das traurige Schicksal der Japanerin Cio-Cio-San, wird in der frühen, herberen Werkfassung von Robert Carsen an der Rheinooer in starken, symbolhaften Bildern inszeniert.

„Wallenstein“ an den Städtischen Bühnen Münster

Nichts weniger als das ureigene Wesen des Politischen offenbart Friedrich Schiller in seiner Trilogie über den Fürsten und Feldherrn im 30-jährigen Krieg, der die Geschicke der Welt am Lauf der Sterne ablesen wollte. Das Historienstück wird zum Ideendrama der Politik.

Susanne Linke

Susanne Linke gehört zur Gründergeneration des deutschen Tanztheaters. Gleichzeitig ist sie eine der letzten großen Solistinnen in der Tradition des deutschen Ausdruckstanzes. Wie keine andere Künstlerin hat sie das Erbe von Mary Wigman und Kurt Jooss in eine zeitgenössische Form über- und weitergeführt.

Konzerthaus Dortmund

Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und

Theater Bonn

„Theater Bonn“ heißt es seit einigen Jahren schlicht und einfach. Unter dem Oberbegriff sind Sprech- und Musiktheater vereint. Die Sparte Tanztheater bzw. Ballett wurde mit dem letzten Choreografen Johann Kresnik beendet und der Verlust durch die Gastspielreihe „Highlights des internationalen Tanzes“ abgemildert.

2002 – Ein neues Festival im Ruhrgebiet: Die Ruhrtriennale

„Die Landschaft der Industrie ist das aufgeschlagene Buch der menschlichen Psychologie.“ Diese Feststellung von Karl Marx könnte man auch auf die kontroversen Diskussionen beziehen, ob und wie die Relikte des Industriezeitalters zu verwalten, gestalten und nutzen sind.

Maitanztage in der Oper

Die Oper Bonn tanzt in den Mai – fast den ganzen Monat lang. Vier hochkarätige Ensembles reisen mit je zwei Gastspielen an den Rhein.

Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper am Rhein

An der Rheinoper wird Dietrich Hilsdorfs dramatische Deutung des Puccini-Hits „Tosca“ wieder gespielt. Seinem Ruf als Meister der Dekonstruktion von Repertoireklassikern wird der Regisseur in seiner Produktion von 2002 besonders gerecht. Der französische Schriftsteller Victorien Sardou brachte seinerzeit das Rezept für einen Publikumserfolg auf die simple, doch wirkungsvolle Formel: “Quäle die Heldin.“

Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper am Rhein

An der Rheinoper wird Dietrich Hilsdorfs dramatische Deutung des Puccini-Hits „Tosca“ wieder gespielt. Seinem Ruf als Meister der Dekonstruktion von Repertoireklassikern wird der Regisseur in seiner Produktion von 2002 besonders gerecht. Der französische Schriftsteller Victorien Sardou brachte seinerzeit das Rezept für einen Publikumserfolg auf die simple, doch wirkungsvolle Formel: “Quäle die Heldin.“

1973 – Pina Bausch übernimmt die Ballettsparte in Wuppertal

Als der Generalintendant der Wuppertaler Bühnen 1973 die junge Choreografin Pina Bausch fragte, ob sie das Ballett an seinem Haus übernehmen wolle, holte er sich zunächst einen Korb. Aber er war beharrlich und fragte wieder und wieder, bis Pina Bausch antwortete: „Ich kann es ja mal probieren.“

Wuppertaler Literatur Biennale: Abbas Khider in der viertelbar

Mitte der 1990er Jahre saß der 1973 in Bagdad geborene Schriftsteller Abbas Khider knapp zwei Jahre aus „politischen Gründen“ in einem irakischen Gefängnis ein. Danach folgt eine vierjährige Irrfahrt durch mehre Länder, die in einem Passauer Flüchtlingswohnheim endet. Khider wird als politisch Verfolgter anerkannt und bleibt in Deutschland.

Loader

GEMISCHTE TÜTE