Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feierte demnach bereits diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus Opern, Schauspiele, Ballette, Musicals und Kinder- und Jugendstücke an verschiedenen Spielorten: Das 1963 eröffnete Stadttheater Krefeld stammt vom Hannoveraner Architekten Gerhard Graubner und bietet ca. 730 Zuschauern Platz. Die Sinfoniekonzerte finden im benachbarten Seidenweberhaus statt. Darüber hinaus können Stücke, die eher Kammerspielatmosphäre benötigen, auf der Studiobühne der Fabrik Heeder realisiert werden. Seit 1996 leitet Jens Pesel als Generalintendant die Geschicke des Theaters. Ihm zur Seite steht der britische Generalmusikdirektor Graham Jackson, der mit Beginn der Spielzeit 2003/2004 die Leitung der Niederrheinischen Sinfoniker als Chefdirigent übernommen hat. Das Orchester trägt mit seinen sieben Sinfonie- und zwei Chorkonzerten sowie weiteren musikalischen Aktivitäten einen großen Teil zum Krefelder Konzertleben bei.

empfehlungen der redaktion
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Ruhrfestspielhaus, Recklinghausen

Der Ursprung des ältesten Theaterfestivals Europas liegt in einem Akt der Solidarität, als Bergleute der Zeche König Ludwig 4/5 im harten Winter 1946/47 Kohle für die Hamburger Theater an der Besatzungsmacht „vorbeischleusten“. Als Dank revanchierten sich

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

„Elefant im Raum" – Barbara Wachendorffs „Projekt zum Überleben“ im Schloss

Der das eigene Leben fast unerträglich machende Schmerz ist die eine Konstante in Barbara Wachendorffs Stückentwicklung, die sie selbst als „Ein Projekt zum Überleben“ bezeichnet. Zu sehen ist es am Schlosstheater Moers.

Beethoven-Haus, Bonn

Ein paar Schritte von Markt und Rathaus auf der Bonngasse gelegen, ist das Geburtshaus Ludwig van Beethovens eine Gedenkstätte von hohem Rang und Anziehungspunkt der Musikstadt Bonn. Das Museum beherbergt die größte Beethoven-

„Jenseits von Eden“ am Stadttheater

Jenseits von Eden heißt in Christian Schlüters deutscher Erstaufführung von Ulrike Syhas Steinbeck-Bearbeitung vor allem jenseits von Eindeutigkeit. Alles und jeder hat in seinem mal überhöhten, meist aber einfach überzeichneten Pop-Amerika ein zweites Gesicht.

„Kabale und Liebe“ im Grillo-Theater

Wenn Schillers Erstling „Die Räuber“ tatsächlich, wie Thomas Mann einmal geschrieben hat, ein „höheres Indianerspiel“ ist, dann gleicht sein bürgerliches Trauerspiel „Kabale und Liebe“ zweifellos einer „höheren Seifenoper“. Wie die Autoren...

Theater Duisburg

Die Vorderfront des Theater Duisburg erinnert an die Tempeleingänge der Antike: Über sechs ionischen Säulen ruht der Dreiecksgiebel auf dem in großen Lettern ein Zitat von Friedrich Schiller aus der „Huldigung der Künste“ steht und die Zuschauer einlädt, auf 1117 Plätzen „das große Spiel der Welt“ zu sehen und anschließend „reicher in sich selbst zurück zu kehren“.

„Mathilde Bäumler. Ein Dschungelstück“ in der Halle Beuel

Als „Stück zum Film zum Buch“ wird dieses gemeinsam von der Autorin Christa Pfafferott und dem Regisseur Alexander Riemenschneider entwickelte Projekt angekündigt. Doch es gab zuvor weder ein Buch noch einen Film, es gab nicht einmal ein Stück...

„Die Schnecke von Oberhausen“ – Eine Uraufführung im Malersaal

Dem Reisenden, der in Oberhausen aus dem Bahnhof kommt, bietet sich ein überraschender Anblick. In einem ganz nahegelegenen kleinen Park steht eine riesige Stahlskulptur einer Schnecke. Sie war es, die Lia Bugnar zu ihrer bittersüßen Komödie inspiriert hat.

"Der Schwächere" im KJT Dortmund

Im Evangelium des Matthäus heißt es: „Wahrlich ich sage Euch: Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Dieses Versprechen, das auch eine Drohung ist, erklingt zwar nicht in Mattias Anderssons „Der Schwächere“...

„Bunbury“ in den Kammerspielen

Oscar Wildes Verwechslungskomödie „Bunbury“ ist ein Stück, das vor allem durch seinen immensen Wortwitz brilliert. In Bochum hat man es auf einer Kasperlbühne verlegt, aber mit echten Schauspielern.

Nis-Momme Stockmanns „Der Mann der die Welt aß“ im WLT-Studio

2010 war Nis-Momme Stockmann der Shooting Star der deutschen Theaterszene. Mittlerweile ist es ruhiger um den Dramatiker geworden. Aber sein Debüt hat nichts von seiner Aktualität verloren und zeugt weiterhin von bemerkenswertem Talent.

„Graf Öderland“ im Grillo-Theater Essen

„Graf Öderland“ ist eine Parabel über den menschlichen Freiheitsdrang. Mit dem äußerst selten gespielten frühen Stück von Max Frisch, inszeniert von Konstanze Lauterbach, geht das Schauspiel Essen ein Wagnis ein.

„Die Katze auf dem heißen Blechdach“ am Theater Aachen

Natürlich trifft auch auf die Pollitts, diesen nur von Lügen und Gier zusammengehaltenen Südstaaten-Clan, Tolstois berühmtes Diktum zu, dass jede unglückliche Familie auf ihre eigene Weise unglücklich sei. Doch Tennessee Williams unterläuft diesen beinahe romantischen Mythos...

„Holger, Hanna und der ganze kranke Rest" in der Casa

Es ist schon eine absurde Situation, in die Jan Demuth seinen Antihelden in seinem bissigen Jugendstück katapultiert. Verena und Gerhard haben ihren Sohn zum Psychiater geschleift. Da sitzt er nun und erzählt seine Geschichte einem Arzt, der nie auftritt.

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

„Yerma“ in den Kammerspielen

In einer Reihe der überlebensgroßen tragischen Heldinnen der Dramenliteratur gebührt Federico García Lorcas Yerma zweifellos ein Platz zwischen Medea und Antigone, Elektra und Hebbels Kriemhild. Ihre alles andere verzehrende Sehnsucht nach einem Kind sprengt...

Andreas Staier im Kulturforum Franziskanerkloster

1819 bekam auch Ludwig van Beethoven Post vom Verleger Anton Diabelli. So wie all die anderen großen Komponisten und Pianisten, die Diabelli bat, eine Variation über ein beigelegtes Thema für ein Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Carl Czerny und der 11-jährige Franz Liszt, Ignatz Moscheles

„Herr Kolpert“ im Schauspielhaus

Nurkan Erpulat, seit der Ruhrtriennale und seiner Inszenierung „Verrücktes Blut“ geadelt, ist jetzt Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus. Im Kleinen Haus setzt der gebürtige Türke aus Berlin die garstige Komödie „Herr Kolpert“ von David Gieselmann aus dem Geist der Screwball Comedy in Szene.

Theater Aachen

Der Gedanke der spartenübergreifenden Arbeit ist charakteristisch für das Theater Aachen: In Semiopern, Schauspielen mit Musik oder Liederabenden mit Rezitationen stehen Sänger und Schauspieler immer wieder gemeinsam auf der Bühne und heben die klassische Spartentrennung auf. An der Spitze

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