Theater Duisburg

Die Vorderfront des Theater Duisburg erinnert an die Tempeleingänge der Antike: Über sechs ionischen Säulen ruht der Dreiecksgiebel auf dem in großen Lettern ein Zitat von Friedrich Schiller aus der „Huldigung der Künste“ steht und die Zuschauer einlädt, auf 1117 Plätzen „das große Spiel der Welt“ zu sehen und anschließend „reicher in sich selbst zurück zu kehren“. Seit über 50 Jahren besteht nun die „Theaterehe“ Duisburg - Düsseldorf als „Deutsche Oper am Rhein“ und ist somit die zweitälteste Theatergemeinschaft Deutschlands, die Opern, Operetten und Ballette auf weltweit geschätztem Niveau präsentiert. Das Schauspiel des Theater Duisburg bietet durch die Zusammenarbeit mit den Schauspielhäusern der Region (Schauspielhaus Bochum, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Essen, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr, Mülheim, Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel) ein facettenreiches Schauspielprogramm. Beim alljährlichen Festival „Akzente“ sind außerdem die großen deutschsprachigen Schauspielhäuser mit ihren herausragenden Produktionen im Duisburger Theater zu Gast. Die Duisburger Philharmoniker, gegründet im Jahre 1877, gehören zu den traditionsreichen Orchestern Deutschlands. Seit 2002 steht der englische Dirigent Jonathan Darlington an der Spitze des Orchesters. Mit dem erfolgreichen konzertpädagogischen Projekt „Klasse!Klassik" haben die Philharmoniker ebenfalls ihren Ruf gefestigt.

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Wuppertaler Bühnen

Die Wuppertaler Bühnen sind bekannt für die intensive Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Oper. Interdisziplinäre Projekte entstehen in beiden Häusern, zusammen mit Kooperationspartnern aus dem kulturellen Umfeld des Theaters. Der Focus des Musiktheaters liegt dabei auf den Ethnien, die in den heutigen Großstädten

Philharmonie Essen

In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff

Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper am Rhein

An der Rheinoper wird Dietrich Hilsdorfs dramatische Deutung des Puccini-Hits „Tosca“ wieder gespielt. Seinem Ruf als Meister der Dekonstruktion von Repertoireklassikern wird der Regisseur in seiner Produktion von 2002 besonders gerecht. Der französische Schriftsteller Victorien Sardou brachte seinerzeit das Rezept für einen Publikumserfolg auf die simple, doch wirkungsvolle Formel: “Quäle die Heldin.“

Vladimir Spivakov dirigiert in der Mercatorhalle im CityPalais

Vladimir Spivakov wäre heute sicherlich immer noch einer der Großen im Violinfach. Ende der 1960er Jahre hatte er drei der bedeutendsten Geigen-Wettbewerbe gewonnen. Doch Spivakov fühlte sich schon früh als Teamplayer. 1979 gründete er mit den „Moskauer Virtuosen“ ein eigenes Kammerorchester.

„Das Tagebuch der Anne Frank“ im KJT Dortmund

Vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944 hat Anne Frank Tagebuch geführt und ihr Leben im Hinterhaus der Amsterdamer Prinsengracht 263 festgehalten. Andreas Gruhn, Leiter des KJT Dortmund, folgt in seiner Bühnenadaption präzise den Aufzeichnungen.

Handkes „Immer noch Sturm“ im Theater an der Ruhr

Stell dir vor“ lautet die Formel, die Peter Handkes Prosa-Gedicht "Immer noch Sturm" in Gang setzt. Das Erzähler-„Ich“ – Mittler zwischen Raum und Zeit, zugleich Autor und Zuschauer – träumt und phantasiert sich in einen konkreten Erinnerungsraum: das Jaunfeld im slowenischen Gebiet Kärntens. Ort eines Kulturkampfes.

Verdis „Il Trovatore“ in Bonn

In Bonn zeigt Dietrich Hilsdorf Verdis "Trovatore" in acht Bildern, deutlich voneinander abgegrenzt, sozusagen acht Mini-Opern, für die Dieter Richter eng dimensionierte, realistisch ausgestattete Räume gebaut hat. Auch musikalisch ist es ein großartiger Abend.

Verdis „Maskenball“ in Aachen

Aachens Intendant Michael Schmitz-Aufterbeck hat sich für seine erste Opernregie einen Liebling des Repertoires ausgesucht: Giuseppe Verdis "Maskenball", die Oper über den Mord an einem politischen Repräsentanten, dessen Vorbild in Schweden zu finden war, in dem Musikwerk allerdings ins amerkanische Boston verlegt wird.

Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ an der Rheinoper

Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ ist in einer exotischen Märchenwelt angesiedelt. Die Oper wird auch deshalb selten gegeben, da sie an alle Beteiligten ungewöhnliche Herausforderungen stellt. Die Rheinoper nimmt die Produktion, inszeniert von Guy Joosten und auch aufgrund ihrer Werktreue begeistert aufgenommen, wieder ins Repertoire.

Puccinis „Butterfly“ an der Rheinoper Düsseldorf

Die Oper zählt zu den Repertoire-Lieblingen. Puccinis „Madama Butterfly“, das traurige Schicksal der Japanerin Cio-Cio-San, wird in der frühen, herberen Werkfassung von Robert Carsen an der Rheinooer in starken, symbolhaften Bildern inszeniert.

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

Kammermusikfestival Insel Hombroich

Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.

„Tage unter“ im Schauspielhaus

"Tage unter" des Norwegers Arne Lygre ist eine Versuchsanordnung über vier Menschen, verbunden in Täter- und Opfer-Rollen. Stéphane Braunschweig hat als Regisseur und Bühnenbildner im Düsseldorfer Schauspielhaus eine raumhoch massive Ziegelwand errichtet, in deren Vakuum das Quartett eingebunkert ist.

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

William Shakespeares „Der Sturm“ am Theater Oberhausen

In Oberhausen hat der sonst als Opernregisseur bekannte Tilman Knabe Shakespeares luftiges Traumspiel zurück auf den sumpfigen Boden der Macht geholt. Im taktischen Spiel der Politik müssen die Magie und ihre utopische Poesie rein prosaischen Manipulationen weichen.

Theater Bielefeld

Seit dem Jahr 2000 wird das künstlerische Profil des Hauses von Michael Heicks geprägt. In der Spielzeit 2000/01 kam er als Schauspieldirektor nach Bielefeld und ist seit Januar 2005 Intendant des Theater Bielefeld. Immer wieder widmet er sich bei seinen Inszenierungen von Uraufführungen auch neuen

Isaak Babels „Marija“ von Andrea Breth im Schauspielhaus

„Marija“, von Isaak Babel 1935 verfasst, entwirft mit 22 Figuren ein Gesellschafts-Panorama aus dem revolutionären Petrograd des Jahres 1920. Acht knappe Stationen im Aufriss. Im Düsseldorfer Schauspielhaus inszeniert Andrea Breth, die nach mehr als zehn Jahren am Wiener Burgtheater erstmals am Gründgens-Platz arbeitet.

Albrecht Mayer in der Beethovenhalle

Gern lockt man das Publikum mit berühmten Kompositionen, um es zwischendurch mit einem Werk vertraut zu machen, dem man nicht alle Tage begegnet. So ist auch das Konzertprogramm des Beethoven Orchesters Bonn unter Leitung von GMD Stefan Blunier konzipiert. Anfang und Ende markieren jeweils eine Beethoven-Symphonie (Nr. 1 & Nr. 5).

Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper am Rhein

An der Rheinoper wird Dietrich Hilsdorfs dramatische Deutung des Puccini-Hits „Tosca“ wieder gespielt. Seinem Ruf als Meister der Dekonstruktion von Repertoireklassikern wird der Regisseur in seiner Produktion von 2002 besonders gerecht. Der französische Schriftsteller Victorien Sardou brachte seinerzeit das Rezept für einen Publikumserfolg auf die simple, doch wirkungsvolle Formel: “Quäle die Heldin.“

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