Als Alan Gilbert 2009 zum Chef der New Yorker Philharmoniker berufen wurde, war die Fachwelt zunächst überrascht. Der bis dahin kaum bekannte Mann übernahm ein Amt, das zuvor ausschließlich weltbekannte Dirigenten inne hatten – von Toscanini über Bernstein bis Kurt Masur und Lorin Maazel. Der New Yorker Gilbert hat mittlerweile bewiesen, dass die Wahl zu Recht auf ihn gefallen war. Jetzt führt er das amerikanische Top-5-Orchester wieder über den Atlantik, um zwei Mal in NRW Station zu machen. In Köln übernimmt Frank Peter Zimmermann als „Artist in Residence“ bei den Philharmonikern den Solo-Part in Beethovens Violinkonzert. Beim Düsseldorfer Debüt-Konzert des Spitzenorchesters steht mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 ein Werk auf dem Programm, das in der Geschichte der Philharmoniker unzählig oft u.a. von Vladimir Horowitz und Artur Rubinstein gespielt wurde. Diesmal stürzt sich Lang Lang ins Oktavengewitter.
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