Von außen könnte man den Salon des Amateurs für das Museumscafé der Düsseldorfer Kunsthalle halten. Aber er ist und bietet mehr: eine Mischung aus Café, Bar, Musik-Club und Kultur-Ort – eine Art „öffentliches Wohnzimmer“. Die Atmosphäre erinnert an die 70er Jahre, die Inneneinrichtung zitiert dezent Kultur – die Lamellenwand hinter der Theke ist bei El Lissitzkys
„Demonstrationsräumen“ abgeschaut. Glücklicherweise haben die Architekten von „Rheinflügel Baukunst“ bei der Konzeption des Salon des Amateurs auf aufgesetzte Coolness verzichtet. Seit der Eröffnung 2004 hat sich der Raum für 150 Gäste als Treffpunkt der Düsseldorfer Kunst-Szene etabliert. Er wird von einem Kollektiv aus Musikern, Künstlern und DJs als unabhängiger Club und Veranstaltungsort betrieben. Der Salon spricht ein breit gefächertes Publikum an. Tagsüber dient er als Ruhepol für Museumsbesucher bei Kaffee und Kuchen und zum Lesen oder Arbeiten per WLAN; abends verwandelt er sich zur Location für Kultur- und Musikliebhaber, Nachtschwärmer und Clubber. Man versteht sich als soziale und kulturelle Plattform für ein eigenwilliges, unberechenbares Kulturprogramm: das Spektrum reicht von Konzerten und DJ-Sets bis zu Lesungen und Film-Screenings. Die Liste der lokalen und internationalen Künstler, Musiker, Literaten, Theorie-Köpfen und DJs, die bereits zum Programm des Salons beigetragen haben, ist lang und reicht von Mouse on Mars bis Michael Nyman, vom Institut für Feinmotorik über Kreidler bis Hauschka.
Salon des Amateurs | Grabbeplatz 4 | 40213 Düsseldorf
Tel: 0211/ 1712830 | Email: kontakt@salondesamateurs.de | Website: http://www.salondesamateurs.de