Ruhr Museum, Essen

Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar. Im Innern findet sich eine illuminierte Treppenanlage in derselben Farbgebung, über die man die einzelnen Ebenen des Museums erreicht. Von der Gegenwart der Metropole Ruhr und der Maschinenbühne auf der 17 Meter-Ebene geht es in die massiven Kohlebunker der 12 Meter-Ebene, die das vorindustrielle Gedächtnis der Region zutage bringen. Die Geschichte der Industrialisierung wird auf der 6 Meter-Ebene erzählt: ein historischer Gang, der von Flözen über Industriepioniere und die Arbeit unter Tage wieder in die Gegenwart des Ruhrgebiets führt. Die moderne Konzeption der Ausstellung verknüpft die Themenschwerpunkte „Natur - Kultur - Geschichte“ inhaltlich und ästhetisch zu einer beeindruckenden Gesamtinszenierung. Ein museales Erlebnis, das nicht nur die umfangreiche Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebiets ins Gedächtnis ruft, sondern auch das Gedächtnis der gesamten Region ist. Neben der Dauerausstellung verfügt das Ruhr Museum über umfassende Sammlungen zur Geologie, Archäologie, Geschichte und Fotografie.

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Dauerausstellung des Ruhr Museums in Essen

Das Ruhr Museum ist ohne Vergleich. Denn es müssten sich schon Naturhistorisches und Archäologisches Museum, Historisches Museum, Architekturmuseum und vielleicht auch Heimatmuseum zusammenfinden. Es ist ein "Hybrid-Museum" ...

2001 – Zeche Zollverein wird Weltkulturerbe

Die Größte, die Modernste, die Leistungsfähigste: Mindestens diese drei Superlative vermag die Schachtanlage Zeche Zollverein XII in Essen auf sich zu vereinen, als sich am 1.2.1932 die Räder ihres Förderturms zum ersten Mal drehen. 12.000 Tonnen verwertbarer Steinkohle pro Tag, das bedeutet die unglaubliche Vervierfachung der Durchschnittsleistung im Revier.

Aalto-Musiktheater, Essen

Es ist das schönste Musiktheater im Revier und kann den prominentesten Architekten vorweisen. Zugleich ist es das künstlerisch anerkannteste Haus und hat den meist gepriesenen Intendanten und Generalmusikdirektor in Personalunion: das Aalto-Musiktheater. Entworfen wurde es in kühnen, asymmetrischen Linien nach Plänen des Finnen Alvar Aalto,

1973 – Pina Bausch übernimmt die Ballettsparte in Wuppertal

Als der Generalintendant der Wuppertaler Bühnen 1973 die junge Choreografin Pina Bausch fragte, ob sie das Ballett an seinem Haus übernehmen wolle, holte er sich zunächst einen Korb. Aber er war beharrlich und fragte wieder und wieder, bis Pina Bausch antwortete: „Ich kann es ja mal probieren.“

red dot design museum, Essen

Das red dot design museum zeigt die größte Ausstellung zeitgenössischen Designs weltweit. Auf einer Fläche von gut 4.000 Quadratmetern werden mehr als 1.500 Gebrauchs- und Alltagsgegenstände präsentiert, denen eines gemeinsam ist: ihr herausragendes Design.

Museum Folkwang, Essen

Das Museum Folkwang gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Vor allem seine Sammlung der Klassischen Moderne ist einzigartig; Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus aus Hagen begründet, war sie dort ab 1902 zu sehen,

Landschaftspark Duisburg - Nord

Der Landschaftspark Duisburg-Nord in Meiderich ist Landschaft und Park nur in einem sehr erweiterten Sinn dieser Begriffe – handelt es sich bei ihm doch um eine Industriebrache, die im Verlauf der Internationalen Bauausstellung Emscherpark 1989 bis 1999 zu einem Multifunktionspark neuen Stils umgestaltet wurde.

MKM – Museum Küppersmühle, Duisburg

Bis in die 1970er Jahre lagerte in der „Küppersmühle“ Getreide – seit 1999 ist hier die Kunst heimisch geworden. Die Basler Architekten „Herzog & de Meuron“ haben das ehemalige Speichergebäude mit seiner historischen Backsteinfassade zu einem Museum für zeitgenössische Kunst umgebaut.

PACT Zollverein, Essen

Anfang der 1990er Jahre entdeckten junge Choreografen die ehemalige Waschkaue der 1986 stillgelegten Zeche Zollverein in Essen für sich als Aufführungsort. Seit dem Umbau Ende der 1990er Jahre zum „Choreografischen Zentrum NRW" verfügt das Haus über zwei Bühnen und drei Studios.

"200 Jahre Krupp. Ein Mythos wird besichtigt" im Ruhr Museum

Krupp hier, Krupp dort, überall Krupp. Die Historie des Konzerns und der Industriellenfamilie gehört zu den spektakulärsten Kapiteln deutscher Geschichte – und wohl auch zu den geläufigsten. Wurde sie doch in zahllosen Büchern, Filmen, Ausstellungen referiert, illustriert, interpretiert.

Villa Hügel, Essen

Die Villa Hügel in Essen-Bredeney ist das ehemalige Wohnhaus der Industriellen-Dynastie Krupp. Von Alfred Krupp (1812-1887), dem Sohn des Firmengründers Friedrich, erbaut und 1873 fertiggestellt, diente das Gebäude gut sieben Jahrzehnte lang

Museum Insel Hombroich, Neuss

Karl Heinrich Müller nannte seine Stiftung Insel Hombroich „einen offenen Versuch“ und ergänzte: „Sie ist kein Muss, sondern ein Darf. Sie ist nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.“

LehmbruckMuseum, Duisburg

Mitten in einem Park, in der Innenstadt Duisburgs, befindet sich eine einzigartige Sammlung von Skulpturen der Moderne: das LehmbruckMuseum. Beginnend bei Rodin, kann man hier einen bruchlosen Spaziergang durch die Geschichte der modernen Plastik unternehmen,...

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

Dortmunder „U“

Das Dortmunder „U“ wurde 1927 als erstes „Hochhaus“ Dortmunds errichtet und diente ursprünglich als Lager- und Gärhaus der Union-Brauerei. Das markante, 9 Meter hohe „U“ auf seiner Spitze bekam das Gebäude erst 1968; nach dem Ende des Braubetriebs ist es zum Wahrzeichen der ehemaligen

Philharmonie Essen

In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff

K21 - Kunstsammlung NRW, Düsseldorf

Es hat lange gedauert, aber wenn 2010 der Erweiterungsbau der Kunstsammlung NRW am Düsseldorfer Grabbeplatz eröffnet, wird das Haus K20 seine exquisite Sammlung endlich angemessen präsentieren können. Der voluminös geschwungene, schwarz-glänzende Granitbau

Tonhalle, Düsseldorf

Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,

1961 – Willy Brandt fordert blauen Himmel über dem Ruhrgebiet

„Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden!“ Das verkündete Willy Brandt am 28. April 1961 auf dem Wahlkongress der SPD – nicht in Duisburg, nicht in Dortmund, sondern in der Bonner Beethovenhalle.

Jelineks „Ulrike Maria Stuart“ im Grillo-Theater

Hermann Schmidt-Rahmers Essener Inszenierung von Elfriede Jelineks Königinnen-Drama "Ulrike Maria Stuart", das Schillers Stück und das Trauerspiel der RAF ineinander montiert, spielt mit dem abgründigen Witz und der bitteren Komik des Textes und findet darin die Kapitalismus- und Konsum-Satire.

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GEMISCHTE TÜTE