PACT Zollverein, Essen

Anfang der 1990er Jahre entdeckten junge Choreografen die ehemalige Waschkaue der 1986 stillgelegten Zeche Zollverein in Essen für sich als Aufführungsort. Seit dem Umbau Ende der 1990er Jahre zum "ChoreografischenZentrum NRW" verfügt das Haus über zwei Bühnen und drei Studios. Das Haus ist weitgehend abwaschbar, zumindest von innen, denn die elegant weiß-gekachelten Wände haben die Renovierung überstanden. Durch den Zusammenschluss des Zentrums mit der Tanzlandschaft Ruhr entstand 2002 PACT Zollverein. Genauer: "Performing Arts Choreografisches Zentrum NRW Tanzlandschaft Ruhr". Ausgehend vom Tanz, ist PACT Zollverein eine bundesweit einzigartige ästhetische wie pädagogische Forschungsstätte, die sich spartenübergreifend Theorie und Praxis widmet. Auf die Bühne kommt Avanciertes. Regelmäßig richtet man hier internationale Symposien aus, individuell auf die Ansprüche der Künstler zugeschnitten ist das umfangreiche Residenzprogramm. Künstlern aus NRW stehen eigene Formate zur Verfügung, die ihnen die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Arbeit bzw. zum Austausch gibt. Vernetzt ist PACT mit regionalen wie internationalen Festivals und Produktionsstätten in Brüssel, Lissabon, Berlin, Zürich, Paris, Utrecht, Wien, Budapest.

empfehlungen der redaktion
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Folkwang Tanzstudio, Essen

Das Folkwang Tanzstudio (FTS), das 1928 von dem legendären Kurt Jooss gegründet wurde, kann auf eine 80jährige wechselvolle Erfolgsgeschichte zurückblicken. Choreografinnen wie Pina Bausch, Susanne Linke, Reinhild Hoffmann, Henrietta Horn und Choreografen wie Urs Dietrich und Mark Sieczkarek haben

Ruhr Museum, Essen

Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.

Grillo-Theater, Essen

Das Theater ist nach dem Industriellen Friedrich Grillo benannt, der die Errichtung des Hauses ermöglicht hat. 1892 eröffnet, ist es eine der ältesten Bühnen im Ruhrgebiet. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde das Gebäude mit einer neoklassizistischen Front-Fassade wiederaufgebaut und 1950 neu eröffnet.

Susanne Linke

Susanne Linke gehört zur Gründergeneration des deutschen Tanztheaters. Gleichzeitig ist sie eine der letzten großen Solistinnen in der Tradition des deutschen Ausdruckstanzes. Wie keine andere Künstlerin hat sie das Erbe von Mary Wigman und Kurt Jooss in eine zeitgenössische Form über- und weitergeführt.

Maitanztage in der Oper

Die Oper Bonn tanzt in den Mai – fast den ganzen Monat lang. Vier hochkarätige Ensembles reisen mit je zwei Gastspielen an den Rhein.

2002 – Ein neues Festival im Ruhrgebiet: Die Ruhrtriennale

„Die Landschaft der Industrie ist das aufgeschlagene Buch der menschlichen Psychologie.“ Diese Feststellung von Karl Marx könnte man auch auf die kontroversen Diskussionen beziehen, ob und wie die Relikte des Industriezeitalters zu verwalten, gestalten und nutzen sind.

Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal

Der Skulpturenpark Waldfrieden entstand auf Initiative des in Wuppertal lebenden und arbeitenden britischen Künstlers Tony Cragg. Das Grundstück des Anwesens gehörte ursprünglich dem Unternehmer und Kunstmäzen Kurt Herberts,

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

Deutsche Oper am Rhein

Die Deutsche Oper am Rhein ist ein Musterfall und ein gelungenes Beispiel einer Theater-Ehe zwischen ungleichen Partnern. Seit 1956 gilt das Prinzip Solidarität zwischen Düsseldorf und dem finanziell schwächeren Duisburg. Die Gemeinschaft, austariert im Verhältnis

Das Signum Quartett im Forum

Der 1894 in Prag geborene Erwin Schulhoff gehörte in den 1920er Jahren zu den Komponisten, die keine Berührungsängste kannten. Atonaler Expressionismus und Jazz, heftige Flirts mit der Anti-Kunst Dada und auch mit volkstümlich-burlesken Rhythmen, all das machte Schulhoff damals zu einem beachteten Allround-Komponisten. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten als „entartet“

„Der verlorene Drache“ in den Kammerspielen

Michael Endes „Momo“ grüßt von Ferne: Ein Tänzer lässt Sand durch seine Hände rieseln, die Zeit vergeht. Das Stundenglas leert sich. Eine Hommage an die kostbare Lebenszeit ist Malou Airaudos Tanztheaterstück „Der verlorene Drache“ in den Bochumer Kammerspielen.

Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna ist das weltweit erste und einzige Museum, das sich ausschließlich der Lichtkunst widmet. Ende Mai 2001 in der ehemaligen Lindenbrauerei eröffnet, ist es weithin durch seinen 52 Meter in den Himmel ragenden Schornstein

1962 – Oberhausener Manifest

Es war Vatermord. Korrekter: Opa-Mord. Eine symbolische Handlung also, der Taten folgen sollten. Am 28. Februar 1962, während der achten Westdeutschen Kurzfilmtage in Oberhausen, bekannte sich eine Gruppe junger Filmregisseure zu ihrem Anspruch, den "neuen deutschen Film zu schaffen".

1973 – Pina Bausch übernimmt die Ballettsparte in Wuppertal

Als der Generalintendant der Wuppertaler Bühnen 1973 die junge Choreografin Pina Bausch fragte, ob sie das Ballett an seinem Haus übernehmen wolle, holte er sich zunächst einen Korb. Aber er war beharrlich und fragte wieder und wieder, bis Pina Bausch antwortete: „Ich kann es ja mal probieren.“

FFT Forum Freies Theater, Düsseldorf

Zwei traditionelle Düsseldorfer Spielstätten, das Juta in der Altstadt und die Kammerspiele in der Jahnstraße, wurden 1999 zum Forum Freies Theater unter einer künstlerischen Leitung zusammengeführt. Ein von der Stadt Düsseldorf und dem Land gestütztes Experiment,

Jelineks „Ulrike Maria Stuart“ im Grillo-Theater

Hermann Schmidt-Rahmers Essener Inszenierung von Elfriede Jelineks Königinnen-Drama "Ulrike Maria Stuart", das Schillers Stück und das Trauerspiel der RAF ineinander montiert, spielt mit dem abgründigen Witz und der bitteren Komik des Textes und findet darin die Kapitalismus- und Konsum-Satire.

„Im Angesicht der Moderne – die Magie des Tanzes 1900 – 1932“ im Tanzmuseum

Es ist nur ein kleiner Filmschnipsel, doch er zeigt etwas, das von überragender Bedeutung für die Tanzgeschichte gewesen ist: Das einzig erhaltene Fragment von Mary Wigmans legendärem „Hexentanz“, knapp zwei Minuten lang, flimmert über den Monitor im Foyer des Tanzmuseums Köln.

tanzhaus nrw, Düsseldorf

Hervorgegangen aus der 1978 gegründeten soziokulturellen Kulturinitiative „Die Werkstatt“, residiert das „tanzhaus nrw“ seit 1998 in einem ehemaligen Straßenbahndepot unweit des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Seit 2000 ist das deutschlandweit einzigartige Haus ausschließlich dem freien zeitgenössischen

„Im Angesicht der Moderne – die Magie des Tanzes 1900 – 1932“ im Tanzmuseum

Es ist nur ein kleiner Filmschnipsel, doch er zeigt etwas, das von überragender Bedeutung für die Tanzgeschichte gewesen ist: Das einzig erhaltene Fragment von Mary Wigmans legendärem „Hexentanz“, knapp zwei Minuten lang, flimmert über den Monitor im Foyer des Tanzmuseums Köln.

Aalto-Musiktheater, Essen

Es ist das schönste Musiktheater im Revier und kann den prominentesten Architekten vorweisen. Zugleich ist es das künstlerisch anerkannteste Haus und hat den meist gepriesenen Intendanten und Generalmusikdirektor in Personalunion: das Aalto-Musiktheater. Entworfen wurde es in kühnen, asymmetrischen Linien nach Plänen des Finnen Alvar Aalto,

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