NRW-Forum, Düsseldorf

Das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft ist eines der jüngsten Museen des Landes. Es wurde 1998 gegründet und residiert im historischen „Ehrenhof“ nahe des Rheins, in einem 1925/26 von Wilhelm Kreis errichteten baulichen Ensemble gemeinsam mit der Tonhalle und dem museum kunst palast. Das NRW-Forum besitzt keine Sammlung und ist auch kein Kunstmuseum klassischen Zuschnitts, sondern widmet sich den ästhetischen Zwischenbereichen von Kunst und Fotografie, Werbung und Mode, Video und Architektur. Häufig werden Themen gefunden, die in herkömmlichen Museen, seien es Kunst- oder Kulturgeschichtsmuseen, nicht zu finden wären; die Trennung von reiner und angewandter Kunst ist hier aufgehoben. So gab es Ausstellungen von Comics und revolutionären Werbestrategien („Radical Advertising“), zur Geschichte des Hochhausbaus, eine Retrospektive der britischen Modeschöpferin Vivienne Westwood und andere Catwalk-Schauen, von Grenzbereichen zwischen Design und Skulptur, aber auch klassische Fotoausstellungen von Albert Watson, Anton Corbijn oder Helmut Newton. 2009 wagte man ein Experiment, löste sich vom Museumsgebäude und zeigte die Videoausstellung „Notebook“ des Künstlerduos Wood/Harrison ausschließlich online – jeden Tag ein neuer Film, 101 Tage lang. Sämtliche Aktivitäten des NRW-Forums werden über eigene Einnahmen und Sponsoring finanziert; ein Trägerverein (Stadt und Messe Düsseldorf) stellt lediglich die Räumlichkeiten zur Verfügung.

empfehlungen der redaktion
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Uwe Loesch

Steigt man die vielen Stufen zu Uwe Loeschs Atelier hinauf, fallen einem die Zeilen aus dem „Türmer“ ein: „Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt, zum Turme geschworen, gefällt mir die Welt.“ Worte jenes Dichters, den Loesch so absichtlich wie lustvoll falsch geschrieben hat: „GOEHTE“.

Tonhalle, Düsseldorf

Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,

Bettina Rheims: "Gender Studies" im NRW-Forum

Transsexualität und Travestie sind Themen, die die Kunst seit jeher faszinieren. Das androgyne Individuum ohne eindeutige Geschlechtsausprägung galt schon in den antiken Ursprungsmythen als etwas Besonderes.

Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf

1848 gegründet, dürfte der Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten einer der ältesten seiner Art in Deutschland sein. Im Besitz des Malkasten – und damit autonom in Künstlerhand – sind das Jacobihaus mit Gesellschaftsräumen und Archiv, in dem Quellen zur Geschichte der bildenden Kunst gesammelt

Walter Moers

Käpt’n Blaubär, "Das kleine Arschloch", Hein Blöd, "Der Fönig", Hildegunst von Mythenmetz oder Adolf, die Nazi-Sau – mit dem Namen Walter Moers verbinden sich viele Gesichter, nur nicht sein eigenes. Der Schriftsteller und Comic-Zeichner lebt und arbeitet zurückgezogen in Hamburg; Pressefotos oder öffentliche Auftritte in Talkshows gibt es nicht. Im Internet kursieren zwei Fotos

Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans, 1968 in Remscheid geboren, ist kein Fotograf im herkömmlichen Sinn. Nie geht es ihm um das Konservieren oder Einfrieren von Erlebnissen, Wahrnehmungen und Ereignissen. Seine Fotografie ist ein Amoklauf gegen den Tod.

Roger Ballens "Fotografien 1969 – 2009" im MARTa

Roger Ballen hat die Kamera nicht – wie viele seiner südafrikanischen Kollegen – als Waffe im Kampf gegen das Apartheidsregime gehandhabt. Morddrohungen haben ihm seine Bilder dennoch eingebracht.

Julia Stoschek Collection, Düsseldorf

Hinter diesen Mauern im schmucken Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel hat sich schon vielerlei ereignet. Nach industrieller Nutzung wie der Herstellung von Theaterausstattung, Maschinenteilen, Leuchtmitteln, Damenkorsagen, Matratzen

Heinz Nixdorf MuseumsForum, Paderborn

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn ist das größte Computermuseum der Welt. Benannt ist es nach dem Paderborner Computerpionier und Unternehmer Heinz Nixdorf. Das am 24.10.1996 eröffnete Haus zeigt auf 6.000 m² Ausstellungsfläche die Geschichte,

Museum für Gegenwartskunst, Siegen

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen residiert im „Alten Telegrafenamt“, das 1996 vom Architektenbüro Kleihues & Kleihues schonend zum Museum umgebaut worden ist. Dafür wurde das wilhelminische Baudenkmal um einen konstrastierenden, kubischen Neubau erweitert,

Salon des Amateurs, Düsseldorf

Von außen könnte man den Salon des Amateurs für das Museumscafé der Düsseldorfer Kunsthalle halten. Aber er ist und bietet mehr: eine Mischung aus Café, Bar, Musik-Club und Kultur-Ort – eine Art „öffentliches Wohnzimmer“.

Heimatdesign

Der Mann ist pures Understatement, wenn man bedenkt, dass er die kreative Szene im Ruhrgebiet und darüber hinaus zu neuem Selbstbewusstsein befeuert. Marc Röbbecke könnte rein optisch bei einer Band wie „Blumfeld“ mitspielen – einfacher grauer Pullover, Indie-Scheitel und ein zurückhaltendes Lächeln.

2005 – Charles Wilp stirbt in Düsseldorf

Diese Art von Biografie scheint zu passen: Charles Wilp wird in Berlin geboren, der Vater bringt als Ölsaatenhändler den Raps nach Europa, die Mutter begleitet Stummfilme am Klavier; später wird er Schüler der Fotografenlegende Man Ray in New York.

Kölnischer Kunstverein

Dieses Haus hat es in sich. Wilhelm Riphahn baute „Die Brücke“ 1949/1950 für das Britische Kulturinstitut, British Council. Dass 2003 der Kölnische Kunstverein hier seine neue Bleibe fand, ist ein Glücksfall. Für das Gebäude, weil es unter den kunstsinnigen

K20 - Kunstsammlung NRW, Düsseldorf

Es hat lange gedauert, aber wenn 2010 der Erweiterungsbau der Kunstsammlung NRW am Düsseldorfer Grabbeplatz eröffnet, wird das Haus K20 seine exquisite Sammlung endlich angemessen präsentieren können. Der voluminös geschwungene, schwarz-glänzende Granitbau in exponierter Lage nahe dem Hofgarten

K21 - Kunstsammlung NRW, Düsseldorf

Es hat lange gedauert, aber wenn 2010 der Erweiterungsbau der Kunstsammlung NRW am Düsseldorfer Grabbeplatz eröffnet, wird das Haus K20 seine exquisite Sammlung endlich angemessen präsentieren können. Der voluminös geschwungene, schwarz-glänzende Granitbau

Museum Folkwang, Essen

Das Museum Folkwang gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Vor allem seine Sammlung der Klassischen Moderne ist einzigartig; Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus aus Hagen begründet, war sie dort ab 1902 zu sehen,

domicil, Dortmund

Das domicil ist das zentrale Forum für zeitgenössischen Jazz und aktuelle Musik im Ruhrgebiet. Auch Weltmusik, ambitionierter Pop oder elektronische Musik stehen hier auf dem Programm. Die Spielstätte im Dortmunder

Ralf König

Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das Kreuz, das ein bisschen aussieht wie ein christliches Tattoo, hat sich Ralf König im Alter von 12 Jahren auf den Oberarm experimentiert. Kinder, die wie König in einem katholischen Kuhdorf mitten in Westfalen aufgewachsen sind, tragen ihr Kreuz häufig ein Leben lang mit sich herum. Ganz tief in sich drin.

FFT Forum Freies Theater, Düsseldorf

Zwei traditionelle Düsseldorfer Spielstätten, das Juta in der Altstadt und die Kammerspiele in der Jahnstraße, wurden 1999 zum Forum Freies Theater unter einer künstlerischen Leitung zusammengeführt. Ein von der Stadt Düsseldorf und dem Land gestütztes Experiment,

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GEMISCHTE TÜTE