Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen

Die organische Verbindung von spektakulärer Architektur und bildender Kunst macht das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen zu einem der bedeutendsten Theatergebäude der Nachkriegszeit. Im Foyer sind die berühmten blauen Wandreliefs von Yves Klein zu bewundern, die zu den größten Reliefs des Künstlers überhaupt zählen. Doch schon von Weitem zieht das Gebäude seinen Besucher durch die außergewöhnliche Architektur von Werner Ruhnau und seinem Künstlerkollektiv an. Die rechteckige Glasfassade lässt die beleuchtete Rotunde des Großen Hauses durchscheinen. Je näher man kommt, desto mehr Details werden sichtbar: sei es die Röhrenplastik von Norbert Kricke an der Außenwand des Kleinen Hauses, sei es die von Robert Adams gestaltete kantige weiße Betonfront der Kassenhalle. Im Innern des Hauses setzt sich das aus den fünfziger Jahren stammende künstlerische Gesamtkonzept bis in die Ausstattung hinein fort: Im Foyer können die Besucher in den originalen Sesseln Platz nehmen und das intensive Blau der Exponate vor dem Vorstellungsbesuch oder in der Pause auf sich wirken lassen. Das MiR steht für einen breit gefächerten Opernspielplan mit Werken vom Barock bis in die Gegenwart, mit Musicals und Operetten und für das überregional renommierte Ballett Schindowski. Großen Wert legt die Intendanz auf innovative Kinder- und Jugendarbeit im Bereich des Musiktheaters. Außerdem spielt die Neue Philharmonie Westfalen – das Opernorchester des MiR – regelmäßig Sinfoniekonzerte im Großen Haus. Das künstlerische Spektrum wird ergänzt durch Konzerte mit sinfonischer Jazz- und Filmmusik oder Chanson- und Liederabende.

empfehlungen der redaktion
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1959 – Eröffnung des Theaters Gelsenkirchen

Eine Stadt spielt Stadt. Das ist das Schauspiel, das im Musiktheater im Revier Abend für Abend mit jeder Aufführung auf der Bühne steht. Schau-Spiel im Wortsinn. Erst bei künstlichem Licht beginnt es sich zu entfalten und sich nach außen hin mitzuteilen.

Ballett Biarritz im Forum

Teufel, Hexen, Erotik - von den Obsessionen handelt das dreiteilige Programm, mit dem das Ballett Biarritz in Leverkusen gastiert.

Maitanztage in der Oper

Die Oper Bonn tanzt in den Mai – fast den ganzen Monat lang. Vier hochkarätige Ensembles reisen mit je zwei Gastspielen an den Rhein.

Museum Kurhaus Kleve

Das Museum Kurhaus findet sich in den ehemaligen Badebauten Kleves nahe den Gartenanlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen aus dem 17. Jahrhundert. Es verfügt über eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, deren Ausgangspunkt und Fundament der Nachlass

Deutsche Oper am Rhein

Die Deutsche Oper am Rhein ist ein Musterfall und ein gelungenes Beispiel einer Theater-Ehe zwischen ungleichen Partnern. Seit 1956 gilt das Prinzip Solidarität zwischen Düsseldorf und dem finanziell schwächeren Duisburg. Die Gemeinschaft, austariert im Verhältnis

"Rusalka" im Musiktheater im Revier

Antonin Dvoraks „Rusalka“ gilt neben Smetanas „Verkaufter Braut“ als tschechische Nationaloper schlechthin. Das mit Naturmystik durchsetzte Werk scheint als Märchenoper neuerdings wieder den Nerv zu treffen. In Gelsenkirchen inszeniert die Berlinerin Elisabeth Stöppler, ein Stammgast am Musiktheater im Revier.

Aalto-Musiktheater, Essen

Es ist das schönste Musiktheater im Revier und kann den prominentesten Architekten vorweisen. Zugleich ist es das künstlerisch anerkannteste Haus und hat den meist gepriesenen Intendanten und Generalmusikdirektor in Personalunion: das Aalto-Musiktheater. Entworfen wurde es in kühnen, asymmetrischen Linien nach Plänen des Finnen Alvar Aalto,

"Schwanensee" im Opernhaus

Es war 1876, im Entstehungsjahr von „Schwanensee", als Peter Iljitsch Tschaikowsky in die eiskalte Moskwa ging.

Landestheater Detmold

Das Landestheater Detmold unter der Intendanz von Kay Metzger ist die größte der insgesamt vier nordrhein-westfälischen Landesbühnen, ihr Repertoire umfasst alle Sparten: Schauspiel, Musiktheater, Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater.

Fritz Eckenga in den Flottmannhallen

Der Mann war Bademeister („Nich’ mittat Eis am Beckenrand! Machse dat zuhause auch!?“), Baumarktleiter, Moderator der „Pop-Ecke“ und einer von zwei betrunkenen, pöbelnden Vertretern an der Hotelbar, die sich nach den gröbsten Beleidigungen wieder konsequent versöhnten: „Nehm wa noch ein? Ja sicha!“. Fritz Eckenga gehörte damit lange zum Musik-Comedy-Ensemble des „Rocktheater N8schicht“;

Roger Ballens "Fotografien 1969 – 2009" im MARTa

Roger Ballen hat die Kamera nicht – wie viele seiner südafrikanischen Kollegen – als Waffe im Kampf gegen das Apartheidsregime gehandhabt. Morddrohungen haben ihm seine Bilder dennoch eingebracht.

Michael Kumpfmüller liest in der Stadtbibliothek

Das war eine Frage für echte Kulturkenner: „Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte? A) Dora Diamant, B) Sarah Saphir, C) Rita Rubin oder D) Olga Opal?“ Es war die Millionenfrage bei einer Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“:

Michael Kumpfmüller liest in der Stadtbibliothek

Das war eine Frage für echte Kulturkenner: „Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte? A) Dora Diamant, B) Sarah Saphir, C) Rita Rubin oder D) Olga Opal?“ Es war die Millionenfrage bei einer Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“:

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

Michael Kumpfmüller liest im Trimborn-Hof

Das war eine Frage für echte Kulturkenner: „Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte? A) Dora Diamant, B) Sarah Saphir, C) Rita Rubin oder D) Olga Opal?“ Es war die Millionenfrage bei einer Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“:

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

Ralf Rothmann im Ringlokschuppen

Tiere finden sich ziemlich oft in den Titeln der Bücher von Ralf Rothmann: „Stier“, „Ein Winter unter Hirschen“ oder „Rehe am Meer“. „Shakespeares Hühner“, der Titel seines aktuellen Erzähl-Bandes, ist hingegen eigentlich ein Missverständnis. Gemeint waren die Hünen, aber Fritzi las falsch, weil ihr das Wort unbekannt war. Das Mädchen sollte die Desdemona im Schultheater spielen,

„Der goldene Drache“ am Theater Aachen

Mit seinem extrem stilisierten Szenenreigen um ausgebeutete Illegale aus China und dumpfe, zu Hass und Gewalt neigende Deutsche hat Roland Schimmelpfennig einen Nerv getroffen. Seit er 2010 bei den Mülheimer Theatertagen mit dem Stücke-Preis ausgezeichnet...

Michael Kumpfmüller liest im Bilderbuchmuseum Burg Wissem

Das war eine Frage für echte Kulturkenner: „Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte? A) Dora Diamant, B) Sarah Saphir, C) Rita Rubin oder D) Olga Opal?“ Es war die Millionenfrage bei einer Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“:

Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper am Rhein

An der Rheinoper wird Dietrich Hilsdorfs dramatische Deutung des Puccini-Hits „Tosca“ wieder gespielt. Seinem Ruf als Meister der Dekonstruktion von Repertoireklassikern wird der Regisseur in seiner Produktion von 2002 besonders gerecht. Der französische Schriftsteller Victorien Sardou brachte seinerzeit das Rezept für einen Publikumserfolg auf die simple, doch wirkungsvolle Formel: “Quäle die Heldin.“

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