Als Maurizio Pollini 1960 den internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau gewann, begründete der epochale Chopin-Interpret Artur Rubinstein diesen Erfolg so: „Er ist technisch besser als jeder in der Jury.“ 52 Jahre danach verfügt Pollini immer noch über frappierende Virtuosität. Sein Name steht zudem für gedankliche Komplexität und fesselnde Energie, also geradezu geschaffen für die intimsten Klavierstücke von Chopin. Er fühle sich ihm „sehr verbunden und, ehrlich gesagt, heute näher als je zuvor“, sagt Pollini. Gerade hat der Jahrhundertpianist aus Italien seinen 70. Geburtstag gefeiert und denkt weiterhin über Geheimnisse und Schönheiten von Chopin nach. So wie bei einem seiner raren Solo-Recitals. Der zweite Teil des Abends steht dann im Zeichen von Franz Liszt und dessen h-Moll-Sonate.
Philharmonie Köln | Bischofsgartenstr. 1 | 50667 Köln
Tel: 0221/204080 | Email: feedback@koelnmusik.de | Website: http://www.koelner-philharmonie.de
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