Martin Stadtfeld in der Historischen Stadthalle
08.02.12 20:00

Martin Stadtfeld kommt von Bach nicht los. Das ist auch gut so! Man hört seinem Spiel an, warum J.S.B. für ihn ein „Glückskomponist“ ist. Jetzt ist Stadtfeld mit zwei unterschiedlichen Bach-Programmen unterwegs. In Essen gastiert er mit dem Philharmonischen Kammerorchester München, um den beschwingt virtuosen Charakter und die verführerisch zärtliche Melodik aus zwei Bach-Klavierkonzerten herauszuspüren. In Wuppertal tut er sich mit Star-Cellist Jan Vogler zusammen, mit dem er schon 2009 die nun zu hörenden Bach-Sonaten für Violoncello und Klavier eingespielt hat. Die drei ursprünglich für Viola da Gamba und Cembalo geschriebenen Werke sind mit ihrer kontrapunktischen Raffinesse, ihrem Sinn für tänzerische Rhythmen und einnehmende Kantabilität  wahre Glanzstücke der Barockmusik. Bei Stadtfeld und Vogler ist ihre zeitlose Größe mit allen Sinnen zu begreifen.

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Klavierfestival Ruhr: Arcadi Volodos in der Historischen Stadthalle

Zum 13. Mal gastiert Arcadi Volodos schon beim Klavier-Festival Ruhr. Aus dem Tasten-Tornado ist ein großer, ernsthafter Musiker geworden. Innigkeit und lyrische Plastizität, erzählerische Eindringlichkeit und dann wieder impulsive Dramatik gehören zu seinen Trümpfen gerade im romantischen Repertoire.

Wuppertaler Bühnen

Die Wuppertaler Bühnen sind bekannt für die intensive Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Oper. Interdisziplinäre Projekte entstehen in beiden Häusern, zusammen mit Kooperationspartnern aus dem kulturellen Umfeld des Theaters. Der Focus des Musiktheaters liegt dabei auf den Ethnien, die in den heutigen Großstädten

Salvatore Accardo in der Historischen Stadthalle

Klaus Kinski drehte 1989 einen Spielfilm über Niccòlo Paganini, den Teufelsgeiger. Für den Soundtrack hatte er den italienischen Star-Geiger Salvatore Accardo engagiert, der damals als der Paganini-Interpret galt. Doch Accardo war eben nie nur ein Pryotechniker auf vier Saiten. Als Konzertmeister des legendären Kammerorchesters I Musici widmete er sich der Barockmusik.

Kammermusikfestival Insel Hombroich

Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.

Konzerthaus Dortmund

Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und

WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln

Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal

Theater Duisburg

Die Vorderfront des Theater Duisburg erinnert an die Tempeleingänge der Antike: Über sechs ionischen Säulen ruht der Dreiecksgiebel auf dem in großen Lettern ein Zitat von Friedrich Schiller aus der „Huldigung der Künste“ steht und die Zuschauer einlädt, auf 1117 Plätzen „das große Spiel der Welt“ zu sehen und anschließend „reicher in sich selbst zurück zu kehren“.

Vladimir Spivakov dirigiert in der Mercatorhalle im CityPalais

Vladimir Spivakov wäre heute sicherlich immer noch einer der Großen im Violinfach. Ende der 1960er Jahre hatte er drei der bedeutendsten Geigen-Wettbewerbe gewonnen. Doch Spivakov fühlte sich schon früh als Teamplayer. 1979 gründete er mit den „Moskauer Virtuosen“ ein eigenes Kammerorchester.

Albrecht Mayer in der Beethovenhalle

Gern lockt man das Publikum mit berühmten Kompositionen, um es zwischendurch mit einem Werk vertraut zu machen, dem man nicht alle Tage begegnet. So ist auch das Konzertprogramm des Beethoven Orchesters Bonn unter Leitung von GMD Stefan Blunier konzipiert. Anfang und Ende markieren jeweils eine Beethoven-Symphonie (Nr. 1 & Nr. 5).

Robert Holl & András Schiff in der Philharmonie Köln

„Wenn ich singe, will ich die Zuhörer bezaubern – das Publikum so erreichen, dass es sich verwandelt. Damit die Leute nicht an das denken, was gerade im Büro oder in der U-Bahn passiert ist, sondern bereit sind, sich der Poesie der Lieder zu öffnen.“ Mit diesem Credo hat es der Bass-Bariton Robert Holl zu einem der begehrtesten Opernsänger

Philharmonie Essen

In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

"Rusalka" im Musiktheater im Revier

Antonin Dvoraks „Rusalka“ gilt neben Smetanas „Verkaufter Braut“ als tschechische Nationaloper schlechthin. Das mit Naturmystik durchsetzte Werk scheint als Märchenoper neuerdings wieder den Nerv zu treffen. In Gelsenkirchen inszeniert die Berlinerin Elisabeth Stöppler, ein Stammgast am Musiktheater im Revier.

Puccinis „Butterfly“ an der Rheinoper Düsseldorf

Die Oper zählt zu den Repertoire-Lieblingen. Puccinis „Madama Butterfly“, das traurige Schicksal der Japanerin Cio-Cio-San, wird in der frühen, herberen Werkfassung von Robert Carsen an der Rheinooer in starken, symbolhaften Bildern inszeniert.

Pina Bauschs „Nur Du" im Opernhaus

„Ich gehe zur Oma“, sagt die Tänzerin und stellt dann klar: „Das heißt: Ich gehe Wodka kaufen."

„Wallenstein“ an den Städtischen Bühnen Münster

Nichts weniger als das ureigene Wesen des Politischen offenbart Friedrich Schiller in seiner Trilogie über den Fürsten und Feldherrn im 30-jährigen Krieg, der die Geschicke der Welt am Lauf der Sterne ablesen wollte. Das Historienstück wird zum Ideendrama der Politik.

7. Musikfestival Schloss Cappenberg

Zum siebten Mal findet im südlichen Münsterland ein auf Kammermusik spezialisiertes Musikfestival statt. Für sieben Tage ist dann die Festival-Gründerin, die Geigerin und ECHO-Preisträgerin Mirijam Contzen Hausherrin von Schloss Cappenberg. Contzen lädt vorrangig junge hochtalentierte Kollegen ein;

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

Andreas Staier im Kulturforum Franziskanerkloster

1819 bekam auch Ludwig van Beethoven Post vom Verleger Anton Diabelli. So wie all die anderen großen Komponisten und Pianisten, die Diabelli bat, eine Variation über ein beigelegtes Thema für ein Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Carl Czerny und der 11-jährige Franz Liszt, Ignatz Moscheles

Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper am Rhein

An der Rheinoper wird Dietrich Hilsdorfs dramatische Deutung des Puccini-Hits „Tosca“ wieder gespielt. Seinem Ruf als Meister der Dekonstruktion von Repertoireklassikern wird der Regisseur in seiner Produktion von 2002 besonders gerecht. Der französische Schriftsteller Victorien Sardou brachte seinerzeit das Rezept für einen Publikumserfolg auf die simple, doch wirkungsvolle Formel: “Quäle die Heldin.“

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