Mark Sieczkarek in der Folkwang Universität
27.02.12 19:30

„Drops of rain in perfect days of June“ bedeutete für Mark Sieczkarek den Durchbruch. Mit dem elegischen Tanzpoem verarbeitete der schottische Choreograf den Tod seines Lebenspartners. Der brasilianische Schriftsteller Caique Ferreira starb an Aids. Das Requiem beschreibt auf einer als Paradies ausgestatteten Bühne die Gleichzeitigkeit von Schönheit und Sterben. Sieczkarek befasste sich noch in weiteren Arbeiten mit dem Thema Aids, was ihm den Ruf thematischer Festlegung einbrachte. „Drops of rain in perfect days of June“ studierte er 1996 mit dem Folkwang Tanzstudio ein. Nun kommt es als Doppelabend zusammen mit der Uraufführung von „July“ noch einmal an der Folkwang heraus. „July“ ist inspiriert von der nordafrikanischen Kultur. Die Choreografie für 13 Tänzer ist, anders als manch verhaltener oder schwermütiger Sieczkarek-Abend, voller Energie und Dynamik.

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DIN A 13 bei DansArt

Gerda König ist die Pionierin des deutschen Mixed-abled-dance, also: Tanz für Menschen mit und ohne Behinderung.

DIN A 13 im Theater im Depot

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DIN A 13 in der Wachsfabrik

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Folkwang Tanzstudio, Essen

Das Folkwang Tanzstudio (FTS), das 1928 von dem legendären Kurt Jooss gegründet wurde, kann auf eine 80jährige wechselvolle Erfolgsgeschichte zurückblicken. Choreografinnen wie Pina Bausch, Susanne Linke, Reinhild Hoffmann, Henrietta Horn und Choreografen wie Urs Dietrich und Mark Sieczkarek haben

Susanne Linke

Susanne Linke gehört zur Gründergeneration des deutschen Tanztheaters. Gleichzeitig ist sie eine der letzten großen Solistinnen in der Tradition des deutschen Ausdruckstanzes. Wie keine andere Künstlerin hat sie das Erbe von Mary Wigman und Kurt Jooss in eine zeitgenössische Form über- und weitergeführt.

Stephanie Thiersch

Stephanie Thiersch ist die prominenteste Tanzschaffende in der großen freien Szene Kölns. Präsent auf internationalen Bühnen und Festivals, hat sie sich allen Schwierigkeiten zum Trotz etabliert.

PACT Zollverein, Essen

Anfang der 1990er Jahre entdeckten junge Choreografen die ehemalige Waschkaue der 1986 stillgelegten Zeche Zollverein in Essen für sich als Aufführungsort. Seit dem Umbau Ende der 1990er Jahre zum „Choreografischen Zentrum NRW" verfügt das Haus über zwei Bühnen und drei Studios.

1973 – Pina Bausch übernimmt die Ballettsparte in Wuppertal

Als der Generalintendant der Wuppertaler Bühnen 1973 die junge Choreografin Pina Bausch fragte, ob sie das Ballett an seinem Haus übernehmen wolle, holte er sich zunächst einen Korb. Aber er war beharrlich und fragte wieder und wieder, bis Pina Bausch antwortete: „Ich kann es ja mal probieren.“

„Der verlorene Drache“ in den Kammerspielen

Michael Endes „Momo“ grüßt von Ferne: Ein Tänzer lässt Sand durch seine Hände rieseln, die Zeit vergeht. Das Stundenglas leert sich. Eine Hommage an die kostbare Lebenszeit ist Malou Airaudos Tanztheaterstück „Der verlorene Drache“ in den Bochumer Kammerspielen.

Ben J. Riepe

Anders als viele Tänzer konnte sich Ben J. Riepe über mangelnde Engagements nicht beklagen. Noch während seines Tanz- und Choreografiestudiums an der Folkwang Hochschule engagierte Pina Bausch ihn 2002 für ihr „Frühlingsopfer“.

Pina Bausch

Ein Interview mit der im Juni 2009 verstorbenen Pina Bausch ist eine Rarität. Nach vier Wochen geduldigen Antichambrierens gelang es im September 2004, eine Stunde lang mit der scheuen Choreografin in ihrem Büro zu sprechen.

Ben Van Cauwenberghs „Irish Soul” im Aalto-Theater

Die irische Sagenwelt mit ihren Trollen, Gnomen, Zwergen, Elfen und dem Kobold Leprachaun hat Ben Van Cauwenbergh, Ballettchef am Aalto-Theater in Essen, bei einem Segelurlaub so fasziniert, dass er der grünen „Smaragd-Insel“ eine Choreografie widmet.

Henrik Ibsens "Ein Volksfeind" in den Kammerspielen

Selbst ohne größere Aktualisierung drängen sich Parallelen zwischen Ibens mittlerweile 130 Jahre altem (Lehr-)Stück und unserer heutigen Wirklichkeit einem förmlich auf. Lukas Langhoff geht mit seiner Bonner Inszenierung, die zum Berliner Theatertreffen 2012 eingeladen wurde, noch einen Schritt weiter.

„Der erhobene Zeigefinger“ am Jungen Schauspielhaus

Es gibt Momente, in denen muss der Zeigefinger einfach erhoben werden, zumindest symbolisch, sonst verändert sich nie etwas. Am Jungen Schauspielhaus in Düsseldorf ist nun so ein Moment gekommen. Um endlich einmal etwas gegen die allgemeine Unruhe...

Doppelkonzert in der Jazzschmiede

Gleich im Doppelpack gibt es Jazz aus den Nachbarländern Luxemburg, Belgien und den Niederlanden.

Samir Akika

Psychologen würden bei Samir Akika vermutlich ein Peter-Pan-Syndrom diagnostizieren. Der Franzose mit algerischem Hintergrund, Jahrgang 1967, hat die Vierzig überschritten, doch in seinem Werk zelebriert er unbeirrt die Jugend- und Subkultur.

Sommerblut-Festival: Helena Waldmanns „revolver besorgen“ in der Alten Feuerwache

Helena Waldmann zählt zu den eigenwilligen Künstlerinnen im Land. Sie bringt provokative Produktionen zu aktuellen, politischen Themen auf die Tanzbühne.

Raimund Hoghe

Er war das Rumpelstilzchen, der Schneider, der bucklige Narr. Schon in der Schule stand Raimund Hoghe auf der Bühne. Theater war von klein auf sein Lebenstraum. Nur mit diesem verkrümmten Rücken, so glaubte er, habe er keine Chance.

„Haus am See“ in den Kammerspielen

Das Wort Familienfeier kann Ängste wecken. So ist es auch in Reto Fingers neuem Stück „Haus am See“, das in den Kammerspielen des Bochumer Schauspiels in der Regie von Anselm Weber uraufgeführt wurde.

„Holger, Hanna und der ganze kranke Rest" in der Casa

Es ist schon eine absurde Situation, in die Jan Demuth seinen Antihelden in seinem bissigen Jugendstück katapultiert. Verena und Gerhard haben ihren Sohn zum Psychiater geschleift. Da sitzt er nun und erzählt seine Geschichte einem Arzt, der nie auftritt.

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