Linus Roth im Seidenweberhaus
06.07.12 20:00

Der in Ravensburg geborene Linus Roth galt früh als neues deutsches Geigenwunder. Was auch keine Geringere als Anne-Sophie Mutter erkannt und ihn über ihre Stiftung gefördert hat. Er sei „ein selbstbewusster Künstler, über dessen Sensibilität und Virtuosität kein Zweifel besteht“, so die berühmte Mentorin. Seither hat Roth sich auf seiner wertvollen Stradivari Dancla aus dem Jahr 1703 u.a. einen ECHO-Klassik erspielt. Roths Repertoire reicht von Konzert-Hits à la Mozart und Beethoven bis zur klassischen Moderne. Zusammen mit den Niederrheinischen Sinfonikern unter GMD Graham Jackson spielt Roth das 1935 komponierte Violinkonzert von Alban Berg, der sich damit sein eigenes „Requiem“ schreiben sollte. Doppelt fantastisch geht es in den flankierenden Stücken zu: Strawinskys „Scherzo fantastique“ und Berlioz’ „Symphonie fantastique“.

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