Kunstmuseum Bonn

Schon das Äußere macht Eindruck. Vis-à-vis der schlichten Bundeskunsthalle plante Axel Schultes seinen bewegten Bau für das Bonner Kunstmuseum mit Wellen und Windungen, mit großen Fensterflächen und unregelmäßig gruppierten Säulen. Im Inneren findet sich ein anspruchsvolles, fließendes Raumkonzept – es macht das 1992 eröffnete Haus zu einem Musterbeispiel neuer Museumsarchitektur.

In der Sammlung sind die rheinischen Expressionisten stark vertreten. Allen voran August Macke – das Bonner Museum besitzt neben Münster den weltweit größten Bestand seiner Werke. Hinzu kommen Größen wie Max Ernst, Joseph Beuys, Blinky Palermo und Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Georg Baselitz, bis hin zu Imi Knoebel, Andreas Gursky oder Katharina Grosse. Sie alle dokumentieren in Bonn die zentrale Bedeutung deutscher Kunst.

Nach dem Abzug der Sammlung Grothe aus Bonn ist es dem seit 2008 amtierenden Intendanten Stephan Berg gelungen, drei neue potente Partner zu gewinnen, die mit ihren Leihgaben das Spektrum vor allem in Richtung Gegenwart verdichten. Adrian Koerfers Sammlung „Mondstudio“ schickt schöne Werke etwa von Dirk Skreber und David Reed in die neue Dauerausstellung. Gemälde von Daniel Richter steuert die Sammlung Scharpff aus Stuttgart bei. Und die bisher unbekannte Bonner Kollektion namens „KiCo“ sorgt mit ihrem bemerkenswerten Wolfgang-Tillmans-Konvolut für einen Höhepunkt auf dem Parcours.

 


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LehmbruckMuseum, Duisburg

Mitten in einem Park, in der Innenstadt Duisburgs, befindet sich eine einzigartige Sammlung von Skulpturen der Moderne: das LehmbruckMuseum. Beginnend bei Rodin, kann man hier einen bruchlosen Spaziergang durch die Geschichte der modernen Plastik unternehmen,...

1946 – Wiedereröffnung Kunstakademie Düsseldorf

Im September 1945 halfen die ersten Kriegsheimkehrer unter den Studenten bei den Räumungs- und Wiederaufbauarbeiten der Kunstakademie Düsseldorf. Anschließend wurden Decken aus Trümmerschuttbeton hergestellt.

Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Fabrikhallen, Reis-Terrassen, ein Kirchturm, der Torbau der Akropolis – die Architektur-Collage auf dem Hügel in Mönchengladbachs Altstadt steckt voller Anspielungen und Ideen. „Ein Kunstwerk für die Kunst“, so heißt es, sei das 1982 erbaute Museum Abteiberg. Mit seinem Entwurf konnte der Wiener Architekt

Museum Folkwang, Essen

Das Museum Folkwang gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Vor allem seine Sammlung der Klassischen Moderne ist einzigartig; Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus aus Hagen begründet, war sie dort ab 1902 zu sehen,

Museum Insel Hombroich, Neuss

Karl Heinrich Müller nannte seine Stiftung Insel Hombroich „einen offenen Versuch“ und ergänzte: „Sie ist kein Muss, sondern ein Darf. Sie ist nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.“

Synagoge Stommeln, Pulheim

Die Synagoge im Pulheimer Ortsteil Stommeln (Rhein-Erft-Kreis) ist eine der wenigen Synagogen in Deutschland, die die Reichspogromnacht 1938 unbeschadet überlebten – ein Jahr zuvor war sie unter dem Druck der antisemitischen Atmosphäre an einen Landwirt verkauft worden, der sie als Scheune nutzte. Seit 1991 dient der 1882

Lewis Baltz im Kunstmuseum

Orte, Räume, Umgebungen – sie können viel sagen. Nicht zuletzt über die kulturelle Verfasstheit der Menschen, die dort leben und sie mitgestaltet haben. Das weiß auch Lewis Baltz. Seit den frühen 1970er Jahren fotografiert er solche Stellen.

Museum Morsbroich, Leverkusen

Es schaut nicht danach aus, dennoch war das barocke Wasserschlösschen der erste Ort in Nordrhein-Westfalen, wo nach dem Krieg Gegenwartkunst einzog. Seit den frühen Fünfzigern tummelt sich in Leverkusens Museum Morsbroich die Avantgarde.

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Am Bahnhof Brühl erfolgt bereits der Hinweis, dass sich die Stadt als Max-Ernst-Stadt definiert. Das war nicht immer so, das Verhältnis von Künstler und Heimatort war lange von Distanz und Ablehnung geprägt. Gewiss hat das Max Ernst Museum diese Versöhnung gestiftet. Im September 2005

Albert Oehlen im Kunstmuseum Bonn

Ältere Herren, die den Wilden Mann markieren – für ihn kein schöner Anblick. Wenn man ein gewisses Alter erreicht habe, könne man nicht mehr kreischen, findet Albert Oehlen. Und denkt dabei sicher nicht zuletzt an sich selbst.

Langen Foundation, Neuss

Das Wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar. Vorerst, denn wer den Weg vom nahen Museum Insel Hombroich auf diesen sanften Hügel nahe Neuss gefunden hat, steht erstmal vor einer hellen, leicht geschwungenen Betonmauer. Dahinter verbirgt sich das elegante Gebäude-Ensemble des japanischen Architekten Tadao Ando – die „Langen Foundation“,

Museum Kurhaus Kleve

Das Museum Kurhaus findet sich in den ehemaligen Badebauten Kleves nahe den Gartenanlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen aus dem 17. Jahrhundert. Es verfügt über eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, deren Ausgangspunkt und Fundament der Nachlass

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

Ruhr Museum, Essen

Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.

Martin Kippenberger

Martin Kippenberger war als Künstler in keinem bestimmten Genre, sondern fast überall zuhause. Der 1953 geborene Dortmunder studierte in Hamburg nach einer gescheiterten Lehre als Schaufenster-Dekorateur Kunst bei Franz Erhard Walther und Rudolf Hausner.

Museum Haus Lange / Haus Esters, Krefeld

Es sind zwei architektonische Perlen in der Museumslandschaft: Ludwig Mies van der Rohe, ein Hauptvertreter des Neuen Bauens, hatte die Backsteinvillen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts als Wohnhäuser für die Familien zweier Seidenindustrieller geplant.

Kolumba, Köln

Kolumba ist neben dem Wallraf-Richartz-Museum eines der ältesten Museen Kölns und wurde 1853 als Diözesanmuseum gegründet. Es ist das Kunstmuseum des Erzbistums Köln und zeigt zweitausend Jahre abendländischer Kulturgeschichte mit Werken von der Spätantike bis zur Gegenwart. Das Museum befindet sich

Aalto-Musiktheater, Essen

Es ist das schönste Musiktheater im Revier und kann den prominentesten Architekten vorweisen. Zugleich ist es das künstlerisch anerkannteste Haus und hat den meist gepriesenen Intendanten und Generalmusikdirektor in Personalunion: das Aalto-Musiktheater. Entworfen wurde es in kühnen, asymmetrischen Linien nach Plänen des Finnen Alvar Aalto,

Die Baumeister-Familie Böhm

Die Böhms sind eine Architekten-Familie aus Köln – fast möchte man sagen: eine Architekten-Dynastie, denn die Männer dieses Hauses sind nun schon in der vierten Generation Baumeister. Der erste berühmte Böhm war Dominikus, er zog aus dem Schwäbischen an den Rhein und errichtete im Westen vor allem zahlreiche Kirchen.

Cornelius Völker in der Kunsthalle Barmen

Er war noch nicht lange fertig mit dem Kunststudium in Düsseldorf, da begann Cornelius Völker, kleine Engelchen auf der Leinwand zu zerdrücken. Mit gemalten Fliegenklatschen ging er 1996 auf die niedlichen Putti los.

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