Konzerthaus Dortmund

Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und verhindert Schwellenängste gegenüber der Hochkultur. Zum anderen wurde ein Zeichen an und für die Region gegeben, indem die Philharmonie für Westfalen mit ihrem Logo eines geflügelten Nashorns sich selbstbewusst als Musikzentrum präsentiert, das auch die nächstliegende Konkurrenz nicht fürchtet und sich in produktiven Wettstreit begibt. Architektonisch folgt das Konzerthaus, anders als etwa der Rundbau der Düsseldorfer Tonhalle oder der Amphitheatersaal der Kölner Philharmonie, in seiner Grundform einem schlichten Rechteck und damit dem Vorbild des Wiener Musikvereins. Der Konzertsaal mit 1550 Plätzen im ersten Stock erinnere an eine Muschel, die die Musik wie eine Kostbarkeit hütet, haben die Architekten formuliert. Er wurde von seinem Klangraum her konzipiert. Modernste Methoden der Schallmessung sorgen für optimale Akustik. Das reguläre Konzertprogramm wird begleitet von Initiativen wie etwa den Mini-Festivals „Zeitinseln“, der Anbindung von Residenz-Künstlern wie dem Mahler Chamber Orchestra, das für drei Jahre verpflichtet wurde. Das erste Pop-Abo in einem klassischen Konzertbetrieb holt Bands wie „Kettcar“ oder „Kings of Convenience“ ins Konzerthaus. Auf der Gastspiel-Liste stehen Namen wie das New York Philharmonic Orchestra oder die Academy of St. Martin in the Fields, Vesselina Kasarova, Anne-Sophie Mutter, Christine Schäfer und Murray Perahia.

empfehlungen der redaktion
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Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

domicil, Dortmund

Das domicil ist das zentrale Forum für zeitgenössischen Jazz und aktuelle Musik im Ruhrgebiet. Auch Weltmusik, ambitionierter Pop oder elektronische Musik stehen hier auf dem Programm. Die Spielstätte im Dortmunder

Tonhalle, Düsseldorf

Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,

Philharmonie Köln

Einem Amphitheater nachempfunden ist der Saal der Kölner Philharmonie: Der Bau wurde von den Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfen und im September 1986 eröffnet. Dabei steht die Musik auch räumlich im Mittelpunkt des Saales: von allen Plätzen kann man die Akteure gut

WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln

Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal

Kammermusikfestival Insel Hombroich

Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.

Dortmunder „U“

Das Dortmunder „U“ wurde 1927 als erstes „Hochhaus“ Dortmunds errichtet und diente ursprünglich als Lager- und Gärhaus der Union-Brauerei. Das markante, 9 Meter hohe „U“ auf seiner Spitze bekam das Gebäude erst 1968; nach dem Ende des Braubetriebs ist es zum Wahrzeichen der ehemaligen

Philharmonie Essen

In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff

Klangvokal-Festival: Christina Pluhar & das Ensemble L’Arpeggiata in der Kirche St. Reinoldi

Im Rahmen des Dortmunder „Klangvokal“-Festivals (16.5. – 3.6.) präsentiert Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata nicht ausschließlich ein ausgelassenes Barock-Potpourri. Diesmal beschreitet sie vorrangig, zusammen mit der Sopranistin Nuria Rial und einem korsischen Chor, den Kreuzweg und schildert Marias Visionen,

Felix Mendelssohn Bartholdy „Elias“ auf der Opernbühne

in Dortmund bringt Intendant Jens-Daniel Herzog das Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy – seinen gewaltigen „Elias“ – auf die Bühne. „Elias“ erzählt eine Geschichte aus dem Alten Testament: den Abfall des Volkes Israel von seinem Gott Jahwe.

Stadtgarten, Köln

Mitten in der Kölner Innenstadt findet sich ein „Konzerthaus“ besonderer Ausrichtung: Der „Stadtgarten“, direkt am gleichnamigen Park gelegen, ist ein Veranstaltungsort und Szenetreff, der Konzerte mit Gastronomie wie Restaurant und Biergarten verbindet.

Salon des Amateurs, Düsseldorf

Von außen könnte man den Salon des Amateurs für das Museumscafé der Düsseldorfer Kunsthalle halten. Aber er ist und bietet mehr: eine Mischung aus Café, Bar, Musik-Club und Kultur-Ort – eine Art „öffentliches Wohnzimmer“.

Ruhr Museum, Essen

Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.

Wuppertaler Bühnen

Die Wuppertaler Bühnen sind bekannt für die intensive Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Oper. Interdisziplinäre Projekte entstehen in beiden Häusern, zusammen mit Kooperationspartnern aus dem kulturellen Umfeld des Theaters. Der Focus des Musiktheaters liegt dabei auf den Ethnien, die in den heutigen Großstädten

William Shakespeares „Der Sturm“ am Theater Oberhausen

In Oberhausen hat der sonst als Opernregisseur bekannte Tilman Knabe Shakespeares luftiges Traumspiel zurück auf den sumpfigen Boden der Macht geholt. Im taktischen Spiel der Politik müssen die Magie und ihre utopische Poesie rein prosaischen Manipulationen weichen.

Salvatore Accardo in der Historischen Stadthalle

Klaus Kinski drehte 1989 einen Spielfilm über Niccòlo Paganini, den Teufelsgeiger. Für den Soundtrack hatte er den italienischen Star-Geiger Salvatore Accardo engagiert, der damals als der Paganini-Interpret galt. Doch Accardo war eben nie nur ein Pryotechniker auf vier Saiten. Als Konzertmeister des legendären Kammerorchesters I Musici widmete er sich der Barockmusik.

Die Toten Hosen

Das Jahr 1982 war für Deutschland im doppelten Sinne geschichtsträchtig. Nicht nur wurde Helmut Kohl Bundeskanzler in Bonn, auch ein paar Kilometer rheinabwärts ging es um Großes. Laut schallte es aus einem billigen Tonstudio: „Wir sind bereit".

7. Musikfestival Schloss Cappenberg

Zum siebten Mal findet im südlichen Münsterland ein auf Kammermusik spezialisiertes Musikfestival statt. Für sieben Tage ist dann die Festival-Gründerin, die Geigerin und ECHO-Preisträgerin Mirijam Contzen Hausherrin von Schloss Cappenberg. Contzen lädt vorrangig junge hochtalentierte Kollegen ein;

Vladimir Spivakov dirigiert in der Mercatorhalle im CityPalais

Vladimir Spivakov wäre heute sicherlich immer noch einer der Großen im Violinfach. Ende der 1960er Jahre hatte er drei der bedeutendsten Geigen-Wettbewerbe gewonnen. Doch Spivakov fühlte sich schon früh als Teamplayer. 1979 gründete er mit den „Moskauer Virtuosen“ ein eigenes Kammerorchester.

Arkady Shilkloper im Schauspielhaus

Das kürzeste handelsübliche Alphorn misst um die 2,40 Meter, das längste knapp über vier Meter. Dann gibt es auch noch ein Instrument, das angeblich 47 Meter lang sein soll! Arkady Shilkloper wird wohl mit einem Alphorn anreisen, das nicht das gesamte Konzertpodium in Anspruch nimmt. Mit dabei hat der russische Virtuose ein richtiges Konzert.

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GEMISCHTE TÜTE