Mit der Uraufführung von „Kontraste & Rhythmen“ eröffnet das Theater Mönchengladbach die Ballettsaison. Chefchoreograph Robert North präsentiert vier eigene Tanzstücke, die durch den Rhythmus ihrer jeweiligen Musik inspiriert sind. „Lonely town, lonely street“ (1980) ist ein amerikanisch anmutendes Stimmungsbild mit Alltagsszenen, getanzt in einem modernen Tanzstil mit Jazz-Elementen.
Einen Kontrast dazu bilden die Uraufführungen von „Prometheus“ und „Arkadien“ mit ihren antiken Themen und einem klassischen Vokabular (Musik: Zoltan Kudaly und Igor Strawinsky). Norths Signaturstück „Troy Game“ (wörtlich: „Troja-Spiel“), uraufgeführt 1974 in Liverpool, amüsiert als bissige Männerkomödie. Sie karikiert das männliche Verhalten mit Imponiergehabe, Rivalität und Kräftemessen. North fand dafür eine Bewegungssprache aus Ballett, Kampfsport, Modern Dance, Jazz und Aufwärmübungen. Das Stück wurde von vielen Companien weltweit ins Repertoire aufgenommen.
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