Harry Rowohlt im Kulturzentrum Klosterkirche
04.10.12 20:00

Er trägt das Gesichtshaar lang, ist Autor, Übersetzer, Rezitator und Deutschlands Konsens-Obdachloser in der Lindenstraße. Harry Rowohlt hat über 100 Bücher ins Deutsche übertragen, darunter Frank Mc-Courts’ „Die Asche meiner Mutter“ und natürlich A. A. Milnes’ „Pu der Bär“. Letzterer war auch Namensgeber für Rowohlts ZEIT-Kolumne „Pooh’s Corner“. Aus der Zeitung hat es diese Kolumne in die Buchform geschafft, handlich verpackt in zwei Bände für den heimischen Nachttisch, aus denen er heute Abend lesen wird. Themen gibts viele bei Rowohlt, so ist der Problembär los, der Papst bereist Polen, und der Autor denkt über die Theodizee nach.

Dann wird auch Axel aus St. Pauli Ruhe geben, der sich in der Phase, als die ZEIT keine Pooh-Kolumnen druckte, bei Harry Rowohlt beschwerte: „Schreiben Sie verdammt nochmal endlich mal wieder einen Corner. Was soll denn die Scheiße? Sehr freundliche Grüße, Axel“.

empfehlungen der redaktion
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Walter Moers

Käpt’n Blaubär, "Das kleine Arschloch", Hein Blöd, "Der Fönig", Hildegunst von Mythenmetz oder Adolf, die Nazi-Sau – mit dem Namen Walter Moers verbinden sich viele Gesichter, nur nicht sein eigenes. Der Schriftsteller und Comic-Zeichner lebt und arbeitet zurückgezogen in Hamburg; Pressefotos oder öffentliche Auftritte in Talkshows gibt es nicht. Im Internet kursieren zwei Fotos

Frank Schulz im Erholungshaus

Onno Viets hat es nicht leicht, aber eine gute Idee. Zum ersten Mal in seinem Leben. Onno ist Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, Noppensockenträger und ungeschlagener König einer Hamburg-Eppendorfschen Pingpong-Runde und bekennender Nicht-Schwitzer. Er ist so gut wie pleite, hat das Finanzamt im Nacken, den Geburtstag seiner Frau

Helge Timmerbergs „African Queen“ in der Thalia-Buchhandlung Bonn

Vielleicht hätte er einfach zu Hause bleiben sollen. Der Mann, der gefühlt schon überall auf der Welt gewesen ist; Verfasser von Büchern und Reisereportagen sowie gebürtiger Ostwestfale, war mal wieder unterwegs. Er hat sich reinquatschen lassen in dieses Abenteuer, fühlt sich eigentlich „überreist“ – wenn da nicht Lisa wäre, seine „African Queen“,

Die „Druckstellen“-Lesetour im Gasometer

„Leb im Ballungsgebiet, das an Druckstellen wie Fallobst aussieht“ – diese Zeilen aus einem Text der Rapper „RAG“ (Ruhrpott AG) waren das Thema des 2. Ruhrgebietsliteraturwettbewerbs. Die Resonanz war groß, 165 Texte wurden eingeschickt, und das nicht nur aus dem Ruhrgebiet selbst, sondern auch aus Wien, Hamburg, Berlin Leipzig und Neukirchen-Vluyn.

Helge Timmerbergs „African Queen“ in der Buchhandlung Ingo Klaus

Vielleicht hätte er einfach zu Hause bleiben sollen. Der Mann, der gefühlt schon überall auf der Welt gewesen ist; Verfasser von Büchern und Reisereportagen sowie gebürtiger Ostwestfale, war mal wieder unterwegs. Er hat sich reinquatschen lassen in dieses Abenteuer, fühlt sich eigentlich „überreist“ – wenn da nicht Lisa wäre, seine „African Queen“,

Die „Druckstellen“-Lesetour im Dortmunder U

„Leb im Ballungsgebiet, das an Druckstellen wie Fallobst aussieht“ – diese Zeilen aus einem Text der Rapper „RAG“ (Ruhrpott AG) waren das Thema des 2. Ruhrgebietsliteraturwettbewerbs. Die Resonanz war groß, 165 Texte wurden eingeschickt, und das nicht nur aus dem Ruhrgebiet selbst, sondern auch aus Wien, Hamburg, Berlin Leipzig und Neukirchen-Vluyn.

Helge Timmerbergs „African Queen“ in der Dreimann Buchhandlung

Vielleicht hätte er einfach zu Hause bleiben sollen. Der Mann, der gefühlt schon überall auf der Welt gewesen ist; Verfasser von Büchern und Reisereportagen sowie gebürtiger Ostwestfale, war mal wieder unterwegs. Er hat sich reinquatschen lassen in dieses Abenteuer, fühlt sich eigentlich „überreist“ – wenn da nicht Lisa wäre, seine „African Queen“,

NRW-Forum, Düsseldorf

Das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft ist eines der jüngsten Museen des Landes. Es wurde 1998 gegründet und residiert im historischen „Ehrenhof“ nahe des Rheins, in einem 1925/26 von Wilhelm Kreis errichteten baulichen Ensemble gemeinsam mit der Tonhalle und dem museum kunst palast.

Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf

1848 gegründet, dürfte der Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten einer der ältesten seiner Art in Deutschland sein. Im Besitz des Malkasten – und damit autonom in Künstlerhand – sind das Jacobihaus mit Gesellschaftsräumen und Archiv, in dem Quellen zur Geschichte der bildenden Kunst gesammelt

Markus Orths im Bürgerhaus Alte Johanneskirche

Früher war mehr Glamour. Im Nibelungenlied musste Siegfried die Tarnkappe noch hochdramatisch dem Zwerg Alberich entreißen, um an den Nibelungenschatz zu gelangen; Simon Bloch findet sie dagegen in einer Alditüte in der hintersten Ecke seines Kleiderschrankes. Überhaupt ist Blochs Existenz eher unspektakulär, er hat sich eingerichtet in einem überschaubaren Leben.

„Schöne Tage" am Theater Oberhausen

Als „proletarische Operette“ stellt sich das musikalische Projekt „Schöne Tage“ vor. Oberhausens Theatermusiker Otto Beatus montiert dazu Songs von Pink Floyd und Nick Cave in die turbulente Handlung. Erzählt wird eine Geschichte, die Hauptmanns Tragikomödie „Die Ratten“ in die Zukunft des Jahres 2031 fortschreibt.

Bilderbuchmuseum, Troisdorf

Es gibt viele gute Gründe, mit Kindern zur Burg Wissem in Troisdorf zu fahren: Die Burg selbst samt ihres Wassergrabens. Der Park mit Wildgehege am Rande eines Naturschutzgebietes. Ein Abenteuerspielplatz. Das beste Argument aber versteckt sich im Inneren der Burganlage aus dem 16. bis 19. Jahrhundert: Ein Museum für historische und moderne Bilderbücher

Chris Kraus erzählt von "Poll"

Poll“, benannt nach dem baltischen Ort und dem Gut, liegt an der Ostsee. Dort spielt die Familien- und Liebesgeschichte, die Chris Kraus erzählt, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. So wird sie auch zur politischen Geschichte.

Heine-Haus, Düsseldorf

Wahrscheinlich würde es Heinrich Heine „ganz wunderlich zu Mute“, wenn er sehen könnte, wie sich die Straße seiner Kindheit zur Kneipen- und Amüsiermeile gewandelt hat. 1797 wurde Heine im Hinterhaus der Bolker Straße 53 geboren.

Die Baumeister-Familie Böhm

Die Böhms sind eine Architekten-Familie aus Köln – fast möchte man sagen: eine Architekten-Dynastie, denn die Männer dieses Hauses sind nun schon in der vierten Generation Baumeister. Der erste berühmte Böhm war Dominikus, er zog aus dem Schwäbischen an den Rhein und errichtete im Westen vor allem zahlreiche Kirchen.

Molières „Der Geizige“ im Schloss

Es gibt wirklich kein Regietheater-Mittel und Klischee, dass dem Regisseur Philipp Preuss an diesem Abend im Moerser Schloss zu abgegriffen oder banal wäre. Aber genau so muss es sein. Schließlich inszeniert er Molières "Der Geizige" als ironische Abrechnung mit der konservativen Kritik am Regietheater.

Ralf König

Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das Kreuz, das ein bisschen aussieht wie ein christliches Tattoo, hat sich Ralf König im Alter von 12 Jahren auf den Oberarm experimentiert. Kinder, die wie König in einem katholischen Kuhdorf mitten in Westfalen aufgewachsen sind, tragen ihr Kreuz häufig ein Leben lang mit sich herum. Ganz tief in sich drin.

tanzhaus nrw, Düsseldorf

Hervorgegangen aus der 1978 gegründeten soziokulturellen Kulturinitiative „Die Werkstatt“, residiert das „tanzhaus nrw“ seit 1998 in einem ehemaligen Straßenbahndepot unweit des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Seit 2000 ist das deutschlandweit einzigartige Haus ausschließlich dem freien zeitgenössischen

Neanderthal Museum, Mettmann

Ob hier, im Tal der Düssel, die Wiege der Menschheit stand, kann bezweifelt werden. Es war wohl eher Zufall und Glück, dass im August 1856 Arbeiter bei Kalkabbauarbeiten in der „Feldhofer Grotte“ die Knochen und Skelettreste entdeckten,

Phänomenta, Lüdenscheid

Nur gucken! So lautet meist die Ansage in Museen und Ausstellungen. Wie das der Nachwuchs findet? Eher doof. In der „Phänomenta“ in Lüdenscheid gilt indes das Gegenteil – hier ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Denn die „Phänomenta“ ist kein Museum der herkömmlichen Art mit Skulpturen und Gemälden, sondern ein „Science Center“, das mit Experimenten

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GEMISCHTE TÜTE