Vor kurzem hatte es Mozarts kaum bekannter „Schauspieldirektor“ fast in die Abendnachrichten geschafft. Zu lesen und zu hören war, dass der Start einer Aufführungsreihe dieser Musikkomödie wegen mangelnden Publikumsinteresses verschoben werden musste, trotz Harald Schmidt als Zugpferd und Erzähler. Gestopft voll werden dagegen gewiss die zwei Abende sein, wenn Schmidt durch Mozarts turbulente Oper „Le Nozze di Figaro“ führt. Zumal er gerade in Bochum noch in bester Erinnerung ist, seit er den Lucky in Becketts „Warten auf Godot“ spielte. Schon bei einer Live-Übertragung von „Figaros Hochzeit“ mit Anna Netrebko bewies der etwas andere Opernführer Schmidt humorvoll Sachverstand. Zusammen mit den Bochumer Symphonikern unter Steven Sloane sowie einem Klasse-Sängerensemble wiederholt Schmidt die Sternstunde des Opern-Entertainments.
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