Harald Schmidt vs. Mozart in der Ruhr-Universität
25.02.12 19:30

Vor kurzem hatte es Mozarts kaum bekannter „Schauspieldirektor“ fast in die Abendnachrichten geschafft. Zu lesen und zu hören war, dass der Start einer Aufführungsreihe dieser Musikkomödie wegen mangelnden Publikumsinteresses verschoben werden musste, trotz Harald Schmidt als Zugpferd und Erzähler. Gestopft voll werden dagegen gewiss die zwei Abende sein, wenn Schmidt durch Mozarts turbulente Oper „Le Nozze di Figaro“ führt. Zumal er gerade in Bochum noch in bester Erinnerung ist, seit er den Lucky in Becketts „Warten auf Godot“ spielte. Schon bei einer Live-Übertragung von „Figaros Hochzeit“ mit Anna Netrebko bewies der etwas andere Opernführer Schmidt humorvoll Sachverstand. Zusammen mit den Bochumer Symphonikern unter Steven Sloane sowie einem Klasse-Sängerensemble wiederholt Schmidt die Sternstunde des Opern-Entertainments.

empfehlungen der redaktion
26257_thumb
23245_thumb
25833_thumb
26254_thumb
26252_thumb
23804_thumb
26251_thumb
26250_thumb
26249_thumb
177_thumb
295_thumb
176_thumb
25639_thumb
24_thumb
210_thumb
41_thumb
15550_thumb
48_thumb
16548_thumb
26253_thumb

Arkady Shilkloper im Schauspielhaus

Das kürzeste handelsübliche Alphorn misst um die 2,40 Meter, das längste knapp über vier Meter. Dann gibt es auch noch ein Instrument, das angeblich 47 Meter lang sein soll! Arkady Shilkloper wird wohl mit einem Alphorn anreisen, das nicht das gesamte Konzertpodium in Anspruch nimmt. Mit dabei hat der russische Virtuose ein richtiges Konzert.

Das Signum Quartett im Forum

Der 1894 in Prag geborene Erwin Schulhoff gehörte in den 1920er Jahren zu den Komponisten, die keine Berührungsängste kannten. Atonaler Expressionismus und Jazz, heftige Flirts mit der Anti-Kunst Dada und auch mit volkstümlich-burlesken Rhythmen, all das machte Schulhoff damals zu einem beachteten Allround-Komponisten. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten als „entartet“

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

7. Musikfestival Schloss Cappenberg

Zum siebten Mal findet im südlichen Münsterland ein auf Kammermusik spezialisiertes Musikfestival statt. Für sieben Tage ist dann die Festival-Gründerin, die Geigerin und ECHO-Preisträgerin Mirijam Contzen Hausherrin von Schloss Cappenberg. Contzen lädt vorrangig junge hochtalentierte Kollegen ein;

Klangvokal-Festival: Christina Pluhar & das Ensemble L’Arpeggiata in der Kirche St. Reinoldi

Im Rahmen des Dortmunder „Klangvokal“-Festivals (16.5. – 3.6.) präsentiert Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata nicht ausschließlich ein ausgelassenes Barock-Potpourri. Diesmal beschreitet sie vorrangig, zusammen mit der Sopranistin Nuria Rial und einem korsischen Chor, den Kreuzweg und schildert Marias Visionen,

„Bunbury“ in den Kammerspielen

Oscar Wildes Verwechslungskomödie „Bunbury“ ist ein Stück, das vor allem durch seinen immensen Wortwitz brilliert. In Bochum hat man es auf einer Kasperlbühne verlegt, aber mit echten Schauspielern.

Andreas Staier im Kulturforum Franziskanerkloster

1819 bekam auch Ludwig van Beethoven Post vom Verleger Anton Diabelli. So wie all die anderen großen Komponisten und Pianisten, die Diabelli bat, eine Variation über ein beigelegtes Thema für ein Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Carl Czerny und der 11-jährige Franz Liszt, Ignatz Moscheles

Kammermusikfestival Insel Hombroich

Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.

„Yerma“ in den Kammerspielen

In einer Reihe der überlebensgroßen tragischen Heldinnen der Dramenliteratur gebührt Federico García Lorcas Yerma zweifellos ein Platz zwischen Medea und Antigone, Elektra und Hebbels Kriemhild. Ihre alles andere verzehrende Sehnsucht nach einem Kind sprengt...

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

Grillo-Theater, Essen

Das Theater ist nach dem Industriellen Friedrich Grillo benannt, der die Errichtung des Hauses ermöglicht hat. 1892 eröffnet, ist es eine der ältesten Bühnen im Ruhrgebiet. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde das Gebäude mit einer neoklassizistischen Front-Fassade wiederaufgebaut und 1950 neu eröffnet.

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

Christine Prayon im Bürgerhaus Stollwerck

Wer mit dem Namen Christine Prayon nichts anfangen kann, der schaltet vielleicht bei „Birte Schneider“ und „heute-show“. Im satirischen Wochenrückblick des ZDF spielt Prayon die Außenreporterin und „Fundamental-Realistin“ Birte Schneider; wunderbar genervt von ihrem Job und der Welt, aus der sie berichtet. Zur Distanzwahrung wird während der Schalte der Moderator

PACT Zollverein, Essen

Anfang der 1990er Jahre entdeckten junge Choreografen die ehemalige Waschkaue der 1986 stillgelegten Zeche Zollverein in Essen für sich als Aufführungsort. Seit dem Umbau Ende der 1990er Jahre zum „Choreografischen Zentrum NRW" verfügt das Haus über zwei Bühnen und drei Studios.

Museum Morsbroich, Leverkusen

Es schaut nicht danach aus, dennoch war das barocke Wasserschlösschen der erste Ort in Nordrhein-Westfalen, wo nach dem Krieg Gegenwartkunst einzog. Seit den frühen Fünfzigern tummelt sich in Leverkusens Museum Morsbroich die Avantgarde.

Kom(m)ödchen, Düsseldorf

Das Düsseldorfer Kom(m)ödchen ist das dienstälteste Kabarett in Deutschland. Nicht weniger als eine Institution. Begonnen hat alles 1947, als die Gründer Kay und Lore Lorentz das erste Programm unter dem Titel „positiv dagegen…“ im Hinterzimmer einer Düsseldorfer Kneipe vorstellten

Molières „Der Geizige“ im Schloss

Es gibt wirklich kein Regietheater-Mittel und Klischee, dass dem Regisseur Philipp Preuss an diesem Abend im Moerser Schloss zu abgegriffen oder banal wäre. Aber genau so muss es sein. Schließlich inszeniert er Molières "Der Geizige" als ironische Abrechnung mit der konservativen Kritik am Regietheater.

Ruhr Museum, Essen

Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.

„Haus am See“ in den Kammerspielen

Das Wort Familienfeier kann Ängste wecken. So ist es auch in Reto Fingers neuem Stück „Haus am See“, das in den Kammerspielen des Bochumer Schauspiels in der Regie von Anselm Weber uraufgeführt wurde.

Salvatore Accardo in der Historischen Stadthalle

Klaus Kinski drehte 1989 einen Spielfilm über Niccòlo Paganini, den Teufelsgeiger. Für den Soundtrack hatte er den italienischen Star-Geiger Salvatore Accardo engagiert, der damals als der Paganini-Interpret galt. Doch Accardo war eben nie nur ein Pryotechniker auf vier Saiten. Als Konzertmeister des legendären Kammerorchesters I Musici widmete er sich der Barockmusik.

Loader

GEMISCHTE TÜTE