domicil, Dortmund

Das domicil ist das zentrale Forum für zeitgenössischen Jazz und aktuelle Musik im Ruhrgebiet. Auch Weltmusik, ambitionierter Pop oder elektronische Musik stehen hier auf dem Programm. Die Spielstätte im Dortmunder Stadtzentrum bietet mit Konzertsaal, Club, Lounge, Galerie sowie eigener Gastronomie auf rund 1.500 m² ein vielfältiges kulturelles Angebot. Seit 2005 befindet sich das domicil im Westfalenhaus an der Hansastraße,  in den Räumen des ehemaligen UFA-Kinos. Träger ist der gemeinnützige Verein „domicil Dortmund e.V.“. Zum Selbstverständnis gehören neben der ehrenamtlichen Basis und dem Konzertprogramm musikpädagogische Angebote, eine systematische Nachwuchsförderung sowie die regionale und internationale Vernetzung. Mit Sessions, interkulturellen Begegnungen, konzeptionellen Reihen mit wechselnden Kuratoren, Projekten und Werkstätten gewährleistet das domicil eine nachhaltige Förderung der lokalen und regionalen Musikszene. Regelmäßige Gastspiele internationaler Weltstars und Newcomer sind fester Bestandteil des Programms, das mit jährlich rund 300 Veranstaltungen entscheidend zum Profil der „Musikstadt“ Dortmund beiträgt. Im Gästebuch des domicils stehen Namen wie Bugge Wesseltoft, Nils Petter Molvaer, WDR Big Band, Albert Mangelsdorff, Joe Zawinul, aber auch Mia, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und Helge Schneider. Das domicil ist Teil des wiederbelebten Kultur- und Nightlife-Quartiers „Brückstraßenviertel“, wo bereits in der Gründerzeit Bars, Bühnen, Kinos und Cafés das Leben prägten.

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Stadtgarten, Köln

Mitten in der Kölner Innenstadt findet sich ein „Konzerthaus“ besonderer Ausrichtung: Der „Stadtgarten“, direkt am gleichnamigen Park gelegen, ist ein Veranstaltungsort und Szenetreff, der Konzerte mit Gastronomie wie Restaurant und Biergarten verbindet.

Salon des Amateurs, Düsseldorf

Von außen könnte man den Salon des Amateurs für das Museumscafé der Düsseldorfer Kunsthalle halten. Aber er ist und bietet mehr: eine Mischung aus Café, Bar, Musik-Club und Kultur-Ort – eine Art „öffentliches Wohnzimmer“.

Julia Stoschek Collection, Düsseldorf

Hinter diesen Mauern im schmucken Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel hat sich schon vielerlei ereignet. Nach industrieller Nutzung wie der Herstellung von Theaterausstattung, Maschinenteilen, Leuchtmitteln, Damenkorsagen, Matratzen

2005 – Charles Wilp stirbt in Düsseldorf

Diese Art von Biografie scheint zu passen: Charles Wilp wird in Berlin geboren, der Vater bringt als Ölsaatenhändler den Raps nach Europa, die Mutter begleitet Stummfilme am Klavier; später wird er Schüler der Fotografenlegende Man Ray in New York.

Heimatdesign

Der Mann ist pures Understatement, wenn man bedenkt, dass er die kreative Szene im Ruhrgebiet und darüber hinaus zu neuem Selbstbewusstsein befeuert. Marc Röbbecke könnte rein optisch bei einer Band wie „Blumfeld“ mitspielen – einfacher grauer Pullover, Indie-Scheitel und ein zurückhaltendes Lächeln.

Ralf König

Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das Kreuz, das ein bisschen aussieht wie ein christliches Tattoo, hat sich Ralf König im Alter von 12 Jahren auf den Oberarm experimentiert. Kinder, die wie König in einem katholischen Kuhdorf mitten in Westfalen aufgewachsen sind, tragen ihr Kreuz häufig ein Leben lang mit sich herum. Ganz tief in sich drin.

Konzerthaus Dortmund

Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und

1951 – Der WDR richtet das weltweit erste „Studio für elektronische Musik“ ein

"Eine Lokomotive, die Dampf ablässt, das Trillern eines Weckers, Explosionen aller Art, Sirenenheulen, Kichern, Scharren, Gebell erregen Unmut und Ärgernis oder reizen die Lachmuskeln unwiderstehlich."

Hans Nieswandt

Hans Nieswandt gehört zu dem erlauchten Kreis, der den „Sound of Cologne“ geprägt hat. Dabei ist er streng genommen das, was die Kölschen Frohnaturen „Immi“ nennen: ein Zugereister. 1964 in Mannheim geboren, schlägt Nieswandt erst über den Umweg Hamburg in Köln auf.

Kompakt

Am Anfang war Delirium. So hieß der Kölner Plattenladen zunächst, weil er als Ableger des gleichnamigen Frankfurter Underground-Techno-Franchise-Unternehmens begann. Eröffnet wurde er 1993 von einer Gruppe von Künstlern, Produzenten und DJs, die im Techno-Universum kreisten.

c/o pop

Alljährlich beschert die c/o pop der Stadt Köln eine dickes Paket Musik. Als Musikgipfeltreffen gilt die Veranstaltung, die im Sommer an mehreren Tagen die Stadt beschallt - auf Konzertbühnen ebenso wie in Tagungsräumen.

Hartware MedienKunstVerein, Dortmund

Medienkunst kann mehr sein als verrauschte Videos in dunklen Museumsecken. Das beweist der „Hartware MedienKunstVerein“ seit seiner Gründung im Jahr 1996. Im Dortmunder „U“ veranstaltet der „HMKV“ Ausstellungen,

Mouse on Mars

Ist es eine Band? Ist es ein Projekt? Es ist Supermaus! „Mouse on Mars“ kam dabei raus, als der Düsseldorfer Andi Toma und der Kölner Jan St. Werner 1993 ihre musikalische Zusammenarbeit begannen und einen Namen dafür suchten.

Herbert Grönemeyer

Irgendetwas hat sich geändert damals, aber man kann nicht mehr sagen, wann genau es passiert ist und wie. Einer dieser Momente, in denen die Veränderung fühlbar wurde, war am Abend des 9. November 2002 in der Düsseldorfer Messehalle. Herbert Grönemeyer saß am Flügel und spielte das Lied »Der Weg«.

Harald Schmidt

Irgendwann vor ein paar Jahren hat Harald Schmidt einen Zustand der intellektuellen Glückseligkeit erreicht, der nur wenigen zugänglich ist. Seitdem ist ihm alles egal. Weil er nichts mehr will, kann er alles wagen. „Was mich interessiert, ist Thema in der Show", sagt er, und so verfährt er dann auch.

„Naked Lenz“ nach Büchner und Cronenberg im Studio

So viel Schein, Trug, Halluzination und Wahn ist selten im Theater. Am Schauspiel Dortmund kombiniert Martin Laberenz’ eine „reale Illusion" frei nach Georg Büchners "Lenz" und David Cronenbergs Film "Naked Lunch" nach dem Burroughs-Roman.

Dortmunder „U“

Das Dortmunder „U“ wurde 1927 als erstes „Hochhaus“ Dortmunds errichtet und diente ursprünglich als Lager- und Gärhaus der Union-Brauerei. Das markante, 9 Meter hohe „U“ auf seiner Spitze bekam das Gebäude erst 1968; nach dem Ende des Braubetriebs ist es zum Wahrzeichen der ehemaligen

Tino Hanekamp im ARTheater

Nein, in diesem Club steht kein Pferd auf dem Flur wie damals im New Yorker „Club 54“, in dem man in den 70ern auf die Tanzfläche zu reiten pflegte und auch von berghainesken Fetischfantasien ist man weit entfernt. Es ist einfach nur Silvester auf St. Pauli und Oskar Wrobel würde am liebsten nur liegen bleiben. Ihm gehört ein Musikclub in einem alten Krankenhaus

NRW-Forum, Düsseldorf

Das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft ist eines der jüngsten Museen des Landes. Es wurde 1998 gegründet und residiert im historischen „Ehrenhof“ nahe des Rheins, in einem 1925/26 von Wilhelm Kreis errichteten baulichen Ensemble gemeinsam mit der Tonhalle und dem museum kunst palast.

Adolf Winkelmann

Das sieht nicht nur schwer nach studentischem Kunstfilm aus, es ist auch einer: Der junge Adolf Winkelmann hat sich eine Kamera vor die Brust geschnallt, das Objektiv auf sein Gesicht gerichtet und läuft durch Kassel. Gedreht in Schwarz-Weiß, sieht man ihn Straßenbahn fahrend und Bratwurst essend, während sich die Passanten neugierig nach ihm umdrehen.

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GEMISCHTE TÜTE