„Das Signum Quartett ist eine Ausnahmeerscheinung, die höchste Aufmerksamkeit verdient.“ Mit diesem höchsten Lob verbeugte sich der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann einmal vor den zwei Damen und zwei Herren. Mit seinem spannungsvollen wie tiefgründigen Spiel öffnet das Signum Quartett nicht nur im gängigen Repertoire neue Klangräume, sondern setzt sich auch vorbildlich für die zeitgenössische Musik ein. Als Dialog zwischen Tradition und Moderne ist das aktuelle Programm angelegt. Da begegnen sich mit Schubert (Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“) und Anton Webern (Sechs Bagatellen op. 9) zwei Wiener, die nachfolgende Komponistengenerationen der Neuen Musik geprägt haben. Obwohl Claude Debussys Streichquartett Ende des 19. Jahrhunderts uraufgeführt wurde, stand es bereits fest im 20. Jahrhundert.
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