Das Signum Quartett auf Burg Linn
24.02.12 20:00

„Das Signum Quartett ist eine Ausnahmeerscheinung, die höchste Aufmerksamkeit verdient.“ Mit diesem höchsten Lob verbeugte sich der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann einmal vor den zwei Damen und zwei Herren. Mit seinem spannungsvollen wie tiefgründigen Spiel öffnet das Signum Quartett nicht nur im gängigen Repertoire neue Klangräume, sondern setzt sich auch vorbildlich für die zeitgenössische Musik ein. Als Dialog zwischen Tradition und Moderne ist das aktuelle Programm angelegt. Da begegnen sich mit Schubert (Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“) und Anton Webern (Sechs Bagatellen op. 9) zwei Wiener, die nachfolgende Komponistengenerationen der Neuen Musik geprägt haben. Obwohl Claude Debussys Streichquartett Ende des 19. Jahrhunderts uraufgeführt wurde, stand es bereits fest im 20. Jahrhundert.

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Das Signum Quartett im Forum

Der 1894 in Prag geborene Erwin Schulhoff gehörte in den 1920er Jahren zu den Komponisten, die keine Berührungsängste kannten. Atonaler Expressionismus und Jazz, heftige Flirts mit der Anti-Kunst Dada und auch mit volkstümlich-burlesken Rhythmen, all das machte Schulhoff damals zu einem beachteten Allround-Komponisten. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten als „entartet“

Klangvokal-Festival: Christina Pluhar & das Ensemble L’Arpeggiata in der Kirche St. Reinoldi

Im Rahmen des Dortmunder „Klangvokal“-Festivals (16.5. – 3.6.) präsentiert Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata nicht ausschließlich ein ausgelassenes Barock-Potpourri. Diesmal beschreitet sie vorrangig, zusammen mit der Sopranistin Nuria Rial und einem korsischen Chor, den Kreuzweg und schildert Marias Visionen,

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

7. Musikfestival Schloss Cappenberg

Zum siebten Mal findet im südlichen Münsterland ein auf Kammermusik spezialisiertes Musikfestival statt. Für sieben Tage ist dann die Festival-Gründerin, die Geigerin und ECHO-Preisträgerin Mirijam Contzen Hausherrin von Schloss Cappenberg. Contzen lädt vorrangig junge hochtalentierte Kollegen ein;

Max Ernst Museum, Brühl

Am Bahnhof Brühl erfolgt bereits der Hinweis, dass sich die Stadt als Max-Ernst-Stadt definiert. Das war nicht immer so, das Verhältnis von Künstler und Heimatort war lange von Distanz und Ablehnung geprägt. Gewiss hat das Max Ernst Museum diese Versöhnung gestiftet. Im September 2005

Grillo-Theater, Essen

Das Theater ist nach dem Industriellen Friedrich Grillo benannt, der die Errichtung des Hauses ermöglicht hat. 1892 eröffnet, ist es eine der ältesten Bühnen im Ruhrgebiet. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde das Gebäude mit einer neoklassizistischen Front-Fassade wiederaufgebaut und 1950 neu eröffnet.

Salvatore Accardo in der Historischen Stadthalle

Klaus Kinski drehte 1989 einen Spielfilm über Niccòlo Paganini, den Teufelsgeiger. Für den Soundtrack hatte er den italienischen Star-Geiger Salvatore Accardo engagiert, der damals als der Paganini-Interpret galt. Doch Accardo war eben nie nur ein Pryotechniker auf vier Saiten. Als Konzertmeister des legendären Kammerorchesters I Musici widmete er sich der Barockmusik.

Fabián Marcaccio: "Some USA Stories" in Haus Esters

Er lässt Pinselgesten auf Wände wachsen, bringt das Bildformat zum bersten. Er wellt, knickt, windet riesige Leinwände, die so durch Räume wandern. Seit den frühen Neunzigern bereits legt Fabián Marcaccio es darauf an, mit seiner Malerei Wege aus dem Rahmen zu finden

PACT Zollverein, Essen

Anfang der 1990er Jahre entdeckten junge Choreografen die ehemalige Waschkaue der 1986 stillgelegten Zeche Zollverein in Essen für sich als Aufführungsort. Seit dem Umbau Ende der 1990er Jahre zum „Choreografischen Zentrum NRW" verfügt das Haus über zwei Bühnen und drei Studios.

Ruhr Museum, Essen

Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.

Philharmonie Köln

Einem Amphitheater nachempfunden ist der Saal der Kölner Philharmonie: Der Bau wurde von den Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfen und im September 1986 eröffnet. Dabei steht die Musik auch räumlich im Mittelpunkt des Saales: von allen Plätzen kann man die Akteure gut

1962 – Oberhausener Manifest

Es war Vatermord. Korrekter: Opa-Mord. Eine symbolische Handlung also, der Taten folgen sollten. Am 28. Februar 1962, während der achten Westdeutschen Kurzfilmtage in Oberhausen, bekannte sich eine Gruppe junger Filmregisseure zu ihrem Anspruch, den "neuen deutschen Film zu schaffen".

Kammermusikfestival Insel Hombroich

Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.

Beethoven-Haus, Bonn

Ein paar Schritte von Markt und Rathaus auf der Bonngasse gelegen, ist das Geburtshaus Ludwig van Beethovens eine Gedenkstätte von hohem Rang und Anziehungspunkt der Musikstadt Bonn. Das Museum beherbergt die größte Beethoven-

Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

Museum Morsbroich, Leverkusen

Es schaut nicht danach aus, dennoch war das barocke Wasserschlösschen der erste Ort in Nordrhein-Westfalen, wo nach dem Krieg Gegenwartkunst einzog. Seit den frühen Fünfzigern tummelt sich in Leverkusens Museum Morsbroich die Avantgarde.

Molières „Der Geizige“ im Schloss

Es gibt wirklich kein Regietheater-Mittel und Klischee, dass dem Regisseur Philipp Preuss an diesem Abend im Moerser Schloss zu abgegriffen oder banal wäre. Aber genau so muss es sein. Schließlich inszeniert er Molières "Der Geizige" als ironische Abrechnung mit der konservativen Kritik am Regietheater.

Konzerthaus Dortmund

Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und

Tonhalle, Düsseldorf

Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,

Deutsche Oper am Rhein

Die Deutsche Oper am Rhein ist ein Musterfall und ein gelungenes Beispiel einer Theater-Ehe zwischen ungleichen Partnern. Seit 1956 gilt das Prinzip Solidarität zwischen Düsseldorf und dem finanziell schwächeren Duisburg. Die Gemeinschaft, austariert im Verhältnis

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