Claudio Bohórquez im Zeughaus
24.02.12 20:00

Mit seiner Mähne und dem smarten Lächeln könnte er als Latin-Pop-Lover durchgehen. Doch auch wenn in Claudio Bohórquez peruanisch-uruguayanisches Blut fließt, fangen bei ihm die Cello-Saiten nicht an zu schwitzen. Bohórquez´ Spiel zeichnet vielmehr einnehmendes Melos und hochgespannte Verve aus, so dass  Oberflächenglanz und süffige Kantilenen keine Chancen haben. Der Wahl-Berliner ist so der ideale Interpret für die Kammermusikwerke des Rhapsodikers Johannes Brahms. Zusammen mit den aus Israel stammenden Musikern Shirley Brill (Klarinette) und Jonathan Aner (Klavier) präsentiert Bohórquez u.a. das Klarinetten-Trio und eine Cello-Sonate vom Hamburger Brahms. Schon mit dem ersten Ton wird die Frage „Lieben Sie Brahms?“ eindeutig zu beantworten sein.

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Clara & Robert Schumann

„Ich suchte neulich in einer alten Geographie nach Notizen über Düsseldorf und fand da unter Merkwürdigkeiten angeführt: 3 Nonnenkloster und eine Irrenanstalt. Die ersteren lasse ich mir gefallen; aber das letztere war mir ganz unangenehm zu lesen.“

Beethoven-Haus, Bonn

Ein paar Schritte von Markt und Rathaus auf der Bonngasse gelegen, ist das Geburtshaus Ludwig van Beethovens eine Gedenkstätte von hohem Rang und Anziehungspunkt der Musikstadt Bonn. Das Museum beherbergt die größte Beethoven-

Kammermusikfestival Insel Hombroich

Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.

Andreas Staier im Kulturforum Franziskanerkloster

1819 bekam auch Ludwig van Beethoven Post vom Verleger Anton Diabelli. So wie all die anderen großen Komponisten und Pianisten, die Diabelli bat, eine Variation über ein beigelegtes Thema für ein Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Carl Czerny und der 11-jährige Franz Liszt, Ignatz Moscheles

7. Musikfestival Schloss Cappenberg

Zum siebten Mal findet im südlichen Münsterland ein auf Kammermusik spezialisiertes Musikfestival statt. Für sieben Tage ist dann die Festival-Gründerin, die Geigerin und ECHO-Preisträgerin Mirijam Contzen Hausherrin von Schloss Cappenberg. Contzen lädt vorrangig junge hochtalentierte Kollegen ein;

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

Museum Kurhaus Kleve

Das Museum Kurhaus findet sich in den ehemaligen Badebauten Kleves nahe den Gartenanlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen aus dem 17. Jahrhundert. Es verfügt über eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, deren Ausgangspunkt und Fundament der Nachlass

Städtische Bühnen Münster

Franz Freiherr von Fürstenberg begründete in Münster nicht nur die Universität, sondern 1774 auch das Komödienhaus, den ersten Theaterbau der Stadt. Rund 20 000 Münsteraner kamen dank des kulturbeflissenen Regenten so in den Genuss von Singspielen und Opern. Prominentester Akteur an dieser Spielstätte

Michael Kumpfmüller liest in der Stadtbibliothek

Das war eine Frage für echte Kulturkenner: „Wie hieß Franz Kafkas letzte Lebensgefährtin, die er 1923, ein Jahr vor seinem Tod, kennenlernte? A) Dora Diamant, B) Sarah Saphir, C) Rita Rubin oder D) Olga Opal?“ Es war die Millionenfrage bei einer Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“:

Ralf Rothmann im Ringlokschuppen

Tiere finden sich ziemlich oft in den Titeln der Bücher von Ralf Rothmann: „Stier“, „Ein Winter unter Hirschen“ oder „Rehe am Meer“. „Shakespeares Hühner“, der Titel seines aktuellen Erzähl-Bandes, ist hingegen eigentlich ein Missverständnis. Gemeint waren die Hünen, aber Fritzi las falsch, weil ihr das Wort unbekannt war. Das Mädchen sollte die Desdemona im Schultheater spielen,

„Der goldene Drache“ am Theater Aachen

Mit seinem extrem stilisierten Szenenreigen um ausgebeutete Illegale aus China und dumpfe, zu Hass und Gewalt neigende Deutsche hat Roland Schimmelpfennig einen Nerv getroffen. Seit er 2010 bei den Mülheimer Theatertagen mit dem Stücke-Preis ausgezeichnet...

Michael Kumpfmüller liest in der Stadtbibliothek

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Michael Kumpfmüller liest im Trimborn-Hof

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Michael Kumpfmüller liest im Bilderbuchmuseum Burg Wissem

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Michael Kumpfmüller liest in der Alanus-Hochschule

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Robert Holl & András Schiff in der Philharmonie Köln

„Wenn ich singe, will ich die Zuhörer bezaubern – das Publikum so erreichen, dass es sich verwandelt. Damit die Leute nicht an das denken, was gerade im Büro oder in der U-Bahn passiert ist, sondern bereit sind, sich der Poesie der Lieder zu öffnen.“ Mit diesem Credo hat es der Bass-Bariton Robert Holl zu einem der begehrtesten Opernsänger

Albrecht Mayer in der Beethovenhalle

Gern lockt man das Publikum mit berühmten Kompositionen, um es zwischendurch mit einem Werk vertraut zu machen, dem man nicht alle Tage begegnet. So ist auch das Konzertprogramm des Beethoven Orchesters Bonn unter Leitung von GMD Stefan Blunier konzipiert. Anfang und Ende markieren jeweils eine Beethoven-Symphonie (Nr. 1 & Nr. 5).

Vladimir Spivakov dirigiert in der Mercatorhalle im CityPalais

Vladimir Spivakov wäre heute sicherlich immer noch einer der Großen im Violinfach. Ende der 1960er Jahre hatte er drei der bedeutendsten Geigen-Wettbewerbe gewonnen. Doch Spivakov fühlte sich schon früh als Teamplayer. 1979 gründete er mit den „Moskauer Virtuosen“ ein eigenes Kammerorchester.

13. Ausgabe der „Wege durch das Land“

Jedes Jahr, wenn es wärmer und grüner wird, geht das Festival „Wege durch das Land“ auf Entdeckungsreise durch Ostwestfalen-Lippe, sucht unbekannte Orte auf, um dort Raum und Zeit, Literatur und Musik in Beziehung zu setzen.

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