Zu den bedeutendsten Chorwerken, die auf die Katastrophen des 20. Jahrhunderts reagiert haben, gehört das „War Requiem“ von Benjamin Britten. Komponiert zur Erinnerung an den Luftangriff auf Coventry im Jahr 1940 und zur Einweihung der dort wieder aufgebauten Kathedrale, wurde das riesige, immer noch erschütternde Werk 1962 unter Leitung des Komponisten uraufgeführt. 50 Jahre später ist das monumentale Gedenken an die Kriegstoten von den Musikern der Düsseldorfer Robert Schumann Hochschule zu hören. Komplettiert werden der Oratorienchor und das Sinfonieorchester vom Mädchenchor am Essener Dom. Es dirigiert Raimund Wippermann, der an der Schumann Hochschule Professor für Chorleitung ist.
Jazz Rally
Seit zwei Jahrzehnten sorgt die Düsseldorfer Jazz Rally für die Rundumbeschallung einer ganzen Stadt.
Tonhalle, Düsseldorf
Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,
Konzerthaus Dortmund
Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und
„Tage unter“ im Schauspielhaus
"Tage unter" des Norwegers Arne Lygre ist eine Versuchsanordnung über vier Menschen, verbunden in Täter- und Opfer-Rollen. Stéphane Braunschweig hat als Regisseur und Bühnenbildner im Düsseldorfer Schauspielhaus eine raumhoch massive Ziegelwand errichtet, in deren Vakuum das Quartett eingebunkert ist.
Isaak Babels „Marija“ von Andrea Breth im Schauspielhaus
„Marija“, von Isaak Babel 1935 verfasst, entwirft mit 22 Figuren ein Gesellschafts-Panorama aus dem revolutionären Petrograd des Jahres 1920. Acht knappe Stationen im Aufriss. Im Düsseldorfer Schauspielhaus inszeniert Andrea Breth, die nach mehr als zehn Jahren am Wiener Burgtheater erstmals am Gründgens-Platz arbeitet.
„Figaro“ im Düsseldorfer Schauspielhaus
Im Schauspielhaus läuft dieser „Figaro“. Schließlich ist das Stück über den „Tollen Tag“ im Hause des Grafen Almaviva ursprünglich fürs Theater von Pierre Caron de Beaumarchais geschrieben, woraus danach die Oper von Mozart mit dem Libretto von da Ponte wurde. „Entschlackt, verspielt und intelligent“, urteilt die „Rheinische Post“ über Markus Bothes Inszenierung der am Ständesystem rüttelnden Verwechslungskomödie, in der Graf und Gräfin, Figaro und Susanna Liebe, Kuppelgeschäfte und Eifersucht vor dem Hintergrund einer feudalen Gesellschaft im Wandel durchleben.
Markus Lüpertz
Markus Lüpertz wird wegen seines Auftretens und Lebensstils gern als Malerfürst bezeichnet. Seine Jugend war allerdings alles andere als aristokratisch. Am 25. April 1941 wurde er im böhmischen Liberec geboren. Die Familie floh 1948 in den Westen nach Rheydt.
Shakespeares Richard III. im Schauspielhaus
Richard III., das Monstrum, steht überlebensgroß in seinem körperlichen, seelischen und moralischen Defekt: „Hunde bellen, hink ich wo vorbei.“ Den Ausspruch nimmt Intendant Staffan Valdemar Holm für den akustischen Auftakt seiner auf leerer Bühne arrangierten Inszenierung am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Wuppertaler Bühnen
Die Wuppertaler Bühnen sind bekannt für die intensive Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Oper. Interdisziplinäre Projekte entstehen in beiden Häusern, zusammen mit Kooperationspartnern aus dem kulturellen Umfeld des Theaters. Der Focus des Musiktheaters liegt dabei auf den Ethnien, die in den heutigen Großstädten
Puccinis „Butterfly“ an der Rheinoper Düsseldorf
Die Oper zählt zu den Repertoire-Lieblingen. Puccinis „Madama Butterfly“, das traurige Schicksal der Japanerin Cio-Cio-San, wird in der frühen, herberen Werkfassung von Robert Carsen an der Rheinooer in starken, symbolhaften Bildern inszeniert.
Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ an der Rheinoper
Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ ist in einer exotischen Märchenwelt angesiedelt. Die Oper wird auch deshalb selten gegeben, da sie an alle Beteiligten ungewöhnliche Herausforderungen stellt. Die Rheinoper nimmt die Produktion, inszeniert von Guy Joosten und auch aufgrund ihrer Werktreue begeistert aufgenommen, wieder ins Repertoire.
Philharmonie Essen
In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff
Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013
Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.
Kammermusikfestival Insel Hombroich
Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.
Vladimir Spivakov dirigiert in der Mercatorhalle im CityPalais
Vladimir Spivakov wäre heute sicherlich immer noch einer der Großen im Violinfach. Ende der 1960er Jahre hatte er drei der bedeutendsten Geigen-Wettbewerbe gewonnen. Doch Spivakov fühlte sich schon früh als Teamplayer. 1979 gründete er mit den „Moskauer Virtuosen“ ein eigenes Kammerorchester.
Albrecht Mayer in der Beethovenhalle
Gern lockt man das Publikum mit berühmten Kompositionen, um es zwischendurch mit einem Werk vertraut zu machen, dem man nicht alle Tage begegnet. So ist auch das Konzertprogramm des Beethoven Orchesters Bonn unter Leitung von GMD Stefan Blunier konzipiert. Anfang und Ende markieren jeweils eine Beethoven-Symphonie (Nr. 1 & Nr. 5).
Robert Holl & András Schiff in der Philharmonie Köln
„Wenn ich singe, will ich die Zuhörer bezaubern – das Publikum so erreichen, dass es sich verwandelt. Damit die Leute nicht an das denken, was gerade im Büro oder in der U-Bahn passiert ist, sondern bereit sind, sich der Poesie der Lieder zu öffnen.“ Mit diesem Credo hat es der Bass-Bariton Robert Holl zu einem der begehrtesten Opernsänger
Theater Duisburg
Die Vorderfront des Theater Duisburg erinnert an die Tempeleingänge der Antike: Über sechs ionischen Säulen ruht der Dreiecksgiebel auf dem in großen Lettern ein Zitat von Friedrich Schiller aus der „Huldigung der Künste“ steht und die Zuschauer einlädt, auf 1117 Plätzen „das große Spiel der Welt“ zu sehen und anschließend „reicher in sich selbst zurück zu kehren“.
WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln
Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal
Puccinis „Tosca“ an der Deutschen Oper am Rhein
An der Rheinoper wird Dietrich Hilsdorfs dramatische Deutung des Puccini-Hits „Tosca“ wieder gespielt. Seinem Ruf als Meister der Dekonstruktion von Repertoireklassikern wird der Regisseur in seiner Produktion von 2002 besonders gerecht. Der französische Schriftsteller Victorien Sardou brachte seinerzeit das Rezept für einen Publikumserfolg auf die simple, doch wirkungsvolle Formel: “Quäle die Heldin.“
Foto: Alexander Vejnovic
Friedenskirche Düsseldorf | Florastr. 55a | 40217 Düsseldorf
Tel: 0211/ 60 00 15-0 | Email: gemeindebuero@friedenskirche.eu | Website: http://www.friedenskirche.eu