Beethoven-Haus, Bonn

Ein paar Schritte von Markt und Rathaus auf der Bonngasse gelegen, ist das Geburtshaus Ludwig van Beethovens eine Gedenkstätte von hohem Rang und Anziehungspunkt der Musikstadt Bonn. Das Museum beherbergt die größte Beethoven-Sammlung weltweit mit Musikhandschriften, Briefen, Bildern, Büsten, Instrumenten und  Alltagsgegenständen. Ergänzend zu Ausstellungen finden Besucher seit 2004 im benachbarten Digitalen Beethoven-Haus ein Studio und eine Bühne für Musikvisualisierung. Am Geburtsort des Komponisten hat sich vor über 100 Jahren der Verein Beethoven-Haus Bonn gegründet. Er unterhält das Museum, das Forschungszentrum mit Archiv, die Bibliothek, den Kammermusiksaal und den Verlag und kombiniert und konzentriert so wissenschaftliche wie populäre Auseinandersetzung mit Beethoven. Als der Verein 1989 sein 100jähriges Bestehen feierte, wurde das neue, vom Kölner Architekten Thomas van den Valentyn konzipierte Gebäude vorgestellt, das die verschiedenen Abteilungen und Ansprüche integriert. Das Herzstück bildet der Kammermusiksaal Hermann J. Abs (in Erinnerung an den Förderer und langjährigen Vereins-Vorsitzenden). Mit dem Amphitheaterraum im Halbrund, akustisch hervorragend und durch magisches Licht inszeniert, konnte die alte Tradition der Kammermusikfeste zeitgemäß wiederbelebt werden. Das Forschungsinstitut Beethoven-Archiv, gegründet 1927, ist die zentrale Dokumentationsstelle zu Biographie und Werk des großen „van“, seinem geistigen Umkreis und zur Wirkungsgeschichte. Es sammelt Zeugnisse, ist beratend tätig, publiziert und arbeitet wissenschaftlich.

empfehlungen der redaktion
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1959 – Eröffnung des Theaters Gelsenkirchen

Eine Stadt spielt Stadt. Das ist das Schauspiel, das im Musiktheater im Revier Abend für Abend mit jeder Aufführung auf der Bühne steht. Schau-Spiel im Wortsinn. Erst bei künstlichem Licht beginnt es sich zu entfalten und sich nach außen hin mitzuteilen.

1948 – Der „Parlamentarische Rat“ tagt in Bonn

Die erste Hauptstadtfrage Nordrhein-Westfalens wurde 1946 recht umstandslos gelöst – in London. Die Briten erfanden nicht nur „Northrhine-Westphalia“, sie dekretierten auch, welches die Kapitale sein solle: Düsseldorf.

Haus der Geschichte, Bonn

Auch wenn die Bundesregierung fast vollständig nach Berlin umgezogen ist – die deutsche Nachkriegsgeschichte bleibt mit der ehemaligen Hauptstadt fest verbunden. Im Haus der Geschichte kann man einen Blick in die jüngere Vergangenheit werfen, von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Bereits 1982 schlug der damalige Bundeskanzler

Dauerausstellung des Ruhr Museums in Essen

Das Ruhr Museum ist ohne Vergleich. Denn es müssten sich schon Naturhistorisches und Archäologisches Museum, Historisches Museum, Architekturmuseum und vielleicht auch Heimatmuseum zusammenfinden. Es ist ein "Hybrid-Museum" ...

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

Schokoladenmuseum, Köln

Einst war sie die Götterspeise der Azteken, heute ist sie Massenware und ein Industrieprodukt, doch noch immer bringt sie die Geschmacksnerven zum Explodieren – Schokolade. Kein Wunder, dass ein Museum, das sich ausschließlich der schmelzenden Sünde widmet, zu den zehn meist besuchten Museen Deutschlands zählt und in der Lage ist, sich selbst zu tragen.

Heinz Nixdorf MuseumsForum, Paderborn

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn ist das größte Computermuseum der Welt. Benannt ist es nach dem Paderborner Computerpionier und Unternehmer Heinz Nixdorf. Das am 24.10.1996 eröffnete Haus zeigt auf 6.000 m² Ausstellungsfläche die Geschichte,

„Mathilde Bäumler. Ein Dschungelstück“ in der Halle Beuel

Als „Stück zum Film zum Buch“ wird dieses gemeinsam von der Autorin Christa Pfafferott und dem Regisseur Alexander Riemenschneider entwickelte Projekt angekündigt. Doch es gab zuvor weder ein Buch noch einen Film, es gab nicht einmal ein Stück...

WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln

Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

Städtische Bühnen Münster

Franz Freiherr von Fürstenberg begründete in Münster nicht nur die Universität, sondern 1774 auch das Komödienhaus, den ersten Theaterbau der Stadt. Rund 20 000 Münsteraner kamen dank des kulturbeflissenen Regenten so in den Genuss von Singspielen und Opern. Prominentester Akteur an dieser Spielstätte

Bertolt Brechts „Leben des Galilei“ in den Kammerspielen

Im Grunde seines Herzens ist Bertolt Brechts Galileo Galilei ein durch und durch katholischer Wissenschaftler. Von den eher technokratischen Forschern des 20. Jahrhunderts trennen ihn Welten. Er ist zwar wie sie davon überzeugt, dass sich alle anderen Ideen...

Andreas Staier im Kulturforum Franziskanerkloster

1819 bekam auch Ludwig van Beethoven Post vom Verleger Anton Diabelli. So wie all die anderen großen Komponisten und Pianisten, die Diabelli bat, eine Variation über ein beigelegtes Thema für ein Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Carl Czerny und der 11-jährige Franz Liszt, Ignatz Moscheles

7. Musikfestival Schloss Cappenberg

Zum siebten Mal findet im südlichen Münsterland ein auf Kammermusik spezialisiertes Musikfestival statt. Für sieben Tage ist dann die Festival-Gründerin, die Geigerin und ECHO-Preisträgerin Mirijam Contzen Hausherrin von Schloss Cappenberg. Contzen lädt vorrangig junge hochtalentierte Kollegen ein;

1952 – Klaus Doldinger gründet „The Feetwarmers“

Spätestens seit dem 29. November 1970 kennt so ziemlich jeder bundesdeutsche Krimi-Freund Klaus Doldinger. Denn an jenem Tag flimmerte mit „Taxi nach Leipzig“ die erste „Tatort“-Folge über den Bildschirm.

Heinrich Böll

„Geboren bin ich in Köln...“: Die lebenslange „Gebundenheit“ an seine Geburtsstadt und das Rheinland hat Heinrich Böll stets als eine Wurzel seines literarischen Schaffens verstanden. Aber die Themen seines Werkes (und bald schon sein Ruhm) reichen weit über die Region hinaus.

Albrecht Mayer in der Beethovenhalle

Gern lockt man das Publikum mit berühmten Kompositionen, um es zwischendurch mit einem Werk vertraut zu machen, dem man nicht alle Tage begegnet. So ist auch das Konzertprogramm des Beethoven Orchesters Bonn unter Leitung von GMD Stefan Blunier konzipiert. Anfang und Ende markieren jeweils eine Beethoven-Symphonie (Nr. 1 & Nr. 5).

Clara & Robert Schumann

„Ich suchte neulich in einer alten Geographie nach Notizen über Düsseldorf und fand da unter Merkwürdigkeiten angeführt: 3 Nonnenkloster und eine Irrenanstalt. Die ersteren lasse ich mir gefallen; aber das letztere war mir ganz unangenehm zu lesen.“

Maitanztage in der Oper

Die Oper Bonn tanzt in den Mai – fast den ganzen Monat lang. Vier hochkarätige Ensembles reisen mit je zwei Gastspielen an den Rhein.

1976 - Die Mülheimer Theatertage werden gegründet

Das Festival ist einmalig in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Die 1976 gegründeten Mülheimer Theatertage beschäftigen sich, wie ihr zweiter Name knapp sagt, mit „stücken“, weniger mit deren Inszenierungen.

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