Zum Saisonauftakt laden die Niederrheinischen Sinfoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Graham Jackson zur musikalischen Bergtour ein. Auf dem Programm steht die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss. Für die vier Stationen „Der Anstieg“, „Am Wasserfall“, „Auf dem Gletscher“ und „Gefahrvolle Augenblicke“ fand Strauss eine eindrucksvolle, manchmal fast überwältigende Entsprechung in Tönen. Hierzu trägt auch der riesige Orchesterapparat von mindestens 90 Musikern bei, der Strauss eine große Klangkraft und -pracht ermöglichte. Am Beginn kommen zunächst Strauss’ „Vier letzte Lieder“, gesungen von Sopranistin Dara Hobbs, zu Gehör.
Theater Krefeld / Mönchengladbach
Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus
Beethoven-Haus, Bonn
Ein paar Schritte von Markt und Rathaus auf der Bonngasse gelegen, ist das Geburtshaus Ludwig van Beethovens eine Gedenkstätte von hohem Rang und Anziehungspunkt der Musikstadt Bonn. Das Museum beherbergt die größte Beethoven-
Theater Hagen
Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient
Tobias Koch im Kulturforum Franziskanerkloster
Tobias Koch gehört neben Kollegen wie Andreas Staier und Jos van Immerseel zu den Pianisten, die das Image der historischen Flügel gehörig korrigiert haben. Verband man mit dem Hammerflügel lange einen eher tapsig klopfenden Klang, hat Tobias Koch inzwischen gezeigt, dass man auf den zwei Jahrhunderte alten Antiquitäten auch romantisch einfühlsam „singen“ kann.
Ballett „Romeo und Julia” im Theater Krefeld
Romeo und Julia liebten sich an zahllosen Schauplätzen und in allen Epochen – sei es im Balkankonflikt, sei es im Bandenkrieg amerikanischer Jugendlicher. Auf der Tanzbühne hat der russische Komponist Sergej Prokofjew 1936 Shakespeares weltberühmtem Liebespaar zur Unsterblichkeit verholfen.
Das Signum Quartett auf Burg Linn
„Das Signum Quartett ist eine Ausnahmeerscheinung, die höchste Aufmerksamkeit verdient.“ Mit diesem höchsten Lob verbeugte sich der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann einmal vor den zwei Damen und zwei Herren. Mit seinem spannungsvollen wie tiefgründigen Spiel öffnet das Signum Quartett nicht nur im gängigen Repertoire
Claudio Bohórquez im Zeughaus
Mit seiner Mähne und dem smarten Lächeln könnte er als Latin-Pop-Lover durchgehen. Doch auch wenn in Claudio Bohórquez peruanisch-uruguayanisches Blut fließt, fangen bei ihm die Cello-Saiten nicht an zu schwitzen. Bohórquez´ Spiel zeichnet vielmehr einnehmendes Melos und hochgespannte Verve aus, so dass Oberflächenglanz
Brittens „War Requiem“ in der Friedenskirche
Zu den bedeutendsten Chorwerken, die auf die Katastrophen des 20. Jahrhunderts reagiert haben, gehört das „War Requiem“ von Benjamin Britten. Komponiert zur Erinnerung an den Luftangriff auf Coventry im Jahr 1940 und zur Einweihung der dort wieder aufgebauten Kathedrale, wurde das riesige, immer noch erschütternde Werk 1962
Grigory Sokolov in der Tonhalle
61 Jahre ist Grigory Sokolov alt. Immer noch sieht er jeden Tag als vertan an, wenn er nicht Klavier spielt. Für ihn ist das Musikmachen nicht Beruf geworden, sondern Berufung geblieben. Sokolov ist einer der ganz wenigen unter den bedeutendsten Pianisten unserer Zeit, für den ausnahmslos das Wahre in der Musik zählt. Allen medialen Ablenkungen widersetzt
Clara & Robert Schumann
„Ich suchte neulich in einer alten Geographie nach Notizen über Düsseldorf und fand da unter Merkwürdigkeiten angeführt: 3 Nonnenkloster und eine Irrenanstalt. Die ersteren lasse ich mir gefallen; aber das letztere war mir ganz unangenehm zu lesen.“
Harald Schmidt vs. Mozart in der Ruhr-Universität
Vor kurzem hatte es Mozarts kaum bekannter „Schauspieldirektor“ fast in die Abendnachrichten geschafft. Zu lesen und zu hören war, dass der Start einer Aufführungsreihe dieser Musikkomödie wegen mangelnden Publikumsinteresses verschoben werden musste, trotz Harald Schmidt als Zugpferd und Erzähler. Gestopft voll werden dagegen gewiss die zwei Abende
Philharmonie Essen
In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff
Das Signum Quartett im Erholungshaus
„Das Signum Quartett ist eine Ausnahmeerscheinung, die höchste Aufmerksamkeit verdient.“ Mit diesem höchsten Lob verbeugte sich der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann einmal vor den zwei Damen und zwei Herren. Mit seinem spannungsvollen wie tiefgründigen Spiel öffnet das Signum Quartett nicht nur im gängigen Repertoire
Antoine Tamestit im Konzerthaus
In der erfolgreichen Konzertreihe „Junge Wilde“ des Dortmunder Konzerthauses gastiert ein gestandener Professor. Der Franzose Antoine Tamestit ist einer der gefragtesten Solisten auf der Bratsche. Er wurde von Tabea Zimmermann ausgebildet und ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Wenn er nicht mit Größen wie Gidon Kremer,
Christopher Hogwood dirigiert in der Beethovenhalle
Der englische Dirigent und Cembalist gilt als Karajan der Alten Musik. Christopher Hogwood hat in über 200 Aufnahmen mit der von ihm 1973 gegründeten Academy of Ancient Music Maßstäbe gesetzt, was die gut informierte historische Aufführungspraxis angeht. Mit seinem erfrischenden Denken und Musizieren hat Hogwood aber nicht nur das Barock-Repertoire
„Holger, Hanna und der ganze kranke Rest" in der Casa
Es ist schon eine absurde Situation, in die Jan Demuth seinen Antihelden in seinem bissigen Jugendstück katapultiert. Verena und Gerhard haben ihren Sohn zum Psychiater geschleift. Da sitzt er nun und erzählt seine Geschichte einem Arzt, der nie auftritt.
Heinz Spoerlis „In den Winden im Nichts“ in der Stadthalle
Ein gewaltiger Metallreifen schwebt über den Tänzern, als bühnenarchitektonisches Echo von Johann Sebastian Bachs klaren, formstrengen Kompositionen. Heinz Spoerli, Ballettchef in Zürich und Choreograf von Welt, ersann zu drei der sechs Violoncello-Suiten den Abend „In den Winden im Nichts“.
Ruhrfestspielhaus, Recklinghausen
Der Ursprung des ältesten Theaterfestivals Europas liegt in einem Akt der Solidarität, als Bergleute der Zeche König Ludwig 4/5 im harten Winter 1946/47 Kohle für die Hamburger Theater an der Besatzungsmacht „vorbeischleusten“. Als Dank revanchierten sich
Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
Die organische Verbindung von spektakulärer Architektur und bildender Kunst macht das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen zu einem der bedeutendsten Theatergebäude der Nachkriegszeit. Im Foyer sind die berühmten blauen Wandreliefs von Yves Klein zu bewundern,
Wuppertaler Bühnen
Die Wuppertaler Bühnen sind bekannt für die intensive Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Oper. Interdisziplinäre Projekte entstehen in beiden Häusern, zusammen mit Kooperationspartnern aus dem kulturellen Umfeld des Theaters. Der Focus des Musiktheaters liegt dabei auf den Ethnien, die in den heutigen Großstädten
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