Esa-Pekka Salonen in Dortmund
17.09.10 20:00

Fast zwanzig Jahre lang hat der finnische Dirigent Esa-Pekka Salonen aus der bis dahin hörenswerten Los Angeles Philharmonic einen Spitzenorchesterapparat gemacht. Eben das hat er seit 2008 auch mit dem Londoner Philharmonia Orchestra vor. Die ersten Ergebnisse dieses brillanten Feuerkopfes sind bei einem dreitätigen Gastspiel zu hören, das den Auftakt einer auf drei Jahre angelegten „Residenz“ von Salonen stellt. Bei den ersten beiden Konzerten steht ihm u.a. der finnische Pianist  Antti Siirala zur Seite – bei Schumanns Klavierkonzert. Nach Ausflügen in die klassische Moderne mit Ravel und Debussy folgt am Finaltag dann die halbszenische Aufführung von Wagners „Tristan und Isolde“ – in der international viel beachteten Inszenierung von Peter Sellars im Bühnenbild des Videokünstlers Bill Viola. Mit Christine Brewer als Isolde und Gary Lehman als Tristan hat Salonen zwei Wagner-Stimmen der Luxusklasse ausgewählt.

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Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013

Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.

Esa-Pekka Salonen & Yefim Bronfman im Konzerthaus

Der finnische Dirigent Esa-Pekka Salonen (s. Foto) und Pianist Yefim Bronfman haben schon manches gemeinsam errungen. 1997 bekamen sie einen Grammy für die Einspielung der Klavierkonzerte Béla Bartóks. Bronfmans wuchtiges Spiel inspirierte den Komponisten Salonen zu einem Klavierkonzert.

Konzerthaus Dortmund

Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und

Neue Musik: „Stationen“ im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte

In den wenigsten Fällen erlebt ein neues Musikwerk nach seiner Uraufführung eine zweite und dritte Aufführung. Die Neue Musik, kaum darf sie mal an die Öffentlichkeit, verschwindet sie schon wieder. Um diesen Trend zu stoppen, wurde auf Anregung des Deutschen Musikrats die Konzertreihe „Stationen“

Tonhalle, Düsseldorf

Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,

Ruhr Museum, Essen

Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.

Schumannfest: Aleksey Igudesman & Hyung-Ki Joo in der Tonhalle

Als der niederländische Star-Dirigent Bernard Haitink 2009 seinen 80. Geburtstag feierte, wäre er beinahe gestorben – und zwar, wie er gestand, vor Lachen. Zur Party hatte Haitink die Klassik-Komödianten Aleksey Igudesman & Hyung-Ki Joo eingeladen, die es faustdick hinter den Ohren haben. Nur mit Klavier und Violine

Krystian Zimerman im Konzerthaus

Live hat sich der polnische Pianist Krystian Zimerman etwas rar gemacht. Umso gespannter ist man daher, wenn er nicht nur solistisch, sondern als Kammermusiker auftritt. Zwei Konzerte gibt er mit dem österreichischen Hagen Quartett. Bei beiden Auftritten bildet das Finale Robert Schumanns Klavierquintett op. 44 und damit das überhaupt erste Werk für diese Besetzung.

Neue Musik: „Stationen“ in der Rudolf-Oetker-Halle

In den wenigsten Fällen erlebt ein neues Musikwerk nach seiner Uraufführung eine zweite und dritte Aufführung. Die Neue Musik, kaum darf sie mal an die Öffentlichkeit, verschwindet sie schon wieder. Um diesen Trend zu stoppen, wurde auf Anregung des Deutschen Musikrats die Konzertreihe „Stationen“

Markus Stenz & das Gürzenich-Orchester in der Philharmonie Köln

Trauermarsch-Gedanken und bizarrer Walzerspuk, Jubelfanfaren, Herdenglocken und Volksliedhaftes in den zwei „Nachtmusik“-Sätzen: dies sind die markanten Klangelemente, mit denen Gustav Mahler 1905 seine 7. Symphonie bestückte. Neuland betrat er, als er mit Mandoline, Gitarre, Harfe

László Fassang im Konzerthaus

1962 zog der ungarische Neutöner György Ligeti für seine erste Orgelkomposition spieltechnisch neue Register, etwa mit Clustern, bei denen der Organist mit seinen Unterarmen auf der Tastatur liegt. Selbst bei der Notation der Musik betrat er Neuland: Die aus unzähligen Einzeltönen gemischten Tontrauben stellte er in der Partitur mit schwarzen Feldern dar.

Kammermusikfestival Insel Hombroich

Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.

Salvatore Accardo in der Historischen Stadthalle

Klaus Kinski drehte 1989 einen Spielfilm über Niccòlo Paganini, den Teufelsgeiger. Für den Soundtrack hatte er den italienischen Star-Geiger Salvatore Accardo engagiert, der damals als der Paganini-Interpret galt. Doch Accardo war eben nie nur ein Pryotechniker auf vier Saiten. Als Konzertmeister des legendären Kammerorchesters I Musici widmete er sich der Barockmusik.

Philharmonie Köln

Einem Amphitheater nachempfunden ist der Saal der Kölner Philharmonie: Der Bau wurde von den Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfen und im September 1986 eröffnet. Dabei steht die Musik auch räumlich im Mittelpunkt des Saales: von allen Plätzen kann man die Akteure gut

Carolin Widmann in der Philharmonie Köln

Schon zu Lebzeiten Robert Schumanns fand sein einziges Violinkonzert nicht die rechte Anerkennung. So blieben alle Bemühungen erfolglos, das d-Moll-Konzert uraufzuführen. Erst 1937 sollte es so weit sein. 1964 machte Henryk Szeryng dann auch auf Schallplatte das Konzert populär

Igor Levit in der Historischen Stadthalle

Wenn Musiker durch die Lande reisen, haben sie meistens ein Programm dabei, das nur hier und da nur leicht verändert wird. Nicht so Igor Levit, der inzwischen schon fast hysterisch bewunderte Russe mit Wohnsitz in Hannover. Beim Klavier-Festival Ruhr verblüffte er kürzlich mit zwei höllisch schweren Etüden-Manifesten

Museum Insel Hombroich, Neuss

Karl Heinrich Müller nannte seine Stiftung Insel Hombroich „einen offenen Versuch“ und ergänzte: „Sie ist kein Muss, sondern ein Darf. Sie ist nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.“

Konrad Junghänel in der Mercatorhalle im CityPalais

Der einzige deutsche Barock-Komponist von Weltrang, der die Alpen überquerte, um sich in Italien auf den musikalisch neuesten Stand zu bringen, war Georg Friedrich Händel. Bach blieb lieber daheim und ließ Kuriere mit den Noten Vivaldis kommen. Auch Telemann entwickelte seinen gemischten Stil

Lothar Zagrosek dirigiert im Orchesterzentrum NRW

Das Orchesterzentrum NRW ist ein Projekt von vier bedeutenden Musikhochschulen aus NRW und europaweit die erste hochschulübergreifende Ausbildungsstätte für künftige Orchestermusiker. Unter der pädagogischen Aufsicht von Spitzenmusikern können sich hier Studierende

Kunstmuseum Bonn

Schon das Äußere macht Eindruck. Vis-a-vis der schlichten Bundeskunsthalle plante Axel Schultes seinen bewegten Bau für das Bonner Kunstmuseum mit Wellen und Windungen, mit großen Fensterflächen und unregelmäßig gruppierten Säulen. Im Inneren findet sich ein anspruchsvolles, fließendes Raumkonzept

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GEMISCHTE TÜTE