Zum fünften Mal findet die Kölner Musiknacht statt. Wieder garantieren rund 100 Konzerte in Galerien, Kirchen und Kulturinstitute für musikalische Rundumversorgung. Neben viel Jazz ist auch die Klassik weiträumig und prominent vertreten. Da gibt Hammerflügel-Spezialist Andreas Staier ein Schumann-Recital. Christoph Spering dirigiert Bachs Motetten in der Urfassung für Stimmen & Instrumentalisten. Oder wer sich etwa Terry Rileys Minimalismus-Manifest „In C“ hingegeben hat, kann danach in Lauten-Stücke von Kapsberger mit Stephan Rath reinhorchen. Auf jeden Fall hat der Musikfreund von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens die Qual der Wahl und stößt bei seiner Wanderung durch die Nacht ebenso auf Meisterhaftes und Überraschendes wie auf Altbekanntes und Bewährtes.
Das vollständige Programm findet sich hier.
Fazil Say in der Philharmonie Köln
Als George Gershwin 1928 nach Europa aufgebrochen war, um in Paris bei Maurice Ravel zu studieren, wurde er von ihm mit den Worten abgewiesen: „Warum wollen Sie ein zweitrangiger Ravel werden, wo Sie doch ein erstrangiger Gershwin sind?“ Recht hatte Ravel. Gershwin war bereits 1924 mit der „Rhapsody in Blue“ ein Welt-Hit geglückt, vibrierend in Jazz und Blues,
Philharmonie Köln
Einem Amphitheater nachempfunden ist der Saal der Kölner Philharmonie: Der Bau wurde von den Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfen und im September 1986 eröffnet. Dabei steht die Musik auch räumlich im Mittelpunkt des Saales: von allen Plätzen kann man die Akteure gut
WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln
Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal
Konzerthaus Dortmund
Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und
Tonhalle, Düsseldorf
Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,
Fazil Say im Eurogress
Als George Gershwin 1928 nach Europa aufgebrochen war, um in Paris bei Maurice Ravel zu studieren, wurde er von ihm mit den Worten abgewiesen: „Warum wollen Sie ein zweitrangiger Ravel werden, wo Sie doch ein erstrangiger Gershwin sind?“ Recht hatte Ravel. Gershwin war bereits 1924 mit der „Rhapsody in Blue“ ein Welt-Hit geglückt, vibrierend in Jazz und Blues,
Philharmonie Essen
In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff
Grigory Sokolov in der Philharmonie Köln
61 Jahre ist Grigory Sokolov alt. Immer noch sieht er jeden Tag als vertan an, wenn er nicht Klavier spielt. Für ihn ist das Musikmachen nicht Beruf geworden, sondern Berufung geblieben. Sokolov ist einer der ganz wenigen unter den bedeutendsten Pianisten unserer Zeit, für den ausnahmslos das Wahre in der Musik zählt. Allen medialen Ablenkungen widersetzt
Cameron Carpenter in der Philharmonie Köln
Der Vater von Cameron Carpenter war Ofenbauer. Den Handwerksbetrieb wollte der Sohn gewiss nie übernehmen. Dafür verwandelt Carpenter die Orgel in ein heißes Gerät, wenn der Amerikaner mit schier unglaublicher Virtuosität über die Tasten und Pedale fliegt, sei es bei J.S. Bach, in den Arrangements von Chopins „Revolutionsetüde“ und Songs von Kate Bush. Zudem sorgt er mit seinen selbst entworfenen Outfits
Das Arditti Quartet in der Philharmonie Köln
Bereits mit 18 Jahren hatte sich Wolfgang Rihm an sein erstes Streichquartett gesetzt. Das war 1970. Seitdem widmete er sich dieser kammermusikalischen Königsgattung in schöner Regelmäßigkeit. Insgesamt ein Dutzend Streichquartette hat Rihm inzwischen komponiert. Wie sensibel sie weiterhin für konfliktreiche Klangbrüche sind, belegt das englische Arditti Quartet. Als deutsche Erstaufführung
Fazil Say in der Tonhalle
Als George Gershwin 1928 nach Europa aufgebrochen war, um in Paris bei Maurice Ravel zu studieren, wurde er von ihm mit den Worten abgewiesen: „Warum wollen Sie ein zweitrangiger Ravel werden, wo Sie doch ein erstrangiger Gershwin sind?“ Recht hatte Ravel. Gershwin war bereits 1924 mit der „Rhapsody in Blue“ ein Welt-Hit geglückt, vibrierend in Jazz und Blues,
Angela Gheorghiu in der Philharmonie Essen
Aus ärmlichen Verhältnissen stammt die gebürtige Rumänin Angela Gheorghiu. Heute verkörpert die Sopranistin Glamour und Ruhm. Gheorghiu genießt das Diven-Dasein. Was schon ein selbstbewusster Star-Dirigent wie Riccardo Muti zu spüren bekam, als Gheorghiu ihm klar machte, dass sie noch anderes zu tun hätte, als andauernd eine bestimmte Arie
Die „Lit.Cologne“ 2012
Es herrscht mal wieder literarischer Ausnahmezustand in Köln, zum zwölften Mal lockt die „Lit.Cologne“ mit interessanten Lesungen und Begegnungen, spannenden Gästen und großen Namen. Auf dem Programm des „größten Literaturfests Europas“ stehen 172 Veranstaltungen; 73 davon richten sich an Kinder und Jugendliche,
Aalto-Musiktheater, Essen
Es ist das schönste Musiktheater im Revier und kann den prominentesten Architekten vorweisen. Zugleich ist es das künstlerisch anerkannteste Haus und hat den meist gepriesenen Intendanten und Generalmusikdirektor in Personalunion: das Aalto-Musiktheater. Entworfen wurde es in kühnen, asymmetrischen Linien nach Plänen des Finnen Alvar Aalto,
Lit.Cologne: Stéphane Hessel im Funkhaus Wallrafplatz
Alte Männer braucht das Land. Sie sitzen in Talkshows und werfen abgeklärt mit Lebenserfahrung um sich, so dass berufsjugendliche Generalsekretäre nur noch in Deckung gehen können. Stéphane Hessel würde, anders als Helmut Schmidt oder Peter Scholl-Latour, in Deutschland wahrscheinlich nicht auf der Straße erkannt. Man kennt ihn eher als Literat – seine Streitschrift „Empört Euch!“
Cameron Carpenter in der Philharmonie Essen
Der Vater von Cameron Carpenter war Ofenbauer. Den Handwerksbetrieb wollte der Sohn gewiss nie übernehmen. Dafür verwandelt Carpenter die Orgel in ein heißes Gerät, wenn der Amerikaner mit schier unglaublicher Virtuosität über die Tasten und Pedale fliegt, sei es bei J.S. Bach, in den Arrangements von Chopins „Revolutionsetüde“ und Songs von Kate Bush. Zudem sorgt er mit seinen selbst entworfenen Outfits
Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“
Seit der Spielzeit 2010/11 kommt das Ensemble der Kölner Oper an mehreren Ausweichspielstätten zum Einsatz. Es wird zwar nach wie vor auch am Offenbachplatz gespielt, Monteverdis „L'incoronazione de Poppea” aber findet an einem Ort statt, an dem man Theater und Oper kaum vermuten würde: im Palladium, gelegen im Zentrum des Mülheimer Schanzenviertels.
Brittens „War Requiem“ in der Friedenskirche
Zu den bedeutendsten Chorwerken, die auf die Katastrophen des 20. Jahrhunderts reagiert haben, gehört das „War Requiem“ von Benjamin Britten. Komponiert zur Erinnerung an den Luftangriff auf Coventry im Jahr 1940 und zur Einweihung der dort wieder aufgebauten Kathedrale, wurde das riesige, immer noch erschütternde Werk 1962
Sigmar Polke
Sigmar Polke war der Ironiker unter den Malerstars. Ein Mann, der dem hehren Geschäft des Kunst-Machens mit guter Laune nachging. Er galt als großer Experimentator, dem die Chemie zum „Malen“ von Bildern und das Riffelglas zum Erzeugen von Wackelbildern dienten. Obwohl er in Rankings stets an vorderster Stelle geführt wurde, hatte er sich das Lachen über Kunst und Gesellschaft bewahrt. Sigmar Polke spielte, wo andere kämpften.
Ruhr Museum, Essen
Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.