Zum fünften Mal findet die Kölner Musiknacht statt. Wieder garantieren rund 100 Konzerte in Galerien, Kirchen und Kulturinstitute für musikalische Rundumversorgung. Neben viel Jazz ist auch die Klassik weiträumig und prominent vertreten. Da gibt Hammerflügel-Spezialist Andreas Staier ein Schumann-Recital. Christoph Spering dirigiert Bachs Motetten in der Urfassung für Stimmen & Instrumentalisten. Oder wer sich etwa Terry Rileys Minimalismus-Manifest „In C“ hingegeben hat, kann danach in Lauten-Stücke von Kapsberger mit Stephan Rath reinhorchen. Auf jeden Fall hat der Musikfreund von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens die Qual der Wahl und stößt bei seiner Wanderung durch die Nacht ebenso auf Meisterhaftes und Überraschendes wie auf Altbekanntes und Bewährtes.
Das vollständige Programm findet sich hier.
Klopsztanga – Polen grenzenlos NRW 2012/2013
Nordrhein-Westfalen freut sich auf Gäste. Von September 2011 bis Januar 2012 hat sich die Kulturszene NRWs mit dem Projekt „Tam’Tam“ in Polen vorgestellt – zu sehen waren u.a. das Tanztheater Pina Bausch, die Sammlung Werner Nekes oder das fotografische Werk von Wolfgang Tillmanns.
Philharmonie Köln
Einem Amphitheater nachempfunden ist der Saal der Kölner Philharmonie: Der Bau wurde von den Architekten Peter Busmann und Godfrid Haberer entworfen und im September 1986 eröffnet. Dabei steht die Musik auch räumlich im Mittelpunkt des Saales: von allen Plätzen kann man die Akteure gut
Konzerthaus Dortmund
Im Jahr 2002 eröffnet, setzte das Konzerthaus Dortmund ein Signal. Zum einen für die Stadt, weil mit dem Bau das vernachlässigte Brück-Viertel aufgewertet werden konnte. Die Transparenz des gläsernen Erdgeschosses holt die Straße herein und
WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln
Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal
Carolin Widmann in der Philharmonie Köln
Schon zu Lebzeiten Robert Schumanns fand sein einziges Violinkonzert nicht die rechte Anerkennung. So blieben alle Bemühungen erfolglos, das d-Moll-Konzert uraufzuführen. Erst 1937 sollte es so weit sein. 1964 machte Henryk Szeryng dann auch auf Schallplatte das Konzert populär
Markus Stenz & das Gürzenich-Orchester in der Philharmonie Köln
Trauermarsch-Gedanken und bizarrer Walzerspuk, Jubelfanfaren, Herdenglocken und Volksliedhaftes in den zwei „Nachtmusik“-Sätzen: dies sind die markanten Klangelemente, mit denen Gustav Mahler 1905 seine 7. Symphonie bestückte. Neuland betrat er, als er mit Mandoline, Gitarre, Harfe
Philharmonie Essen
In direkter Nachbarschaft zum Aalto-Theater am südlichen Rand der Essener Innenstadt gelegen, hat die Philharmonie Essen unter der Leitung von Dr. Johannes Bultmann in ihrer inzwischen sechsten Saison regelmäßig berühmte Dirigenten, Orchester und Solisten zu Gast: Von den Wiener Philharmonikern über die Dirigenten Lorin Maazel und Kurt Masur bis hin zu namhaften Pianisten wie András Schiff
Simon Rattle dirigiert in der Philharmonie Köln
Neben seiner festen Anstellung bei den Berliner Philharmonikern übt Simon Rattle noch einen Zweitjob aus. Seit Anfang der 1990er Jahre ist er einer von drei Principal Artists beim englischen Orchestra of the Age of Enlightenment. Weil die Briten sich auf die historische Aufführungspraxis vor allem von großen Orchesterwerken spezialisiert haben,
Kammermusikfestival Insel Hombroich
Alle zwei Jahre findet eines der anspruchsvollsten Kammermusikfestivals in Deutschland statt: das im großzügigen Kunst- und Naturpark Hombroich beheimatete Inselfestival. Auch in der 14. Ausgabe, die wieder aus zwei Konzertstaffeln besteht, wird ein weiter Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart geschlagen.
Robert Holl & András Schiff in der Philharmonie Köln
„Wenn ich singe, will ich die Zuhörer bezaubern – das Publikum so erreichen, dass es sich verwandelt. Damit die Leute nicht an das denken, was gerade im Büro oder in der U-Bahn passiert ist, sondern bereit sind, sich der Poesie der Lieder zu öffnen.“ Mit diesem Credo hat es der Bass-Bariton Robert Holl zu einem der begehrtesten Opernsänger
Krystian Zimerman in der Philharmonie Köln
Live hat sich der polnische Pianist Krystian Zimerman etwas rar gemacht. Umso gespannter ist man daher, wenn er nicht nur solistisch, sondern als Kammermusiker auftritt. Zwei Konzerte gibt er mit dem österreichischen Hagen Quartett. Bei beiden Auftritten bildet das Finale Robert Schumanns Klavierquintett op. 44 und damit das überhaupt erste Werk für diese Besetzung.
Tonhalle, Düsseldorf
Diese Halle greift nach den Sternen. Die heutige Düsseldorfer Tonhalle entstand Mitte der 1920er Jahre als Planetarium. Am Rheinufer gelegen, gesäumt von Ausläufern des Hofgartens, eingebettet in den von Wilhelm Kreis entworfenen Ehrenhof-Komplex und in Blickkontakt zur Kunstakademie,
Neue Musik: „Stationen“ in der Rudolf-Oetker-Halle
In den wenigsten Fällen erlebt ein neues Musikwerk nach seiner Uraufführung eine zweite und dritte Aufführung. Die Neue Musik, kaum darf sie mal an die Öffentlichkeit, verschwindet sie schon wieder. Um diesen Trend zu stoppen, wurde auf Anregung des Deutschen Musikrats die Konzertreihe „Stationen“
Art Cologne
Die Art Cologne wurde 1967 auf Initiative der Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner im Kölner Gürzenich gegründet. Sie ist ein Kind der 68er und die älteste Kunstmesse der Welt.
Wuppertaler Bühnen
Die Wuppertaler Bühnen sind bekannt für die intensive Zusammenarbeit der Sparten Schauspiel und Oper. Interdisziplinäre Projekte entstehen in beiden Häusern, zusammen mit Kooperationspartnern aus dem kulturellen Umfeld des Theaters. Der Focus des Musiktheaters liegt dabei auf den Ethnien, die in den heutigen Großstädten
Ruhr Museum, Essen
Das Ruhr Museum zeigt mit über 6.000 Exponaten die Geschichte des Ruhrgebiets im Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein. In dem komplexen Übertagegebäude auf Schacht XII folgt der Besucher dem Weg der Kohle und steigt in die Geschichte hinab. Die ehemalige Kohlenwäsche wurde vom Architekten Rem Koolhaas umgebaut und ist über eine orangefarbene Rolltreppe erreichbar.
Dostojewskis „Idiot“ am Schauspiel Köln
Fürst Myschkin kehrt zurück. Nach Jahren in einer Schweizer Anstalt gerät dieser „von der Natur Zurückgesetzte“ in St. Petersburg in einen Liebes- und Leidenskrieg. Im Kölner Schauspielhaus inszeniert Karin Henkel Dostojewskis Roman "Der idiot" in gut organisierter Konfusion über fast vier Stunden.
Albrecht Mayer in der Beethovenhalle
Gern lockt man das Publikum mit berühmten Kompositionen, um es zwischendurch mit einem Werk vertraut zu machen, dem man nicht alle Tage begegnet. So ist auch das Konzertprogramm des Beethoven Orchesters Bonn unter Leitung von GMD Stefan Blunier konzipiert. Anfang und Ende markieren jeweils eine Beethoven-Symphonie (Nr. 1 & Nr. 5).
Wagners „Der fliegende Holländer“ in Köln
Wagners „Der fliegende Holländer“ ist die letzte Produktion im Kölner Stammhaus am Offenbachplatz, das nach der Aufführungsserie bis 2015 saniert wird. Regisseur Dietrich Hilsdorf, der lange mit Wagner gefremdelt hat, scheint den Bann gebrochen zu haben; er zieht hier alle Register seiner Kunst.
W.G. Sebalds „Die Ringe des Saturn“ in der Halle Kalk
„Eine englische Wallfahrt“ nannte der Schriftsteller W.G. Sebald seinen 1995 erschienenen Reisebericht „Die Ringe des Saturn“. Was das Buch unzulänglich charakterisiert. Der Form nach eine Wanderung durch Suffolk, ist es sehr viel mehr: ein an der Wirklichkeit gehärtetes Traumbuch, trauernd über Verlorenes und Vernichtetes. In der Halle Kalk findet die Regisseurin Katie Mitchell den idealen Echoraum für ihre Annäherung an den deutschen, in England heimisch gewordenen Sebald.
Foto: Veranstalter