Camilla Hoitenga in Köln
18.03.11 20:00

Genau 97 Jahre liegen zwischen Claude Debussys Flötenstück „Syrinx“ und Pèter Köszeghys „Pan Satyros“ für Flöte und Harfe. Auch wenn beide Komponisten für ihre Stücke die griechische Mythologie befragt haben, liegen doch Welten zwischen ihnen. Wollte Debussy 1913 noch instrumental eine exotisch-romantische Geschichte erzählen, hat sich Köszeghy für sein Duo von den abstrakten Klangwelten des Moderne Musik-Pioniers Edgard Varèse beeinflussen lassen. In dem Spannungsfeld zwischen Assoziation und Befreiung bewegt sich überhaupt das Programm, das von dem Trio um die Flötistin Camilla Hoitenga (s. Foto) mit Schlüsselwerken der Neuen Musik zusammengestellt wurde. So führt der Weg von Varèses Flöten-Klassiker „Density 21.5“ über den Minimalisten Giacinto Scelsi bis zu seinen aktuellen Seelenverwandten Gordon Sherwood und Miquel G. Lorca.

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WDR-Funkhaus am Wallrafplatz, Köln

Das Funkhaus Wallrafplatz wurde 1948 – Köln liegt zu dieser Zeit noch in Schutt – auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann nach Entwürfen des Architekten Peter Friedrich Schneider auf den Trümmern des Hotels Monopol gebaut. Im August 1950 wurde der Große Sendesaal

Nils Wogram

Mit zwölf Jahren waren seine Arme naturgemäß noch zu kurz, um den Posaunenzug voll ausfahren zu können. Aber nicht nur der körperliche Reifeprozess war längst nicht abgeschlossen, als Nils Wogram 1984 am Braunschweiger Konservatorium sein Studium aufnahm.

Das Signum Quartett im Forum

Der 1894 in Prag geborene Erwin Schulhoff gehörte in den 1920er Jahren zu den Komponisten, die keine Berührungsängste kannten. Atonaler Expressionismus und Jazz, heftige Flirts mit der Anti-Kunst Dada und auch mit volkstümlich-burlesken Rhythmen, all das machte Schulhoff damals zu einem beachteten Allround-Komponisten. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten als „entartet“

„Lessings Gespenster“ auf der Bühne des Schauspielhauses

So weit wie einst Joseph Beuys mit seiner Aktion „Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“ geht das kainkollektiv mit seiner „Heimsuchung nach Nathan der Weise“ nicht. Das Publikum wird nicht nur ins Theater eingelassen, es darf auch mit auf die Hinterbühne.

Felicitas Hoppe im Literaturhaus

Die 1960 in der Rattenfängerstadt Hameln geborene Felicitas Hoppe zählt zu den wichtigen Schriftstellerinnen ihrer Generation.

Theater Krefeld / Mönchengladbach

Die älteste Theaterehe Deutschlands wurde 1950 geschlossen: Am 19. April unterzeichneten die Städte Krefeld und Mönchengladbach einen Theatervertrag und feiern demnach bald diamantene Hochzeit. Unter dem Namen „Vereinigte Bühnen Krefeld und Mönchengladbach“ zeigt das Dreispartenhaus

Theater Hagen

Vier freizügige antike Musen der Hagener Bildhauerin Milly Steger bewachen den Haupteingang des Theater Hagen, das ursprünglich aus dem Jahr 1911 stammt und heute hinter der jugendstilgeschmückten Fassade über 800 Plätze verfügt. Ein festes Musiktheater-Ensemble bedient

Fabián Marcaccio: "The Structural Canvas Paintants" im Lehmbruck Museum

Überall diese schauerlichen Geschöpfe. Schrill und schmierig machen sie sich breit zwischen den klassisch-modernen Skulpturen im Lehmbruck Museum. Wie aus Farbpaste erwachsene Aliens.

Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal

Der Skulpturenpark Waldfrieden entstand auf Initiative des in Wuppertal lebenden und arbeitenden britischen Künstlers Tony Cragg. Das Grundstück des Anwesens gehörte ursprünglich dem Unternehmer und Kunstmäzen Kurt Herberts,

Museum für Gegenwartskunst, Siegen

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen residiert im „Alten Telegrafenamt“, das 1996 vom Architektenbüro Kleihues & Kleihues schonend zum Museum umgebaut worden ist. Dafür wurde das wilhelminische Baudenkmal um einen konstrastierenden, kubischen Neubau erweitert,

Museum / Galerie DKM, Duisburg

Das DKM ist ein privates Kunstmuseum im zentralen Duisburger Dell-Viertel. Es entstand auf Initiative der beiden Bauunternehmer Dirk Krämer und Klaus Maas (daher der Name), die sich ein Haus für ihre Sammlung wünschten. 2009 fertiggestellt, ist das Museum

Maitanztage in der Oper

Die Oper Bonn tanzt in den Mai – fast den ganzen Monat lang. Vier hochkarätige Ensembles reisen mit je zwei Gastspielen an den Rhein.

Robert Holl & András Schiff in der Philharmonie Köln

„Wenn ich singe, will ich die Zuhörer bezaubern – das Publikum so erreichen, dass es sich verwandelt. Damit die Leute nicht an das denken, was gerade im Büro oder in der U-Bahn passiert ist, sondern bereit sind, sich der Poesie der Lieder zu öffnen.“ Mit diesem Credo hat es der Bass-Bariton Robert Holl zu einem der begehrtesten Opernsänger

Bonner Jazzfest

Beim Bonner Jazzfest gibt es von Fusion über Bigband-Jazz bis zu sanften Vokalisen so ziemlich alle Spielarten.

7. Musikfestival Schloss Cappenberg

Zum siebten Mal findet im südlichen Münsterland ein auf Kammermusik spezialisiertes Musikfestival statt. Für sieben Tage ist dann die Festival-Gründerin, die Geigerin und ECHO-Preisträgerin Mirijam Contzen Hausherrin von Schloss Cappenberg. Contzen lädt vorrangig junge hochtalentierte Kollegen ein;

Klangvokal-Festival: Christina Pluhar & das Ensemble L’Arpeggiata in der Kirche St. Reinoldi

Im Rahmen des Dortmunder „Klangvokal“-Festivals (16.5. – 3.6.) präsentiert Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata nicht ausschließlich ein ausgelassenes Barock-Potpourri. Diesmal beschreitet sie vorrangig, zusammen mit der Sopranistin Nuria Rial und einem korsischen Chor, den Kreuzweg und schildert Marias Visionen,

Andreas Staier im Kulturforum Franziskanerkloster

1819 bekam auch Ludwig van Beethoven Post vom Verleger Anton Diabelli. So wie all die anderen großen Komponisten und Pianisten, die Diabelli bat, eine Variation über ein beigelegtes Thema für ein Gemeinschaftsprojekt zu schreiben. Carl Czerny und der 11-jährige Franz Liszt, Ignatz Moscheles

2007 – Das Domfenster von Gerhard Richter

In ungläubiges Staunen hat das von Gerhard Richter entworfene Südquerhausfenster im Kölner Dom die Besucher nicht versetzt, als es am 25. August 2007, dem 759. Jahrestag der Grundsteinlegung der Kathedrale, erstmals gezeigt wurde. Eher in andächtiges Ergriffensein.

„Haus am See“ in den Kammerspielen

Das Wort Familienfeier kann Ängste wecken. So ist es auch in Reto Fingers neuem Stück „Haus am See“, das in den Kammerspielen des Bochumer Schauspiels in der Regie von Anselm Weber uraufgeführt wurde.

1982 - Eröffnung Museum Abteiberg

Von Besuchern sei er oft gefragt worden: „Wo müssen wir denn rund gehen?“, erzählte Johannes Cladders gerne. „Ihr seid mündige Bürger, das müsst ihr selbst entscheiden“, antwortete der Gründungsdirektor des Museums Abteiberg in Mönchengladbach dann.

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