Philippe Jaroussky & Marie-Nicole Lemieux in der Philharmonie Essen
Dieses pure Stimmgold und reinste Barockglück lässt sich zu jeder Tages- und Nachtzeit genießen. Oder bei einem sonntäglichen Alte Musik-Frühschoppen, bei dem der philharmonische Saal in Kerzenlicht getaucht wird. In die intime Stimmung hinein zaubern Countertenor Philippe Jaroussky und die Altistin Marie-Nicole Lemieux Arien und Liebesduette
Sol Gabetta, Patricia Kopatchinskaja & Henri Sigfridsson in der Philharmonie Essen
Im Rahmen der Essener „Residence“ gastiert die Ausnahme-Cellistin Sol Gabetta mit ihrem Klaviertrio, das schon seit 2004 existiert. Damals gab Gabetta mit ihren Musikerfreunden Patricia Kopatchinskaja (Violine) und Henri Sigfridsson (Klavier) ihr Debüt in Basel. Danach geriet ein Kritiker ins Schwärmen: „Gäbe es in der klassischen Musikszene eine Superstar-Suche
Das 15. Kammermusikfestival „Spannungen“ im Wasserkraftwerk
Fern der Mainstream-Festivals tut sich im Eifel-Städtchen Heimbach seit 1998 Wundersames. Kaum, dass Pianist Lars Vogt das Programm für sein „Spannungen“-Festival veröffentlicht, sind die Konzerte nahezu ausverkauft. Jahr für Jahr gewinnt er namhafte Musikerfreunde, die sich Zeit und Muße für kammermusikalische Gespräche nehmen.
Georg Schramm im Audimax der RWTH
Dombrowski ist zurück. Nach Jahren in der „Anstalt“ des ZDF an der Seite von Urban Priol ist er aus ebendieser ausgebrochen und steht wieder auf den Bühnen der Republik. „Meister Yodas Ende – Über die Zweckentfremdung der Demenz“ heißt sein neues Programm.
Krystian Zimerman in der Philharmonie Köln
Live hat sich der polnische Pianist Krystian Zimerman etwas rar gemacht. Umso gespannter ist man daher, wenn er nicht nur solistisch, sondern als Kammermusiker auftritt. Zwei Konzerte gibt er mit dem österreichischen Hagen Quartett. Bei beiden Auftritten bildet das Finale Robert Schumanns Klavierquintett op. 44 und damit das überhaupt erste Werk für diese Besetzung.
Krystian Zimerman im Konzerthaus
Live hat sich der polnische Pianist Krystian Zimerman etwas rar gemacht. Umso gespannter ist man daher, wenn er nicht nur solistisch, sondern als Kammermusiker auftritt. Zwei Konzerte gibt er mit dem österreichischen Hagen Quartett. Bei beiden Auftritten bildet das Finale Robert Schumanns Klavierquintett op. 44 und damit das überhaupt erste Werk für diese Besetzung.
Wege durch das Land: Albrecht Mayer im Kloster Falkenhagen
Die menschliche Stimme hat es Albrecht Mayer angetan, seit er in jungen Jahren Mitglied des Bamberger Domchores war. Zwar hat er sich dann für die Oboe und nicht für den Gesang entschieden. Doch ob als Erster Oboist der Berliner Philharmoniker oder als weltweit gefragter Konzert-Solist und Kammermusik-Musiker,
Markus Stenz & das Gürzenich-Orchester in der Philharmonie Köln
Trauermarsch-Gedanken und bizarrer Walzerspuk, Jubelfanfaren, Herdenglocken und Volksliedhaftes in den zwei „Nachtmusik“-Sätzen: dies sind die markanten Klangelemente, mit denen Gustav Mahler 1905 seine 7. Symphonie bestückte. Neuland betrat er, als er mit Mandoline, Gitarre, Harfe
Carolin Widmann in der Philharmonie Köln
Schon zu Lebzeiten Robert Schumanns fand sein einziges Violinkonzert nicht die rechte Anerkennung. So blieben alle Bemühungen erfolglos, das d-Moll-Konzert uraufzuführen. Erst 1937 sollte es so weit sein. 1964 machte Henryk Szeryng dann auch auf Schallplatte das Konzert populär
Alexandre Tharaud im Kulturzentrum August Everding
Alexandre Tharaud gehört an den Tasten zu den Überraschungstätern und Querfeldein-Spielern. Kaum hat er sich den sphinxhaften Miniaturen eines Erik Satie angenommen, schaltet er auf die barocke Galanterie eines Jean-Philippe Rameau um. Von da aus führt ihn sein Weg zu Maurice Ravel und von diesem zum Zeitgenossen Thierry Pécou.
Igor Levit in der Historischen Stadthalle
Wenn Musiker durch die Lande reisen, haben sie meistens ein Programm dabei, das nur hier und da nur leicht verändert wird. Nicht so Igor Levit, der inzwischen schon fast hysterisch bewunderte Russe mit Wohnsitz in Hannover. Beim Klavier-Festival Ruhr verblüffte er kürzlich mit zwei höllisch schweren Etüden-Manifesten
Igor Levit im Erholungshaus
Wenn Musiker durch die Lande reisen, haben sie meistens ein Programm dabei, das nur hier und da nur leicht verändert wird. Nicht so Igor Levit, der inzwischen schon fast hysterisch bewunderte Russe mit Wohnsitz in Hannover. Beim Klavier-Festival Ruhr verblüffte er kürzlich mit zwei höllisch schweren Etüden-Manifesten
Wim Wenders
Wenn Alexander Kluge der Kopf des damals „Neuen Deutschen Films“ war und Rainer Werner Fassbinder das Herz, dann war Wim Wenders dessen Auge. Der 1945 in Düsseldorf geborene Regisseur ist wie ein amerikanischer Teenager aufgewachsen.
Simon Rattle dirigiert in der Philharmonie Köln
Neben seiner festen Anstellung bei den Berliner Philharmonikern übt Simon Rattle noch einen Zweitjob aus. Seit Anfang der 1990er Jahre ist er einer von drei Principal Artists beim englischen Orchestra of the Age of Enlightenment. Weil die Briten sich auf die historische Aufführungspraxis vor allem von großen Orchesterwerken spezialisiert haben,
László Fassang im Konzerthaus
1962 zog der ungarische Neutöner György Ligeti für seine erste Orgelkomposition spieltechnisch neue Register, etwa mit Clustern, bei denen der Organist mit seinen Unterarmen auf der Tastatur liegt. Selbst bei der Notation der Musik betrat er Neuland: Die aus unzähligen Einzeltönen gemischten Tontrauben stellte er in der Partitur mit schwarzen Feldern dar.
13. Ausgabe der „Wege durch das Land“
Jedes Jahr, wenn es wärmer und grüner wird, geht das Festival „Wege durch das Land“ auf Entdeckungsreise durch Ostwestfalen-Lippe, sucht unbekannte Orte auf, um dort Raum und Zeit, Literatur und Musik in Beziehung zu setzen.
Das Festival der Uraufführungen im Rahmen der 66. Ruhrfestspiele Recklinghausen
Inzwischen hat sich das Festival der Uraufführungen als zentraler Bestandteil des Programms der Ruhrfestspiele etabliert. Daran hat auch der jährlich in Frankfurt (Oder) vergebene Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker seinen Anteil. Seit 2010 ist an den mit 7.500 Euro dotierten Preis...
W.G. Sebalds „Die Ringe des Saturn“ in der Halle Kalk
„Eine englische Wallfahrt“ nannte der Schriftsteller W.G. Sebald seinen 1995 erschienenen Reisebericht „Die Ringe des Saturn“. Was das Buch unzulänglich charakterisiert. Der Form nach eine Wanderung durch Suffolk, ist es sehr viel mehr: ein an der Wirklichkeit gehärtetes Traumbuch, trauernd über Verlorenes und Vernichtetes. In der Halle Kalk findet die Regisseurin Katie Mitchell den idealen Echoraum für ihre Annäherung an den deutschen, in England heimisch gewordenen Sebald.
Pina Bauschs „Nur Du" im Opernhaus
„Ich gehe zur Oma“, sagt die Tänzerin und stellt dann klar: „Das heißt: Ich gehe Wodka kaufen."
Martin Kippenberger
Martin Kippenberger war als Künstler in keinem bestimmten Genre, sondern fast überall zuhause. Der 1953 geborene Dortmunder studierte in Hamburg nach einer gescheiterten Lehre als Schaufenster-Dekorateur Kunst bei Franz Erhard Walther und Rudolf Hausner.
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